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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 2: Vindobona II (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 17. Juli 2018, 09:41:53 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 1: Vindobona I (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3906.0



Dieser Teil widmet sich den mehr oder weniger legitimen internationalen Nachfolgern des ursprünglichen "Vindbona" Wien FJB - Prag - Berlin Mitte der 2000er auf dem ÖBB-Altbauparadies Franz-Josefs-Bahn. Die Reportage ist garantiert zu 100% ochsenfrei! :0)
https://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Josefs-Bahn_(%C3%96sterreich)

Dies waren zwei Zugpaare EURegios (im Fahrplanjahr 2006 Zugkategorie Eilzug), mit den klingenden Namen "Silva Nortica", teils "Urquell" oder "Hopfen & Malz" Wien FJB - Budweis/Pilsen. Seit dem Fahrplan 2010 und der Elektrifizierung České Velenice - České Budějovice existieren diese durchgehenden Verbindungen nicht mehr, nun enden die REX aus Wien meist im 2 Stunden Takt direkt in České Velenice mit Umsteigeverbindung nach České Budějovice.

Ab geht es wieder durch die Hecke! Die Bilder sind geografisch von Nord nach Süd geordnet. Hier 33.132 mit Sonderzug bei der abendlichen Ausfahrt Richtung Wien von Gmünd NÖ am 9. 9. 2006.




Man erreicht Schwarzenau im Waldviertel, mit E 2106 Wien - Gmünd am 20. 3. 2006.




Umsteigepunkt nach Zwettl und bis 2010 auch nach Waidhofen an der Thaya, 11. 12. 2004.




An Werktagvormittagen wie dem des 11. 5. 2006 konnte man Sammler mit 2143ern erwischen. Schaut wie ein GmP aus, ist allerdings nur ein Mitteleinstiegswagen für den Truppentransport - im regulären Personenzugeinsatz gab es die nicht mehr. Nördlich des Bahnhofs Allentsteig nahe des gleichnamigen Truppenübungsplatzes.




Ich konnte am Bankerl die Frühlingssonne genießen und mit Blümchen experimentieren - zudem war das mein erster Ausflug mit der Canon EOS 30D, nachdem der Auslöser der 300D in Slowenien nach zwei intensiven Jahren den Geist aufgegeben hatte. Richtung Norden ging es etwas mehr als eine Stunde später.




E 2119 "Silva Nortica" Budweis - Wien mit 1042.513 passierte die ehemalige Haltestelle Blumau an der Wild am 2. 3. 2006. Ich fuhr in die schneesicheren Höhen des Waldviertels bis Irnfritz, die 7,5 km hierher ging es dann zu Fuß.




Die Rückleistung E 2120 "Silva Nortica" zeigte sich am 11. 5. 2006 um Punkt 20:00 im letzten Licht mit Mondschein auf dem Bahndamm von Oedt an der Wild.




Als nächstes auf der Wanderroute einer meiner Lieblingsorte, Nondorf an der Wild, E 2110 Wien - Gmünd mit dem Badeteichmotiv.




Die Dorfdurchfahrt, deelektrifiziert für den Sammler am 20. 3. 2006.




Für E 2119 ging ich hinauf zum Bahndamm mit Ortsblick.




Am 9. 9. 2006 verfolgte ich die 33.132 per Bahn und Rad, da konnte man E 2119 noch einmal mitnehmen.




1042.41 bog am 22. 6. 2006 mit E 2120 bei bestem Abendlicht in den Bahnhof Sigmundsherberg ein. Diese Maschine ist heute noch für Widmer Rail Services in der Schweiz im Einsatz.




"Silva Nortica", Güterzug und Endbahnhof für viele Pendlerzuggarnituren: Sigmundsherberg.




In der Traktion standen zwei Scherenbügel-42er.




1995 noch Verkehrsminister...




Etwas mehr internationales Flair erlangte die FJB durch Militärzüge nach Allentsteig, hier "Schachbrett" 1044.092 mit slowakischen Liegewagen am 10. 3. 2008.




E 2119 bei Klein Meiseldorf am 23. 5. 2006.




Raps und ein Traktor.




E 2125 Gmünd - Wien in Klein Meiseldorf am 22. 5. 2006.




Die Strasshofer Stardampfer 109.13 und 310.23 auf IGE "150 Jahre Eisenbahn in Österreich"-Sonderfahrt bei Grafenberg am 22. 8. 2012.




E 2125 Gmünd - Wien am 29. 7. 2005 in den Weinbergen von Straning mit Blick auf die weithin sichtbare Kirche St. Leonhard.




310.23 stürmt am 16. 4. 2011 bergwärts durch Zaußenberg und über die Hangbrücke von Limberg.




E 2122 Wien - Gmünd als 4010 am 29. 7. 2005 um acht Uhr abends auf der Hangbrücke, im Hintergrund auf der anderen Seite des umrundeten Tales der Bahnhof Limberg-Maissau.




Im Fahrplanjahr 2007 wechselte die Garnitur der internationalen Züge auf die ehemalige ÖBB-Fernverkehrslackierung. Hier EURegio 2116 "Silva Nortica" Wien - Budweis erheblich früher als sein Vorgänger unterwegs am 14. 9. 2007 mit Scherenstromabnehmer-Exotin 1042.18 bei der Haltestelle Glaubendorf-Wetzdorf.




Die letzten Tage der 4010er auf der FJB, 2. 3. 2006: R 2169 "Schmidatal" Sigmundsherberg - Wien in Absberg.




In Absdorf-Hippersdorf zweigt die Strecke Richtung Krems ab, im Vordergrund REX 7218 "KURIER" Wien - Krems, im Hintergrund ER 2116 am 10. 5. 2007.




Die schöne Infrastruktur von Absdorf-Hippersdorf, leider wurde mittlerweile modernisiert und die Stellwerke abgerissen. 1042.07 zog am 2. 4. 2007 R 2166 nach Sigmundsherberg in die Abendsonne.




Die traumhafte Morgenausfahrt von 33.132 am 9. 9. 2006.




In der Früh lief die Altbauparade Richtung Wien: 1042.05 mit E 2107 am 11. 5. 2006.




Morgennebel von leichter Sonne durchdrungen am 22. 5. 2006, damals wurde E 2110 "Urquell" Wien - Pilsen bis Absdorf-Hippersdorf zusammen mit der Garnitur des R 2150 nach Sigmundsherberg geführt.




ER 2116 erneut gezogen von 1042.18 am 6. 8. 2007.




R 7161 Krems an der Donau - Wien FJB auf der alten Tullner Donaubrücke am 6. 3. 2007, bald darauf - 2009 - wurde sie durch eine neue ersetzt.




Die klassische Einfahrt von Tulln am 27. 3. 2007 mit R 2169 Sigmundsherberg - Wien.




Abendliche Ausfahrt von E 7136 "Smaragd" Wien - Krems am 18. 7. 2006 mit zweiter 1042 an einem Güterzug und den berüchtigten blauen Containern der Saria Tierkörperverwertung, die in Tulln häufig für ein gewisses Aroma sorgte.




Am 11. 1. 2006 traf E 2119 auf unmodernisierte 4020er in originaler, elfenbeinfarbener Lackierung. Diese trugen noch Werbungen aus Vorarlberg, von wo sie zur FJB gelangt waren.




E 2120 "Silva Nortica" wurde 2006 bis Absdorf-Hippersdorf zusammen mit E 7134 nach Krems geführt, am 18. 7. 2006 mit Sonnenblumen nahe des Fliegerhorsts "Brumowski" Langenlebarn-Tulln, wohin das dritte Gleis rechts führte. Der Flugplatz in der sowjetischen Zone wurde nach dem zweiten Weltkrieg von den US-amerikanischen Truppen und zivil für Wien genutzt, ab 1946 gab es sogar PanAm-Linienflüge New York - Langenlebarn.




Die Schlierenschlange des REX 2109 durchfährt Langenlebarn Richtung Wien am Morgen des 2. 4. 2007.




Erlebniszug 6993 "Wachau" St. Valentin - Wien Süd (Ost) bei Sonnenuntergang am 7. 10. 2008 mit 1046.16 - diese Baureihe war noch ein paar Jahre davor planmäßig auf der FJB im Einsatz gewesen.




Ebenso historisch hier zu Hause: 2050er - am 3. 5. 2007 mit kurzem "Dinner Train", welcher regelmäßig um Wien verkehrte.




Auch auf der unelektrifizierten FJB daheim, seit dem 17. 4. 2004 nicht mehr selbst fahrend erlebt: Die Baureihe 2045, hier 2045.20 auf der Kamptalbahn in Zöbing.




Wir bewegen uns Richtung Muckendorf-Wipfing, ein Stammrevier an der unteren FJB. Spezialität waren die "Kamelbuckelzüge" mit Dosto und Schlieren, wie REX 7124 "Kremser Bote" Richtung Krems am 3. 5. 2007.




Der weite Blick ist nun zugewachsen, dafür wurde ein hoher Wall an der Bahn errichtet, der neue Perspektiven ermöglicht. Immerhin gab es sogar im Jahr 2018 noch Großäugige zumindest mit Dromedarbuckel zu bewundern, REX 2836 "Kremser Sprinter" am 8. 3. 2018.




Eines der allerletzten 4010er-Doppel auf der FJB: R 2158 Wien - Sigmundsherberg am 3. 3. 2006.




Sonnenaufgang am 2. 4. 2007 mit (Bi)ER 2100 "Hopfen & Malz" Wien - Budweis - Pilsen.




A Hos und ER 2116 "Silva Nortica" nach České Budějovice am 3. 5. 2007.




Auch blutorange 44er kamen zu "Schnellzug"-Ehren, am 22. 2. 2007.




Zurück zu 42er am 6. 3. 2007.




Arbeitspferd 1042.41 am 10. 9. 2006 hurtig unterwegs.




Sonnenuntergänge sind hier ideal zu beobachten, zwei Mal im Jahr genau in der Gleisachse Richtung Langenlebarn, z.B. am 6. 3. 2007 (Äquivalent um den 6. 10.). Links am 28. 3. 2014 von der Tempelbergwarte bei Greifenstein aus gesehen mit der Tullner Donaubrücke im Hintergrund - man muss danach nur schauen, dass man vor der Finsternis rechtzeitig wieder zum Bahnhof kommt.




Roter Mond und Lampen in der Haltestelle Muckendorf-Wipfing am Abend des 2. 4. 2007, das Bild wurde nicht zusätzlich bearbeitet.



Nächstes Mal folgen wir wieder auf internationaleren Wegen der EuroCity-Route des "Vindobona". :-)
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 1: Vindobona I (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 12. Juli 2018, 17:53:11 »
Hallo!


Und willkommen zur heurigen Sommerserie, in der wir uns Schnell- und Eilzügen teils abseits von (heutigen) Hauptstrecken widmen.






Dabei sei angemerkt, dass ich weder einen dieser Züge äußerst intensiv verfolgt habe, noch sollen hier komplette Werke zu einer Strecke dargestellt werden. Es werden Bilder der "Starzüge" selbst, ihrer mehr oder weniger legitimen Nachfolger, sowie ein paar Impressionen der befahrenen Strecken präsentiert.
Den Anfang machen einige historische Reportageteile, später gibt es dann aktuelle Fotoberichte.

Im ersten Teil behandeln wir eine Fotofahrt vom 28. 5. 2006, in der ein originaler "Vindobona" Berlin - Wien FJB aus den Jahren 1979-80 mit der Originalmaschine 556.0506 auf dem letzten im alten Zustand erhaltenen Abschnitt der Kaiser Franz Josephs-Bahn Veselí nad Lužnicí - České Velenice nachgestellt werden sollte. Am Nachmittag fuhren wir noch "Umleitung" České Velenice - České Budějovice, welche bald darauf elektrifiziert wurde. Ab 2010 war die Verbindung Wien - Prag über Budweis komplett elektrisch befahrbar.

Mehr über die KFJB:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser_Franz_Josephs-Bahn

Mehr über den Vindobona (korrekte Betonung siehe am Anfang des Artikels):
https://de.wikipedia.org/wiki/Vindobona_(Zug)

Ein historischer Vergleich aus Gmünd im Jahr 1979:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4318711




Mein Video zu dem Teil (von 2006 in 240p Bildqualität, daher eher für den Ton zu gebrauchen):
https://youtu.be/hvUmMiWYw58


Hier noch ein Video der Fahrt von Mario Danner:
https://youtu.be/Ay2AujVBLWQ



28. 5. 2006

Die Zeiten der Fahrt waren so gelegt, dass man mit der Bahn aus Wien anreisen konnte. Also starteten wir am späten Vormittag in Veselí nad Lužnicí, was auch der Nord-Südausrichtung der Strecke entsprach.
Ein Schild des Vereins wurde für ein Foto an die Lok gehängt - obwohl es nicht ganz richtig geschrieben ist, denn der Begriff stammt natürlich vom englischen "to stoke" = "schüren". Der tschechische Spitzname der Baureihe lautet "Štokr".

Mehr über die Maschinen:
https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8CSD-Baureihe_556.0

Mehr über die Stoker-Feuerung (hat nichts mit "Bram" zu tun ;-) ):
https://de.wikipedia.org/wiki/Stoker





Unser Zug aus vier in Bautzen produzierten ČSD Y/B 70 Liegewagen fuhr durch die Haltestelle Lužnice.









Třeboň war tatsächlich ein Halt des historischen "Vindobona".




Aaaans geht no, a glaaaans! Aber nur alkoholfrei für die tüchtige Lokmannschaft, während man in Majdalena auf eine Überholung und die Sonne wartete.
























Nicht nur der "Stoker" rauchte Richtung České Velenice.




Fotoeinfahrt in Majdalena.




Der nächste Bahnhof, Suchdol nad Lužnicí.









Russregen während der Vorbeifahrt der sonst spiegelsauberen Maschine.




Wir kreuzten einen Regionalzug nach Veselí nad Lužnicí.




Und mussten noch ein bisschen warten, denn ein Čmelák kam ebenfalls des Weges.




Rapsfeld mit Blick auf Suchdol.




Vorbei an Maibaum und Kirche von Dvory nad Lužnicí.




Damals noch keine Regionalstrecke, hier werden auch die Ferndestinationen aufgelistet.









Um 14:30 waren wir in České Velenice - ehemals Hauptbahnhof für das gesamte Gmünd - angekommen.




Ausfahrt Gmünd Richtung Gmünd NÖ.




Die verbotenen Bilder: eine Anfrage in Wien wurde vor der Fahrt negativ beschieden - da es lokal jedoch keine Probleme gab, machten wir natürlich die zeithistorisch wichtigste Location des Tages mit: Der Zug auf der Brücke über den Grenzfluss in dem Bereich, Lužnice/Lainsitz, die Brücke befindet sich allerdings komplett in Tschechien.




Das zweite Gleis der einstigen Hauptstadtverbindung fehlt.




Drehen und Wassernehmen am Rundschuppen von České Velenice - die Drehscheibe wurde mit der Modernisierung abgebaut.




Vor vier waren wir unterwegs Richtung Budweis, hier ein Zug nach České Velenice am ersten Bahnhof, Nové Hrady.









Die fabelhaft-typischen Verladekräne.




Ein rundes Vorsignal an der westlichen Einfahrt.




Weiter Weidenblick bei Těšínov.




Warten auf Planzüge in Borovany.




Dann kann man auch eine eigene Einfahrt durchführen.




Action bei der Haltestelle Trocnov.









Und Einfahrt in Budweis.




Drei klassische Traktionsformen nahe der Drehscheibe.









Der Hauptbahnhof von České Budějovice.









Um 20:13 tauchte mit einer Viertelstunde Verspätung der erste recht legitime Nachfolger des "Vindobona" auf der FJB auf: R 361 Plzeň hl. n. (ab 18:04) - České Budějovice (19:57-20:11) - České Velenice (21:00-21:02) - Gmünd NÖ (21:06-21:13, weiter als E 2131 "Urquell") - Wien FJB (an 23:29), welcher mich nach einem erfüllten Tag zwischen Budweis und Gmünd mit Bardotka-Power nach Hause brachte.




Zwei durchgehende internationale Verbindungen gab es täglich: hier, am 27. 11. 2005, kam EURegio 2117 "Silva Nortica" České Budějovice (ab 7:32) - Wien FJB (an 10:57) hinter 749.051 überpünktlich um 8:28 in Gmünd NÖ an.




Am Morgen der Sonderfahrt, 28. 5. 2006, trafen sich zwei klassische Charaktergesichter in Gmünd NÖ.




Es regnete, doch der tschechische Wagenmeister hatte vorgesorgt. Später bei der Veranstaltung blieb uns das Glück hold. Rechts ein kleiner "Teaser", was dort sonst noch fuhr - allerdings nicht mehr im Mai: der Planeinsatz der 4010er auf der FJB endete am 6. März 2006.









Links die am 30. 9. 1970 ausgelieferte ehemalige T478.2080 - rechts die am 1. 4. 1963 in Dienst gestellte 1042.01, nur fünf Jahre jünger als die 556.0506.




Abfahrt des EURegio 2130 nach Plzeň aus dem vergleichsweise nicht sonderlich glorreichen Bahnhof Gmünd NÖ, welcher erst in den 1920ern mit der Grenzziehung nach dem 1. Weltkrieg einer wurde.




EURegio 2120 "Silva Nortica" bis Budweis quert die Waldviertler Schmalspurbahn Richtung Groß Gerungs am Abend des 2. 7. 2005.




Das gleiche Motiv mit modernerer Zugbegegnung am Gleisdreieck - rechts hinter mir ging die Schmalspurbahn früher über die Lainsitz nach České Velenice. Unterdessen traf am 29. 11. 2014 REX 2104 von Wien FJB ins elektrifizierte České Velenice fast auf einen Adventzug aus Weitra mit NÖVOG V 12 (ex-ÖBB 2095.12).




Zum Abschluss noch ein bisschen Dampf: 399.01 unterquert die FJB am 29. 11. 2008, 399.03 rangiert am 9. 9. 2006 in Gmünd NÖ bei Sonnenuntergang - im Hintergrund die Industrie des eigentlichen Ziels der Schmalspurbahn, České Velenice.



Nächstes Mal geht es auf der FJB weiter... :-)
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Bilder und Fotoberichte / Städtischer Osten '17 - 32: Timișoara Spezial I (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 09. Juli 2018, 18:55:59 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Vom Südosten '16-'17 - 31: Sofia - Eisernes Tor (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3902.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/ycE1bWePImU




30. 10. 2017

Kurz nach elf fand ich mich am Bahnhof von Orșova ein, wo sich friedliche Hündchen tummelten.




IR 72 Bukarest - Budapest traf wundersamerweise um 11:47 nur mit 30 Minuten Verspätung ein.




Man verlässt das Donautal, nun geht es auch mit halbwegs akzeptablen Geschwindigkeiten voran. Gegen drei trafen wir in Timișoara ein, ich nahm ein Taxi zum Hotel "Excelsior" in der Strada Romulus und startete bald den ersten Stadtspaziergang.




Auf den Straßenbahngleisen trifft man meist Ex-Bremer, sowohl modernisiert als auch original:
http://transphoto.ru/list.php?did=738

Mehr über den Straßenbahnbetrieb:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Timi%C8%99oara






Wegmann GT4f 3529 ist nach diesem Foto im Jahr 2018 zu einem der neuen "Armonia"-Triebwagen modernisiert worden. Hier auf der Podul - na was wohl - Ștefan cel Mare über die Bega.




Das Bulevardul General Ion Dragalina entlang Richtung Nord-(= Haupt)-Bahnhof.









Am Hausbahnsteig stand der einst für den glorreichen internationalen Einsatz nach Vršac sogar mit "Romania"-Anzeige aufgehübschte Desiro als R 7688 - seit 1. 8. 2017 nur noch bis Stamora Moraviţa.




R 2606 aus Arad kam 10 Minuten verspätet an.









Die westlichen (Kopf-)Bahnsteige sind Heimat der Regio Călători (ex-Regiotrans) Caravelles.














Ein Malaxa-Pärchen wurde als R 2236 bereitgestellt.









Dieser Getreidezug mit privatem Kutter stand täglich in immer neuer Variation hier.



















"Die Vögel" hatten die Stadt übernommen, noch nirgendwo sah ich bisher derartige dichte Krähen- und Taubenschwärme in einer Stadt - das hat wohl auch mit der Lage inmitten der Agrarregion Banat zu tun.














Langsam zog eine Wolkenschicht am Horizont auf.



















Abfahrt nach Remetea Mică - heutzutage wird die Strecke nur noch bis Giarmata bedient.









Am Stefansbrücken-Gegenlichtmotiv zeigte sich die Abendsonne wieder.




Mit 2013 kurvte auch ein im Jahr 2001 aus München gekommener P-Wagen durch die Stadt.














3476 ist ein Hansa GT4c Baujahr 1968, seit 1997 in Timișoara.




Vor der katholischen Pfarrkirche Mariä Geburt.




Wegmann GT4f gefolgt von Hansa GT4c.




Sonnenuntergang an der Haltestelle Piața Alexandru Mocioni/Sinaia.




Die Vögel waren auch hierher weitergezogen. Die rumänisch-orthodoxe Kirche der Jungfrau Maria Geburt ist architektonisch byzantinisch inspiriert und wirkt optisch eher exotisch denn orthodox.




Einsatzfahrzeuge nutzten die Gleise.




Zum Abschlussschuss kehrten die Vögel zurück.






31. 10. 2017

Der nächste Morgen war wunderschön und frostig, eine Umgewöhnung nachdem man auf der selben Reise davor noch Badetemperaturen erlebt hatte. Im Viertel um mein Hotel fanden sich einige schöne alte einstöckige Häuser.




Hansa GT4c 3461 von 1967 fuhr bei zartem Gegenlicht in die Station Parc Doina/Gheorghe Doja ein.




Dass sich die städtischen Verkehrsbetriebe R.A.T.T. nennen, finde ich immer wieder zum Schmunzeln.









So hat man den Hauseingang gut im Blick.




Passt genau - wahrscheinlich.




Tauben, wohin man blickt.




Podul Traian mit orthodoxer Kathedrale im Hintergrund.




Einer der "Armonia"-Triebwagen, die mittlerweile etwa 1/3 bis 1/2 des täglich eingesetzten Fuhrparkes ausmachen.




Ein Münchner im feinsten Morgenlicht.




Herbststimmung an der Bega.



Nun habe ich Lust auf etwas anderes, die Städtespecials werden bei Zeiten weitergeführt - nächstes Mal beginnt die Sommerserie unter dem Motto: "Mit dem Schnellzug durch die Hecke"... :-)
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Bilder und Fotoberichte / Saisonstart am Balaton (1 V., 5 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 03. Juli 2018, 10:51:53 »
Hallo!



Zum Video geht es hier (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/qEhCsV4Vxq8



Szenen eines Wochenendtrips zum Balaton. Seit einer Woche fährt auf der Nordufer-Dieselstrecke wieder ein echter internationaler Schnellzug, G 1246/47 "Istria" Budapest - Koper / Rijeka mit 418 / M41 zwischen Székesfehérvár und Ukk.
Ebenso Ziel waren die massiven Diesel-Güterzugumleiter bei Székesfehérvár. 628.191 belohnte mich zwei Mal mit rauchigen Ausfahrten. Am Samstagnachmittag stapelten sich drei Güterzüge im ländlichen Bahnhof Börgönd, da Székesfehérvár schon komplett voll war. Insgesamt sah ich drei originale M62 innerhalb von drei Stunden, dazu eine Floyd ex British Rail Class 56, eine 753 und mehr.

Mehr gibt es dann bald in einem Bildbericht.



Video-Screenshot-Vorschau:





Kaum am Freitag Abend, 29. 6. 2018, im schwülen Kelenföld mit EC 147 angekommen, erwischte ich auf die Sekunde gerade die Ausfahrt des - wer ist es? Jawohl: der gigantische G 1204 "Adria" nach Split!




Am 30. 6. 2018 schwang das Wetter um, es war recht frisch, sehr windig und wurde immer klarer. G 1247 "Istria" (laut Bahnsteiganzeige "Sea You Istria") (Koper/Rijeka -) Ljubljana - Budapest-Keleti kam in der Früh vor sieben pünktlich in Balatonkenese beim Tartarenkohl-Blick vorbei. Sonntags war es mit der Herrlichkeit vorbei, da erreichte er Ungarn erst mit 2 1/2 Stunden Verspätung.




Signal? Welches Signal?




Beim einzigen Zug mit Wolkenschaden gab es doch noch ein Minispotlight für das Essentielle des G 204 "Gradec / Tópart" Budapest-Déli - Zagreb am 1. 7. 2018 in Budafok. Die Dampflok ist 377.458 (MÁVAG Nr. 1552 / Baujahr 1900).
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MSTS - Downloads / Re: Westbahn und Westbahn 65
« Letzter Beitrag von DarkFox am 27. Juni 2018, 16:55:25 »
Hallo didam2009,

Du hast eine private Nachricht von mir erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
DarkFox
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MSTS - Downloads / Westbahn und Westbahn 65
« Letzter Beitrag von didam2009 am 26. Juni 2018, 21:05:36 »
Ich Suche die Westbahn und Westbahn 65
ich haben versucht ein mail geschickt
aber es kommt nicht an
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Bilder und Fotoberichte / Vom Südosten '16-'17 - 31: Sofia - Eisernes Tor (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 18. Juni 2018, 17:25:57 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Vom Südosten '16-'17 - 30: Iskar-Schlucht (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3901.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/ycE1bWePImU




6. 8. 2016

Am Sommerabend rangierte eine Nachtzuggarnitur mit zwei bei Tüvasaş gebauten Schlafwagen an der Spitze - in Thessaloniki war es eine West-V 60 gewesen, hier in Sofia eine Ost-V 60.




Sofia ist ein Backpacker-Drehpunkt.





28. 10. 2017

Nach der Ankunft aus Griechenland, am Weg zum Hotel Favorit: die bulgarische Polizei, allzeit bereit.




Ich bezog das Zimmer und machte einen Spaziergang in die Stadt, der kühle Wind lud allerdings nicht zum langen Verweilen im Freien ein.




Welcome to urban Sofia! 722 ist ein 2011 modernisierter T6M-700 F, ursprünglich in den 1980ern von Tramcar gebaut. Blick das Boulevard Knjaginia Maria Luisa entlang zur Banja-Baschi-Moschee.




3005, ein Tatra T6A2B von 1990.




Wir wechseln von 1009 mm zur Normalspur - wann kommt denn etwas?




Das kannte ich von 2015 noch nicht, da hatten auf Normalspur noch ehemals westdeutsche Duewag-Triebwagen und Tatra T6B5B dominiert.
Siehe "Urlaub in Bulgarien 2015 - 25: Ein Abend in Sofia":
http://raildata.info/rum15/rum152510.jpg
http://raildata.info/rum15/rum152536.jpg

Nun fand ich nur ex-Leipziger Tatra T4D-M2 vor, 4045 mit Baujahr 1982 passierte den Schenski Pasar (Frauenmarkt).














An einer der Zentralni Chali-Stationen neben dem Banski-Platz.









Auch den kannte ich von 2015 noch nicht: Be 4/6 S 662 war im Sommer 2017 aus Basel eingelangt.




Nach Einkauf beim Billa noch einer der fahrenden Tatra T6A2B-Briefkästen auf der anderen Seite der Löwenbrücke, im Hintergrund der Bahnhof.









Die Vielfalt der meist national angehauchten mit Schoko überzogenen Neapolitanerschnitten wird immer größer...





29. 10. 2017

Sonntag Früh - zufällig Wechsel auf Winterzeit - holte ich mein freundlicherweise hergerichtetes Lunchpaket an der Rezeption ab und war um 6:30 an der nun fertigen neuen Bahnhofshalle angelangt.




479 ist eine 600 mm Brigadelok (Henschel #16012 / Baujahr 1918).




Im Bahnhof finden sich nette kleine Museums-Schaufenster.




Bei der Kälte hilft auch kein Energy-Drink am Bahnsteig.




Rechts Schlafwagen, links mein Zug BV 7620 Sofia (ab 7:25) - Widin (an 11:53). Da die Halberstädter dahinter alle ungeheizt waren, versammelten sich die meisten im ersten Wagen.




Pünktlich passierten wir die Iskar-Schlucht (siehe vorheriger Teil), in Oreschez warteten Taxis auf Passagiere aus der Hauptstadt.




Am Kopfbahnhof Widin bei 40 Minuten Übergangszeit schnell ein iPhone-Panorama gemacht, dann gab ich einer freundlichen Beamtin meinen Pass ab und durfte mich in den als MBV 1090 Widin (ab 12:35) - Craiova (an 15:57) verkehrenden CFR-Desiro rechts setzen.




Die Pässe wurden an die Handvoll internationaler Passagiere wieder ausgeteilt, dann befuhr ich erstmals die Donaubrücke bei Tag.




In Widin (links) war man eingesperrt, am rumänischen Grenzbahnhof Golenţi konnte man frei herumtollen.




Der Zug wurde mit einem zweiten, vom rumänischen Endbahnhof Calafat kommenden Desiro vereint.




In Segarcea kreuzten wir R 9135 Craiova - Băileşti mit 820 140, sonst sah ich nur einen Kutter mit Güterzug an der noch immer im östlichen Teil elendslangsamen Strecke. Doch der Zug füllte sich ganz gut, bis Craiova war er voll belegt. Als eines der wenigen landschaftlichen Highlights passierten wir einen Weingarten, sogar mit ein bisschen Sonne.




Podari: die Station, wo ich ein Jahr zuvor fast einen Abend verbracht hätte.




Nach ein paar Besorgungen schaute ich mich am Bahnhof Craiova um, angesichts des Mangels einer Gepäckaufbewahrung konnte man leider nicht viel unternehmen. 77-0915 trug zwar noch immer die alte Nummer, war aber im Gegensatz zu 2016 mit noch mehr Graffiti - auch an der Front - verziert worden. Der Zug mit zwei hellblauen Wagen links würde als R 9386 nach Roşiori Nord verkehren.




Softrans 462 009 trug eine volle Raiffeisen Leasing-Reklame, über den Drehgestellen schaute noch das ehemalige Servtrans-Blau der Končar-Lok hervor.




Mit einem alten Mitteleinstiegswagen bediente sie die Strecke Craiova - Motru. Diese Regionalzugleistungen wurden von Softrans wegen mangelnder Fahrgäste am 1. April 2018 eingestellt.




Die Doppelstockwagen am Hausbahnsteig im Hintergrund standen als Sonderzug zu einem Auswärtsspiel für Craiova-Fußballfans bereit, flankiert von etlichen Polizisten. Dazu wurden - das habe ich noch nicht erlebt - über die Bahnhofslautsprecher eine Stunde lang Craiova preisende Lieder abgespielt. Aber hört selbst: https://youtu.be/ycE1bWePImU?t=16m52s










Bei Dunkelheit wartete ich in der an sich modernen Halle, wo jedoch ein Teil der Deckenbeleuchtung komplett finster blieb.




Unter den interessanten Decken-Heizkörpern - natürlich nicht geheizt - versammelten sich Stadtbewohner in der helleren Ecke des zweiten Stocks zu einem Backgammon-Turnier.




Um sieben ging es hinaus auf den Bahnsteig, ...




... der selbst für CFR-Verhältnisse extrem heruntergekommen war. Ein paar im Wind schwingende Glühbirnen (siehe Video) stellten die gesamte verfügbare Beleuchtung der bröckelnden Konstruktion dar. Mein IR 1693 Bukarest - Timișoara hatte schon eine Viertelstunde Verspätung, und es sollte nicht weniger werden. Es ist unfassbar, wie das Ding auf dieser Strecke zum Eisernen Tor oft dahinkriecht, manchmal glaubt man im Schritttempo. Und wieso wird das nicht im Fahrplan berücksichtigt, das kann ja keine Neuheit sein, dass sich die Züge da Stunden verspäten? Nach zehn Uhr stieg ich in Orşova aus und musste vom Bahnhof nur über die Straße zur gebuchten Pension Taka.





30. 10. 2017

Der Wind blies die ganze Nacht, Wellen schlugen gegen das Ufer unter meinem Fenster - fast mochte man meinen, man wäre am Meer. Ein großes Gewässer ist er zumindest, der Stausee, welcher sich durch den Bau des Kraftwerks Eisernes Tor 1 1972 gebildet hatte - Đerdap-See auf Serbisch. 150 km lang, an wenigen Stellen 5,5 km breit und bis zu 120 m tief. In Orşova ist der See aufgrund des Zuflusses der Cerna besonders breit, die Donau fließt in dem Panorama nur ganz links. Die Stadt befindet sich auf der anderen Cerna-Uferseite, gegenüber des Bahnhofs und meiner Pension.




An der Rezeption ließ ich ein Taxi rufen - trotz der Lage an einer europäischen Transitroute waren die Mädels dort nicht gerade mit Fremdsprachen beschlagen. Doch irgendwie klappte es, und ein netter Herr holte mich in seinem Dacia Logan ab - falls ihr ein Taxi in Orşova braucht, wendet euch an Liviu, Tel.:0756379299.




Wir fuhren ein Stück an der Donau nach Osten, bis zur Haltestelle Iloviţa. Um 7:15 hätte ich mit dem Regionalzug herfahren können, den nächsten zurück gäbe es erst nach drei am Nachmittag. Zu fotografieren vor der Weiterreise bis Timișoara gegen Mittag hatte ich genau: einen Zug. Von potentiellen Güterzügen bemerkte man nicht einmal ein Zipfelchen.




Sehr passend benannter Nebenfluss - der Ort Iloviţa befindet sich ein paar Kilometer die Bahna landeinwärts. Im Hintergrund sieht man noch weitere Brücken.




Einsam erwischt, die Straße war jedoch schon dicht von LKWs befahren. Einige deftige Überholmanöver auf der Brücke ließen sich in der Wartezeit beobachten.




Blick Richtung Kraftwerk Eisernes Tor 1, das leistungsstärkste der Donau.









Nationalpark Đerdap auf serbischer Seite.




Relativ pünktlich - um 8:53 (Planabfahrt in Orşova 8:43) - näherte sich IR 1692 Timișoara - Bukarest.




Auf der nächsten Brücke habe ich den Zug etwas künstlich verlängert. Ganz links beleuchtet: das Kloster Sfânta Ana oberhalb von Orşova.




Von der anderen Brückenseite aufgenommener Blick.




Und genau hier, gleich hinter Orşova, beginnt die Misere. Vom letzten Brückenblick bis zum Standpunkt - das sind 1,5 Kilometer - brauchte die Fuhre drei Minuten! Langsam kroch sie über die Brücke.




Weitwinkel eingebaut in ein iPhone-Panorama.



Nächstes Mal fahren wir mit ein paar Städte-Specials fort! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Vom Südosten '16-'17 - 30: Iskar-Schlucht (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 12. Juni 2018, 10:17:47 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Richtung Südosten '16 - 29: Single-Liegewagen zur Schlucht (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3899.0

Was bisher geschah:
Finale im Südosten '17 - 19: Am griechischen Bahn-Olymp (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3865.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/ycE1bWePImU




6. 8. 2016


Wir befinden uns in der Iskar-Schlucht zwischen Tscherepisch und Ljuti Brod mit BV 2613 Sofia - Warna auf der östlichen der zwei nahen Brücken.




Beim Naturpark Wratschanski Balkan.




Das Ende des Naturparks wird markiert durch die messerscharfen Ritlite, schon mitten im Ort Ljuti Brod. PV 20102 Wraza - Sofia mit Wende in Mesdra Hbf war der einzige Desiro, den ich an dem Tag zu Gesicht bekam.














BV 7623 Widin - Sofia durchfuhr den Bahnhof Ljuti Brod pünktlich um 15:46 aus zahmerer Landschaft kommend.




In die wilde Landschaft hinein, durch die Ritlite durch. Aus der Richtung sollte nun leider nichts mehr verkehren.




Die landestypischen Erinnerungsposter in der Station Ljuti Brod, von 40 Tagen bis zu Jahrzehnten her...




KPV 20204 Mesdra - Sofia holte mich überpünktlich vor 16:15 ab - bis zur Hauptstadt dauerte die Regionalzugfahrt fast zwei Stunden, und mein Hotel hatte ich an dem Abend in Pirot, Serbien, gebucht...




Im Halberstädter entlang des Iskar.




Die meisten anderen Bilder während der Fahrten dieses Teils habe ich per Handy angefertigt... Nahe dieser Stelle bei Lewischte hätte ich am Morgen fotografiert, wäre die Übernachtung in Widin nicht gewesen.




In Lakatnik drehen Schlucht und Strecke Richtung Süden.




Naturburschen gehen auch bei 30 Grad plus angeln.




Links die Haltestelle Balkan, rechts eine ex-DSB EA, wie ich sie schon in den "Urlaub in Bulgarien 2015"-Teilen 21 und 22 erwischt habe.




Nach der Baustelle 2015 war ein Großteil des neuen Bahnhofs Sofia nun fertiggestellt - und die gesamte Halle klimatisiert! Zusammen mit exotischen Besorgungen aus dem Billa nebenan konnte man nach dem Hitzetag eine kleine Party steigen lassen.




Das war auch gut so, denn aufgrund des akuten BDŽ Lokmangels musste mein MBV 292 "Nušić" mit Planabfahrt um 20:25 auf den verspäteten MBV 491 "Balkan" - Planankunft 18:15 - warten. Los ging es nach 21 Uhr, letztendlich war ich um 23:15 statt 21:46 in Pirot - glücklicherweise kein Problem für die Unterkunft gleich gegenüber des Bahnhofs. In Serbien setzen wir ein anderes Mal fort, denn im Herbst 2017 fuhr ich noch einmal durch die Iskar-Schlucht.





27. 10. 2017

Wie wir noch aus dem oben verlinkten Bericht wissen, kam ich nach dem Traumtag am Bralos-Pass mit dem Auto abends in Larissa an. Ich gab es ab und ging zum Bahnhof. Den Proastiakos um 19:00 nach Thessaloniki erwischte ich knapp nicht, also blieb der ohnehin schon gebuchte IC 58 Athen - Thessaloniki. Dieser kam auch zu spät, die Online-Auskunft zeigte mal wieder keine Verspätungen an, und der Info-Bildschirm am Bahnsteig war vor ein paar Tagen eingefroren.




Also hieß es warten, ein Zug nach Volos fuhr auf der anderen Seite des Bahnhofs links ab, dann zeigte sich endlich auch der IC - beide Szenen siehe hier: https://youtu.be/ycE1bWePImU?t=11m40s






28. 10. 2017

In Thessaloniki hatte ich eine Übernachtungsmöglichkeit nahe des Weißen Turms aus dem 15. und 16. Jhdt. beim "Dritten Händchen", dieses fertigte auch Aufnahmen am griechischen Nationalfeiertag an.









Erstmals seit dem 2. Weltkrieg war das älteste Schiff der griechischen Marine - "Georgios Averoff" von 1910 - restauriert in Thessaloniki eingetroffen.
Mehr darüber: https://de.wikipedia.org/wiki/Georgios_Averoff_(1910)





Mit der A116 versah noch immer eine V60 Rangierdienste in Thessaloniki.




Ich kam diesmal nicht dazu, Thessaloniki bei Tageslicht zu bewundern, denn ein Taxi brachte mich schon um sechs Uhr zum Bahnhof. Ein Espresso in der "Casa del Treno" ließ mich zumindest nicht bei den Gestalten auf den anderen Wartebänken sitzen.




Der Nachtzug 600 aus Athen war pünktlich da, für mich stand der AEG Triebwagen 520 154/254 bereit - vermutlich das erste und einzige Mal, dass ich mit der Baureihe fahren würde!




Die Aufnahmen fertigte ich beim Einsteigen an, danach füllte sich Schnellzug 600A nach Alexandroupoli / 360 nach Sofia (wurde extra auf der Abfahrtstafel angeschrieben) doch ein wenig. Unterwegs wurden auch kleinere Dörfer versorgt - denn das war es sonst schon mit den Bahnverbindungen hier.









Um neun Uhr erreichten wir pünktlich Strimon, nach den Badetemperaturen zuvor empfing einen nun kühles, windiges Herbstwetter. Hier habe ich schon einmal ein Foto 2008 gemacht ("Orient-Express" Teil 4), aus dem "Freundschaftsexpress" von Istanbul heraus, als der D 360 tatsächlich noch durchgehend als Zug bis Sofia verkehrte: http://raildata.info/orient/orient0406.jpg





Ein paar internationale Fahrgäste fanden sich, alle nahmen Unterschlupf im warmen Warteraum. Die Busverbindung stand am Schalter angeschrieben.




Der Kleine wollte auch gern mit... wir passierten diese interessante Schienenkreuzung beim Bahnhof. Danach ging es teilweise bei Regen entlang der rostig aussehenden Gleise Richtung Bulgarien.




Nach etwas Warten an der Grenze erreichten wir der Bahnhof Kulata. Unser Zug für den nächsten Abschnitt war schon bereitgestellt - nun haben auch die BDŽ UIC-Nummern an der Front eingeführt: mit Tafeln!




Ich nahm Platz in einem der sehr spärlich beheizten Halberstädter.




Der Schaffner hatte keinen Kuli um meine internationale Fahrkarte zu beschriften, also borgte ich einen vom "Hotel Moskva" in Belgrad her... ;-)




In General Todorow trafen wir auf einen mit Baureihe 61 bespannten Regionalzug für die Stichstrecke nach Petritsch, siehe hier: https://youtu.be/ycE1bWePImU?t=13m43s

Unsere Strecke führte fotogen entlang des Flusses Struma, später eröffneten sich Blicke auf das schneebedeckte Rila-Gebirge.




In Dupniza hieß es erneut: umsteigen auf Bus, alles funktionierte zügig nach Plan.




Im Bus entlang des Stausees Djakowo.




Im Nichts, am Bahnhof Galabnik, wurden wir nach recht kurzer Fahrt wieder abgesetzt. Eine kleine Station ist natürlich günstig für den barrierefreien Zugang. Der Schaffner in Lederjacke beteiligte sich an der allgemeinen Rauchpause.




Doch lange warten musste man bei der nun so effizienten BDŽ nicht. Der Desiro aus Sofia kam, wendete, und fuhr pünktlich als MBV 5690 Galabnik - Sofia nach Baustellenfahrplan sofort wieder ab.









Erste Herbstfarben nach dem langen Sommer.




Ausgedientes Gleisdreieck vor der Station Batanowzi, zu einer der Strecken Richtung Rasmenna. Danach hielten wir im größten Ort vor Sofia, Pernik, der Desiro füllte sich. Pünktlich um 14:34 kamen wir in der Hauptstadt an, wo ich das schon bekannte Hotel Favorit bezog, mit gewohnt gutem Service. Ein paar Impressionen aus Sofia finden sich dann im nächsten Teil.





29. 10. 2017

BV 7620 Sofia (ab 7:25) - Widin (an 11:53) war meine einzige mögliche Verbindung zur Weiterfahrt. Nach ursprünglicher Planung hätte ich hier zwei Tage früher sein sollen, mit Zeit für die Iskar-Schlucht oder einen Ausflug nach Serbien. Doch ich hatte ja für die griechische Bergstrecke zwei Tage verlängert, was mit dem finalen Traumtag am Pass belohnt wurde. Dieser ist nun Geschichte, für die bulgarischen Strecken hat man in den nächsten Jahren Zeit. Daher gibt es von der Reise nur ein paar Eindrücke aus dem Zug, die Lust auf mehr machen - und auch Inspiration einmal im Herbst hinzufahren.

Das Wetter zeigte sich die Tage ohnehin unwirtlich, wenn auch immer wieder schöne Sonnenstimmungen entstanden. Die Halberstädter waren erneut ungeheizt, da blieb bei den Temperaturen nur der hellblaue klimatisierte Großraumwagen am Zuganfang und Fotos durch die Scheibe.
Sonnenaufgang bei Novi Iskar.




Entlang des Iskar in Thompson - benannt nach einem britischen Offizier, der die bulgarischen Partisanen im 2. Weltkrieg unterstützte.




Glänzender Fluss in Zerowo.




Wieder einmal die mächtigen Lakatnischki Skali beim gleichnamigen Bahnhof, wir drehten Richtung Osten.




Eine Flussschleife westlich der Haltestelle Opletnija.









Das Dorf Opletnija.




Wieder die mögliche Morgenstelle bei Lewischte.




Und zum Abschluss Herbstblicke auf den bekannten zwei Brücken vor Ljuti Brod.








Nächstes Mal gibt es ein paar Fotos aus Sofia, dann setzen wir die Fahrt fort. :-)
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Bilder und Fotoberichte / Nostalgischer Semmering & Retz, Juni 2018 (1 V., 2 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 11. Juni 2018, 23:35:40 »
Hallo!



Zum Video (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/ol4G___Dp68


Nostalgie aus Retz am 3. Juni und Wolfsbergkogel am 10. Juni 2018, sowie Planverkehr über den Semmering.

Maschinen inklusive: 77.28, 310.23, MÁV 424.247, NOHAB GM M61.001, 2143.070, 1010.02, 1010.10, 1142.635



Video-Vorschau-Screenshots:



310.23 bei der U1 Station Neulaa
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OR - Downloads / Re: Neues aus dem Werk Deutschlands
« Letzter Beitrag von EGZ am 06. Juni 2018, 12:48:39 »
Hallo,
seit der letzten Meldung von DarkFox ist nun einige Zeit verstrichen...

@DarkFox: Ich vermisse Deine "Reiseberichte" durch die MSTS-/OR-Welt. Ich hoffe, Du siehst es mir nach, dass ich nun selbst einen Beitrag in Deinem Beitragsstrang platziert habe.

Zwischenzeitlich sind von meiner Seite noch einige FreightAnims erschienen: Die Modelle der Baureihe 189 - sowohl von Arno Staudenmaier als auch von PT - können bei Bedarf mit Schatten und Triebfahrzeugführer ausgerüstet werden. Gleiches gilt für die Baureihe 146 und die RE160-Wagen auf Halycon-Basis.







http://egz.bplaced.net


Mitte Mai hat Manuel8900 auf der neuen Downloadplattform von TheTrain Speisewagen der Bauart 1928 veröffentlicht. Sein Fahrzeugset enthält Ausführungen der DRG im Zeitraum 1928 bis 1949 sowie der DB/DSG ab 1954.



https://the-train.de


Zum Ende des Monats Mai hat Marcus sein umfangreiches DB Tdgs 930 Set im Downloadbereich von German Railroads eingestellt. Insgesamt 30 individuelle Ausführungen in herausragender Texturierung decken ein Zeitfenster von 1982 - 2012 ab und bereichern den Güterverkehr.



https://forum.german-railroads.de (Zugang nur für Foren-Mitglieder)


Seit einigen Tagen stehen nun auch meine Modelle der DR Fernverkehr-Wagen WRme-84 (Speisewagen - LüP 26,4 m) zur Verfügung. Das Fahrzeugset beinhaltet zwei unterschiedliche Ausführungen sowie mehrere Zielbeschilderungen, so dass ein Einsatz im Zeitraum von 1984 bis 1993 nachgebildet werden kann. Das Basismodell stammt aus dem Halberstädter Set von HansP, ein FreightAnim rüstet die spezifischen Merkmale des Speiswagens nach.



http://egz.bplaced.net


Gruß EGZ
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