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Bilder und Fotoberichte / BB 22200 bis Brigitte, Verona bis Varaždin (1 V., 2 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 07. Mai 2019, 11:21:52 »
Hallo!



Link zum Video (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/ScW83dutdjc



Die letzten zwei Wochen verbrachte ich an der Côte d'Azur, in Cinque Terre, der Toskana, Norditalien, Kärnten, Slowenien und Nordkroatien - Resultat ist ein wilder Mix aus Elektro-, Diesel- und Dampfzügen, Plan- und Sonderzügen.


Wir fuhren per Nightjet nach Mailand, dann per Thello nach Nizza. Vom 20. - 24. April bezogen wir Quartier in Villefranche-sur-Mer, wo ich unter anderem das Zugpaar Moskau - Nizza - Moskau am Samstag Abend und Sonntag Morgen erwischte, jeweils mit einer Béton BB 22200.
Am Ostermontag, 22. April, war eine Sonderfahrt Cuneo - Ventimiglia angesagt, eigentlich mit Dampf aber es erschien die ebenfalls sehr schöne D.445.1011. In Tende herrschte Sturm, der fast mein leichtes Stativ umgeweht hätte, zudem scharten sich Fotografen um mein externes Mikro, deshalb der Kamerasound bei diesen Szenen. Leicht ist auch das Fluchen italienischer Fotografen zu vernehmen, die zu spät kamen ("Andiamo ca**o!").

Am 23. und 24. zog voll das Azorentief inklusive Saharasand durch, doch am Mittwochabend stieg ich in Manarola, Cinque Terre, aus und konnte doch noch ein bisschen Stimmung einfangen.

Der 25. April - Tag der Befreiung Italiens - war in der Toskana schön angesagt, ebenso eine der recht häufigen Dampffahrten Siena - Monte Antico - Asciano - Siena. Es kam die Triester 728.022 (Wien Floridsdorf Nr. 2650 / gebaut 1920) nach Monte Antico, wo die Heizer offensichtlich höllisch an der Arbeit waren. Ebenso konnte ich einige ALn.663 ablichten, einer brachte mich nach Siena, später eine D445 nach Empoli. Der Nightjet Livorno - Wien rundete den Tag in Pisa Centrale ab.

Am 26. April fuhr ich über Cinque Terre nach Mailand und bestieg abends den Nightjet bis Villach, wo wir am Samstag unter anderem die 1020.018 mit Sonderzug Lienz - Jesenice (- Nova Gorica) bewundern durften. Anschließend fuhren wir per Auto über Tarvisio Boscoverde und den Predilpass zur Solkanbrücke, wo wir gerade die SŽ 25-026 auf der Rückfahrt nach Jesenice erwischten. Nach der 728 die zweite ex JŽ 25er innerhalb von drei Tagen, zwei 99-jährige Lokomotiven im Jahr 2019! Dabei war unklar gewesen, ob man überhaupt eine Dampflok für die Sonderfahrt vor der regulären Wocheinerbahn-Saison fertigstellen würde können.
Am Abend wurde ich in Gorizia abgesetzt, erwischte mit dem Regionalzug noch den Sonnenuntergang in Venezia Santa Lucia und bezog das Quartier in Verona.

Für Sonntag, 28. April, war der Iseo Express am gleichnamigen See geplant, leider war die Strecke am Ufer jedoch wegen eines Fabriksfeuers gesperrt worden. So fuhr 740.278 nur am Vormittag bis Iseo und am Abend zurück nach Brescia. Ebenso zog die in Iseo beheimatete Taucherbrille den "Treno dei Sapori" von Trenord. Aber man findet in allen Situationen neue Möglichkeiten: der Bahnhof Iseo bietet eine tolle Szenerie und die Dampfszene von Iseo bergauf war definitiv ein Leckerbissen. Von Rovato bis Brescia und zurück wurde der Zug um die historische E.632.030 ergänzt. Zwei Tage später erwischte ich auch die historisch lackierte E.652.003 in Padova.

Der zunächst verregnete 29. April wurde zum Ausruhen in Verona genutzt, der schöne Abend zum Stadtspaziergang und Standseilbahnfahrt. Am 30. April ging es früh nach Peschiera del Garda, wo gerade um Punkt 6:00 die "40 Mile Ranger Challenge" mit vielen Rucksack-tragenden Teilnehmern gestartet wurde, die an dort gefallene Soldaten aus dem 2. Weltkrieg erinnern soll. Ich ging über die Stadtfestungen zum Brückenfotopunkt, wo neben Frecce und neuen EVO Garnituren von Italo auch der Nightjet Wien/München - Milano im besten Morgenlicht festgehalten wurde. Ich kehrte ins Hotel zum Frühstück zurück, checkte aus und fuhr noch mit leichtem Gepäck für ein paar Stunden an die Brennerstrecke bei Avio. Anschließend ging es nach Padua, wo es vor D445 nur so tummelt - vier konnte ich innerhalb weniger Minuten mit Zügen nach Bassano del Grappa und Montebelluna sowie beim Rangieren filmen.

Ich übernachtete in Triest und fuhr am Morgen des 1. Mai per R 1825 bestehend aus CAF-Triebwagen über Villa Opicina nach Ljubljana, wo unter anderem noch die original-GM 661-032 im Einsatz war. Per IC 18 ging es trotz abgebauten 2. Gleises zwischen Rimske Toplice und Celje fast pünktlich über Pragersko nach Ormož, wo ein wunderschöner Mercedes 711er stand, der die Strecke Ormož - Središče (- Čakovec) bediente. Kurz vor der Abfahrt donnerte noch eine 664 mit Güterzug durch, dann nutzte ich die zwei Zugpaare am Nachmittag, um den grünen Zug in der Landschaft bei Obrež festzuhalten. Anschließend brachte er mich nach Čakovec.

In Varaždin stand ich am 2. Mai kurz frühmorgens auf, um die 2044er-Abfahrten zu erleben. Es kam auch gleich eine, wo eigentlich keine sollte: nämlich am Pu 3090 Konjščina 4:00 - Kotoriba 6:14. Und es fuhr auch nur eine ab, am schön langen B 771 nach Zagreb über Koprivnica. Ebenso sichtete ich die Züge 3300 Varaždin - Kotoriba, 3305 Kotoriba - Varaždin und 3307 Kotoriba - Varaždin mit GMs, sowie abends Pu 3618 aus Koprivnica, aber nur bis Varaždin.
Von 1. April bis 1. November angekündigt ist die Erneuerung und Elektrifizierung der Strecke Zabok - Zaprešić, daher verkehrten Triebwagenumläufe Varaždin - Zabok. Dennoch fuhr ich ins Hügelland nach Sveti Ilija und Podrute für ein paar Landschaftsbilder und Vergleiche zu früher.

Den Abfahrtstag nutzte ich für ein Morgenstimmungsbild über der Drau mit Pu 3090 - das hätte man sonst nicht mit 2044er gehabt. Ich fuhr auch lokbespannt nach Čakovec, wo wieder der treue 711er wartete. In Maribor musste ich auf den einzigen Schienenersatzverkehr der Reise, der mich direkt betraf, umsteigen - doch die S-Bahn in Spielfeld nach Graz wurde erwischt. Der EuroCity "Emona" verkehrte in Slowenien mit nur zwei ÖBB-Waggons, sonst SŽ-Schnellzugwagen, bei Schienenersatzverkehr Werndorf - Maribor.
Abschließend lässt sich bemerken, dass die SŽ Züge mit Graffiti-abweisenden Folien beklebt, viele Fahrzeuge sind jetzt blitzblank... auf nach Slowenien für die Puristen! :-)



Vorschau-Video-Screenshots:





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Geburtstage / Frohe Ostern .....
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 21. April 2019, 11:36:42 »
wünsche allen Lesern des Forums und ihren Familien ein frohes Osterfest ....
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Bilder und Fotoberichte / Eritrea 2018 - 14: Finaler Dampfmorgen (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 16. April 2019, 11:13:29 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Eritrea 2018 - 13: Ebenen (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3956.0


Das Video zur Serie:
https://youtu.be/vBqI3qUHE2g




27. 10. 2018

Samstag Früh starteten wir zum zweiten Sonnenaufgangsanlauf. Wir hatten von den kleinen Fehlern des ersten Versuchs Anfang der Woche gelernt und fuhren zeitiger los - zudem blieben die Planen auf den Waggons und ein paar Wagemutige sandeten bei der Bergauffahrt.
Tatsächlich: genau um 6:18 erreichten wir das Platzerl jenseits des Scheitelpunktes mit der erscheinenden Sonnenscheibe und der kleineren Mallet 440.008.




Wir sandeten die noch feuchten Gleise, dennoch schaffte die Lok es erst bei der zweiten Anfahrt ins Bild.




Ich kam erst später darauf - doch in der Finsternis hatte ich am Bahnhof den Autofokus des Objektivs auf manuell und nicht wieder zurück gestellt. So ein Anfängerfehler passiert mir sonst nicht und blieb wenigstens ohne grobe Konsequenzen, denn glücklicherweise hatte der Fokus sich auf eine Distanz fixiert, bei der nur Telebilder tatsächlich unscharf wurden. Sonst wäre es wohl ohnehin früher zu bemerken gewesen.
Bis zu 50-70 mm wie hier blieben die Fotos scharf.


































Nach mehreren Anfahrten wechselte ich auf die Waldseite.




Schatten-Selfie mit Mond.














Eine letzte Anfahrt an den Hütten vorbei.




Die anderen wanderten etwas höher den Hang hinauf, ich wollte lieber dieses Panorama-Motiv im Bild haben - natürlich mit gelbem Hauptdarsteller. Sendemasten am Gipfel und Tourgruppe entfernt.




Anschließend fuhren wir zum Wald-S.




Dank dieser Blüten entdeckte ich endlich den Fokussierungsfehler.




Während 440.008 noch einmal durch den Wald stampfte.




Nächster Stopp: die Kurve mit Hangbrücke, wo wir am ersten Tag die Hochzeitsgesellschaft getroffen hatten.




Bei manchen Bildern habe ich Stromleitungen entfernt.




Blick ins Tal die Bahn und Hauptstraße entlang, den Berg rechts hinten kennen wir vom Morgen davor bei Arbaroba.









Ein 4x1 Hochformat-Pano.




Kaum dort drüben, war die Lok schon bei mir.




Für die zweite Anfahrt musste ich mich sputen...





... denn ein freier Rundumblick war gefragt.
Das Panorama in größerer Auflösung findet sich hier:
http://raildata.info/eritrea18/eri1426gr.jpg















Die volle Passage.




Kurz vor 8:30 stoppten wir ein letztes Mal, natürlich am 4-Bogen-Viadukt.




Zug in der Ferne: Esel posieren brav.




Zug in der Nähe: Esel können gerade noch so beruhigt werden.
Stromleitungen im 2x2 Querformat-Panorama entfernt.









Nun wurde uns gesagt, wir mögen uns zu den Bussen begeben, der Zug hätte kein Wasser mehr. Kurz darauf dampfte er leer zurück nach Asmara, während wir in 2300 m Seehöhe den Pfad zur Hauptstraße hinaufschnauften. Im Hintergrund sieht man den Wasser-LKW der Bahn mit...




... einem alten Mercedes-LKW, Eseln, gelben Kanistern...




... und?




Fahrradpendlern in die Hauptstadt!









Aus dem Bus fotografierte ich ein weiteres Tankstellen-Art-déco-Highlight: das ehemalige "Laboratorio chimico" von Agip.




Wir ruhten kurz im Hotel, wo ich mich vergewisserte, dass die Bilder scharf waren. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Shegerini.




Was stand da - wer hätte das nach den Tagen zuvor mit Lok- und Lokführerausfällen noch gedacht: die Doppeltraktion mit 440.008 und - der angeblich untauglichen 442.56! Damit hatten wir fünf Maschinen unter Dampf erlebt. Der Zug hätte zwei Personenwagen länger sein sollen, der Abfahrtsort Arbaroba - aber angesichts der Umstände war ich definitiv freudig überrascht.














Auch die Kinder beurteilten die Situation teils freudig, teils skeptisch.














Wir rollten hinunter zu Tunnel 23 für die ersten Anfahrten.














Mehr doppelte Mallet-Power nächstes Mal! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Fünfkuppler zur kühlen Jahreszeit (1 V., 4 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 13. April 2019, 16:34:10 »
Hallo!



Link zum Video (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/aItdrohrurc



Drei Güterzugmaschinen und ein bisschen Modernes nebenbei:

Preußische G 10 657.2770 mit ÖGEG Sonderzug im Gesäuse am 30. 3. 2019, dazu 1141.21.

52.100 nach Kaltenleutgeben und verschneite Südbahn in Wien am 1. 12. 2018.

555.3008 sowie Personen- und Güterverkehr am Tag vor Fahrplanwechsel - 8. 12. 2018 - in Bratislava, inklusive letzter "Diesel EuroCity" über Marchegg.

Vorschau-Video-Screenshots:




657.2770 passiert Gesäuse Eingang.



52.100 kurz vor Kaltenleutgeben.



555.3008 an der nostalgischsten Haltestelle Bratislavas, Železná studienka.
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Bilder und Fotoberichte / Kindereisenbahn Budapest, 23. - 24. März 2019 (1 V., 2 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 28. März 2019, 13:55:22 »
Hallo!



Zum Video geht es hier (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/K9hJux2nyls




Ein Wochenende hauptsächlich an der sehr betriebsamen 1948 gebauten 760 mm Kindereisenbahn im Westen Budapests, mehr darüber hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kindereisenbahn_Budapest

Die Hauptlast wird von Mk45 Faur Dieselloks Baujahr 1973 getragen, dazu zog Dampfer 490.039 zwei Zugpaare täglich über die steigungsreiche Strecke - die Nostalgiezüge sind schon im Voraus ausgebucht.



Vorschau-Video-Screenshots:




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Bilder und Fotoberichte / Eritrea 2018 - 13: Ebenen (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 26. März 2019, 10:08:38 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Eritrea 2018 - 12: Volldampf ab Arbaroba (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3954.0


Das Video zur Serie:
https://youtu.be/vBqI3qUHE2g




26. 10. 2018

Wir dampften mit 442.55 am Freitag Vormittag hinauf von Arbaroba nach Shegerini.




Mallet in Aktion.




Für den Rest des Berichts behaltet immer die Streckenkarte der Bergsektion mit ihren drei Ebenen im Auge - vier, wenn man die andere Talseite mitzählt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Eritrean_Railway#/media/File:Eritrean_Railway_Map_of_March,_1998.svg

Nun haben wir schon den Berghang unterhalb von Shegerini auf der untersten Ebene nahe der Einfahrt zu Tunnel 27 erreicht. Rechts neben der Lok Tunnel 24 auf der anderen Talseite und die Strecke von Arbaroba rechts herauf. Links oben das Kloster, darunter die Ausweiche Shegerini (Station km 110,4) auf der mittleren Ebene. Auf der anderen Seite des Berges mit Kloster verbirgt sich das Devil's Gate (in der Karte mit "3 arch bridge" und "road overpass" markiert).




Neben der Lok Tunnel 24, links oben Tunnel 28 an der Ausfahrt von Shegerini.




Der Zug rollte zurück in den Tunnel 26 für mehrere Anfahrten. Die Kleine hatte leider als Einzige keine Schuhe und wohl schon Sohlen wie Leder bei dem steinigen Gelände...




In der Ortschaft sind die nettesten Kinder der Gegend beheimatet - natürlich versorgten wir sie wieder mit den erwünschten Stiften.




Erste Anfahrt unterhalb des Klosters.









Zweite Anfahrt im besten Spotlight.




Hier kann man die Mallet-Bauweise gut erkennen.




Der Kleine neben den fein säuberlich abgestellten Schuhen bewegte sich die ganze Zeit nicht und schaute fasziniert zu.




Weiter ging es bergwärts durch Dorf und Kakteen.




Das kleine Solarpanel gut gesichert.




Wir hatten immer den Kesseldruck aus dem Waggon im Auge. Manchmal erreichte er angezeigte 16 Bar, nur um binnen kurzer Zeit wieder auf 4 Bar ausgequetscht zu werden - was die nächste Dampfkochpause nötig machte.




Mittagspause in Shegerini.




Die Maschine wurde abgekuppelt.




Zu zweit machten wir uns auf den Fußweg durch Tunnel 28... das erwartet einen auf der anderen Seite!




Kurz darauf dampfte die Lok alleine am Devil's Gate vorbei.




Der Blick ein bisschen die Felsen hinauf ist spektakulär, doch der Boden darunter wird eifrig als Häusel genutzt - die Hauptstraße befindet sich hier genau um die Ecke außer Sichtweite.




Wir gingen weiter bis zu ebendieser.




Der Grund für den Lokzug: von der Brücke kann man mit dem schon bekannten Wasser-LKW nachfüllen.









Vor dem Kloster befindet sich auch ein Spendenschlitz. Einen Nakfa-Schein fanden wir verirrt auf der Straße, der wurde natürlich sicher deponiert.




Da das sicher eine Weile dauern würde, ging ich zum Kloster hinauf.




An einem bewohnten Nebengebäude vorbei erreichte man die zu dem Zeitpunkt geschlossene Kirche. Auffallend ist der Einsatz schwarz bemalter Steine, nur gelegentlich als Kreuze.









Eine recht neue Terrasse mit Ausblick.




Hier werden wohl die Debreziner zubereitet - vielleicht noch ein Nebenprodukt der beobachteten Schlachtungen drei Tage zuvor.




Die Straßenbrücke hat wohl schon etwas aushalten müssen - die eritreische Fahrweise ist jedoch vergleichsweise zivil.




Es gelangte nur Wasser in einen der zwei Tanks - und auch da hatte man nach einiger Zeit das Gefühl, dass der Pegel nicht mehr stieg.









Eine dreiviertel Stunde später fuhr die 442.55 wieder hinunter.




Zu Fuß entlang der Hauptstraße erwischten wir sie wieder an der Einfahrt, gesehen vom Parkplatz mit Aufklärungstafel.




Die Busse brachten uns nun zu Aussichtspunkten entlang der Hauptstraße, während der Zug in die unterste Ebene zurückrollte.




Dann ging es bergwärts...




Einfahrt in den Tunnel 26, im Hintergrund Tunnel 22 und die Brücke, welche wir am Vormittag fotografiert hatten.




Die drei Ebenen auf dieser Bergseite.




Als Panorama aus mehreren Hochformat-Fotos. Der Zug schaffte es gerade so weit wie hier zu sehen, dann musste erneut Druck aufgebaut werden.




Also wechselte ich Position zum Blick auf das Portal des langen Tunnels 27. Weiter zurück wollte die Mannschaft nicht noch einmal fahren.
Eine halbe Stunde später ging es weiter.




Weitwinkel mit oberster Ebene und afrikanischem Bergdorfensemble. Weiter vorne verdeckte der Dampf den Zug, also wählte ich das Bild.




In den Lüften schwärmten Raubvögel, interessanterweise unterschiedliche Arten je nach Bergseite. Während der Mittagspause wurde ich aus großer Höhe zielgerichtet von Vogelkot erwischt, insgesamt passierte das auch noch zwei Mal in Asmara - das konnte ja nur massivstes Glück für den Rest der Reise bedeuten! ;-)




Wir positionierten uns bei einem Hof, die Hühner suchten Unterschlupf.




Blick zur Brücke und Hauptstraße auf der anderen Talseite.




Als der Zug endlich wieder fast eine Stunde später kam, hatte sich der Himmel verdunkelt.




Im Pickup wurden keine Kürbisse transportiert, sondern die guten alten gelben Kanister.
Esel waren jedoch nicht abgelöst worden, siehe Video hier: https://youtu.be/vBqI3qUHE2g?t=1625










Das Panorama.




Anschließend ging es zum Devil's Gate, ich setzte mich gemütlich auf eine nähere Position als sonst. Wieder eine Stunde später, schon fast um vier Uhr, war es so weit.




Man kann einen ordentlichen Erdrutsch vor der Brücke erkennen.




Nun brachten wir nur noch den Zug die restlichen 1 1/2 Stunden Tageslicht nach Hause. In den Dampfkochpausen waren manche von uns schon sehr fleißig und sandeten vor, wie man sieht.



Nächstes Mal beginnt das Grande Finale! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Re: Transalpin im Schnee, Saisonzüge und mehr (1 V., 2 B.)
« Letzter Beitrag von e-blue am 07. März 2019, 09:39:04 »

Ein schönes Video in gewohnter Roni Qualität.  :D


lG
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Bilder und Fotoberichte / Transalpin im Schnee, Saisonzüge und mehr (1 V., 2 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 03. März 2019, 12:35:04 »
Hallo!




Zum Video geht es hier (bitte auf 4K Qualität stellen):
https://youtu.be/4gS84GXtdn4



Szenen in Sonne und Schnee von ein paar Ausflügen die letzten Wochen an die Giselabahn, ins Ennstal und in den Wienerwald:
- Samstag Früh, 23. 2. 2019: Saisonzüge in Fieberbrunn inklusive Lokomotion 139 260, AKE E10 1309 und "CAT" 1016.036 am Railjet 1265.
- Mittags beinahe-Treffen der EuroCity "Transalpin" in beide Richtungen bei Leogang-Steinberge.
- "Transalpin" bei Maishofen am 24. 2. 2019, leider brach die Videoaufnahme in eine Richtung frühzeitig ab, daher gibt es das nur als Foto.
- Frühmorgens am 23. 2. 2019 in Innsbruck Hbf, inklusive Nachtzüge nach Zürich und D 409 Moskau - Nizza (hier stieg auch jemand zum Wintersport aus).
- Sonntag 17. 2. 2019 um Stainach-Irdning und Trautenfels, inklusive 1142.640 am IC 512 Graz - Salzburg (nicht als Ennstal-Wintervorspann, das erledigte 1144.019).
- 29. und 30. 1. 2019 in Tullnerbach-Pressbaum mit 1142ern an mehreren REX-Umläufen Wien West - St. Pölten und ein paar Überraschungen.



Vorschau-Video-Screenshots:



EC 163 "Transalpin" Zürich - Graz passierte letzten Sonntag, 24. 2. 2019, Maishofen im Pinzgau vor der Kulisse des Steinernen Meeres mit SBB-Panoramawagen hinter 1016.004.
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Bilder und Fotoberichte / Eritrea 2018 - 12: Volldampf ab Arbaroba (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 02. März 2019, 09:18:45 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Eritrea 2018 - 11: Parade in Asmara IV (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3951.0


Das Video zur Serie:
https://youtu.be/vBqI3qUHE2g




26. 10. 2018

Um 6:30 Freitag Früh brachten uns Busse nach Arbaroba. Wir fanden beide Mallets 442.54 und .55 noch vor, die wir am Mittwoch eben hier zuletzt gesichtet hatten. 442.55 befand sich tatsächlich unter Dampf - für uns die vierte Maschine der Reise - und die Wagengarnitur war aus Nefasit heraufgeholt worden.




442.54, welche uns am Dienstag und Mittwoch gedient hatte, stand nun kalt da. Der Lokführermangel konnte ebenfalls gelöst werden: einer der zwei offiziell im Dienst der Bahn stehenden befand sich im Spital, der andere musste geschont werden. Es gab jedoch einen dritten, der aus gewissen Gründen entlassen worden war. Dieser übernahm nun dennoch an dem Tag den Führerstand.









Fortbewegungsmittel der Einheimischen.




Der Name der gewagt gebauten Station Arbaroba selbst bezieht sich auf schwierige Zeiten. Auf Tigrinya bedeutet "Arbi" Freitag und "Rebu-ah" Mittwoch - beides Fastentage der koptischen Kirche und zusammengefasst als "Arbaroba" bezeichnet.




Ausblick von der Bar Bizen Richtung Berge und Wolken.




Auf dem Weg zur ersten Fotostelle.




Fantastisch dampfte der Zug um 6:52 in die ersten Sonnenstrahlen - die Szene allein wog schon fast den Tag ohne Streckenfotos auf.














Das Panorama - unten rechts schaut das Türmchen der örtlichen Moschee hervor.









Der Zug rollte zurück. Für die zweite Anfahrt erklomm ich den Hang links.




Und wurde von den dort wohnenden Kleinen begrüßt.




Blick in das bewölkte Tal auf der anderen Seite.




Für das folgende Gegenlicht-Panorama musste ich einen Strommasten entfernen.

Das Panorama in höherer Auflösung:
http://raildata.info/eritrea18/eri1216x.jpg










Ein Blick in das Haus.




Die versammelte Kindertruppe vor der Wäsche. Gelbe Kanister dürfen wie immer nicht fehlen.




Wieder rollte die Garnitur zurück.









Für die dritte Anfahrt ging es auf die Hauptstraße unten an der Brücke. Im Hintergrund die Haltestelle der Stadtbuslinie 29 Asmara (Platz vor der orthodoxen Enda Mariam Kathedrale) - Arbaroba.














Den Zuschauern hat das Spektakel gefallen.




Blick auf die kleine Moschee des Ortes im Morgenlicht.




Es wurde noch einmal der Wassertank der 442.55 aufgefüllt.




Wann geht es weiter?




Man traf den kleinen "Pokémon" oben beim Haus und den kleinen "WhatsApp" am Bahnhof.




Um Punkt 7:30 dampften wir bergwärts Richtung Asmara, denn im Tal unterhalb hielten sich nun dichte Wolken.









Nächster Fotostopp, wo die Straße das Niveau der Bahn erreicht. Fünf Minuten Fahrzeit, und tatsächlich: der kleine "WhatsApp" mit Mutter war uns hierher zu Fuß gefolgt!




Die Anfahrt durch's doppelte "S".




Blick auf die Berge.




Panoramaversion. Anschließend konnte ich mit nur wenigen anderen von diesem unangenehm scharfen Felsen herunterkraxeln.




Wir nahmen nun die Busse zum nächsten Aussichtspunkt. Kurz vor acht näherte sich der potentielle Nahverkehr, als gerade mit Stadtbus 29 der tatsächliche Nahverkehr hinunter nach Arbaroba fuhr.




Schaut gut aus mit Licht und Nebelstimmung, doch die Lok krepierte an der Stelle - und das würde nicht das erste Mal an dem Tag so bleiben.




Bei der (Mini-)Bushaltestelle.




Eine geschlagene halbe Stunde Dampfkochen später ging es endlich weiter. Glücklicherweise war die Stimmung noch nicht ganz gewichen.




Aber wenn man jede halbe Stunde Fotos an solchen Stellen machen kann, braucht man sich wirklich nicht zu beschweren.




Den Zuschauern hat das Spektakel gefallen.




Die folgende Stelle - wieder per Bus erreicht - bot schon Ausblicke Richtung Kloster über Shegerini und die drei Ebenen der Bahn auf der anderen Talseite.




Um 9:13 dampfte die Maschine wunderbar heran.




Traum-Spot.




Die überall sichtbaren Terrassen waren zur Kolonialzeit tatsächlich alle als Plantagen genutzt worden, heutzutage wird hier fast gar nichts angebaut. Dazu entdeckt man noch letzte Wald-Reste - die Landschaft hat sich also innerhalb des letzten Jahrhunderts enorm verändert.









Die Maschine schaffte es erstaunlicherweise in einem Zug durch zu unserem Standpunkt. Als wir damit fuhren, konnte man beobachten wie der Kesseldruck auf bis zu 16 Bar (angezeigt, wenn es stimmte) stieg, um anschließend innerhalb ca. zehn Minuten Bergfahrt auf 4 Bar ausgequetscht zu werden. Danach war erneut zumindest eine Viertelstunde Dampfkochpause angesagt.




Wir bewegten uns die Straße hinunter zum seitlichen Blick auf die soeben gesehene Brücke. Hier befanden sich besonders schöne Exemplare der Dreikantigen Wolfsmilch im Bild.









Anschließend bestiegen wir den Zug...
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Geburtstage / Re: Geburtstag 25.02.
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 25. Februar 2019, 22:31:49 »
unvergessen und leider viel zu früh von uns gegangen .....
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