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Bilder und Fotoberichte / Bayern & Österreich, August/September 2018 (1 V.)
« Letzter Beitrag von Roni am 19. September 2018, 16:17:22 »
Hallo!



Zum Video geht es hier (bitte auf 4K Qualität stellen, anklickbarer Index findet sich in der Beschreibung):
https://youtu.be/vTyvUa2hpcw



Videoszenen mehrer Ausflüge um München, Wien und nach Westösterreich: DB 218 mit EuroCity-Zügen in die Schweiz und elektrische Traktion in Bayern, Dampf und Diesel auf der Zillertalbahn und Achenseebahn, ÖGEG "Kaiser"-Sonderzüge mit 77.28 + 2050.05 und 1142.579 auf der Salzkammergutbahn am Traunsee, Schneebergbahn Zahnraddampf und -diesel, sowie Züge auf der Ostbahn in Sarasdorf bei Wien.

Im Zillertal wurde die Videokamera zwei Mal von Kühen "gefotobombt" (oder eher: "gevideobombt"), bei der zweiten Dampfszene sprang die Kuh davon - das lag nicht an mir, das tat sie von selbst... ;-)


Video-Vorschau-Screenshots:

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Geburtstage / Geburtstag 13.09.
« Letzter Beitrag von messermoser am 13. September 2018, 00:29:36 »
Hallo Danty ich wuensch Dir alles Gute zum Geburtstag
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 10: Jibou (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 11. September 2018, 09:45:41 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 9: Valea lui Mihai (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3918.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/Bggik8SiMIc




30. 7. 2018

In Ulmeni Sălaj stieg ich von Baia Mare kommend aus. 641 363 mit IR 1746 Baia Mare - Bukarest fuhr pünktlich im leichten Morgennebel um 5:48 ab.




R 4043 Jibou - Baia Mare wurde hier gekreuzt und verließ die Station in Form eines modernisierten ex-DB 614ers ebenfalls pünktlich um 5:51.









Die Sonne erhob sich aus dem Nebel des Flusses Someș. Ulmeni (deutsch: Ulmendorf, ungarisch: Sülelmed) liegt wie Baia Mare heutzutage im Kreis Maramureș, der Bahnhof ist jedoch mit dem Zusatz "Sălaj" nach dem südlich angrenzenden Kreis versehen. Es war einst Teil des 1876 in Siebenbürgen gebildeten ungarischen Komitats Szilágy, welches nach dem 1. Weltkrieg zu Rumänien gelangte. Durch die Verwaltungsreform 1960, die auch dazu dienen sollte gewachsene Strukturen zu zerstören und Minderheiten Autonomie zu nehmen, wurde das Gebiet um Ulmeni dem Kreis Maramureș übertragen.




Um 6:37 erwartete ich die Ausfahrt von R 4045 Jibou - Baia Mare... es kam: Kutter 620 741 mit drei Wägelchen (Ausfahrt auf Video bei Minute 6:25)!




Mond und Gleiswaage wurden passiert.









Die Kuhherde kam leider zwei Minuten zu früh am Schranken vorbei.




Ich ging durch den Ort entlang netter Häuser Richtung Someș-Brücke. Nach dem Hundebisserlebnis im März habe ich auf Fußwegen am rumänischen Land nun stets das Stativ griffbereit, doch hier gab es fast nur eingesperrte Wachhunde. Lediglich ein Viech war mir nicht geheuer, denn der schaffte es über den Zaun zu springen und brachte fast ein kleines radfahrendes Mädchen zu Fall.




Am Bahnübergang der Strada Petre Dulfu erwischte ich endlich Kühe, welche von einem Herrn auf dem Klapprad zum Weiden am Straßenrand geführt wurden.




Ich hatte Zeit bis zum nächsten Zug und frühstückte am Someș-Ufer. Rechts die Eisenbahnbrücke, links als Highlight eine Autofähre - doch wohl zum letzten Mal zu erleben, denn die Straßenbrücke befand sich im Bau.




Im Morgenverkehr waren die Fährleute gut beschäftigt - und sind wohl bald arbeitslos...




Fußgänger und Radfahrer nahmen ohnehin die Eisenbahnbrücke.
Der erste Nachtzug stand um 8:01 an, der saisonale IRN 1945 Mangalia - Baia Mare - Satu Mare. Dieser sollte gekreuzt werden von R 4042 nach Jibou. Ich platzierte mein Mikrofon für den Videoton etwas von der Straße entfernt (Leute, die mit mir schon auf Reisen waren, kennen das "Sound-Laberl" - bestehend aus Aufnahmegerät, "Dead Kitten"-Windschutz und Tasche mit Riemen - , das immer wieder für Erheiterung und Verwirrung sorgt und schon an vielen Orten dieser Welt gelegen ist) und positionierte mich am Bahnübergang. Kurz darauf kamen plötzlich zwischen den Häusern zwei junge Schäferhunde hervor, rannten stracks über die Schienen - und schon hatte einer den Riemen des Mikrofons im Maul. Einheimische in der Ferne verfolgten lachend, wie ich schnell das Stativ packte und nachlief. Glücklicherweise waren es harmlose Jungtiere, die das Ding bald fallen ließen. Ich hatte es schon verloren gewähnt, doch nun konnte es sogar noch einmal für die Aufnahme aktiviert werden. Nur der fellartige Windschutz fehlte. Leider verpasste ich den 76er Richtung Jibou mit dem Brückenmotiv, das musst letztendlich ein Nachschuss auf den Nachtzug regeln.
Die nächsten Minuten vergingen zäh, denn lange wollte ich es nicht schon wieder alleine lassen. Aber dann hörte man es im Bahnhof tröten, und es bog der IRN mit noch alt beschrifteter GM 65-1300 um die Ecke - die ich übrigens auf einer der ersten Rumänien-Reisen im Winter 2015 mit "Hargita" erwischt hatte, siehe: "Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu".




In der letzten halben Stunde hatte sich der Nebel komplett gelichtet, was Panoramen mit Hügeln im Hintergrund ermöglichte. Der "Jimmy" fuhr fröhlich trötend mit eindrucksvoller Wagenkette vorbei.









Ich sammelte die Sachen ein und fand tatsächlich noch das "Dead Kitten" am Boden, von dem ich ausgegangen war, dass das die Hunde am meisten interessiert hätte. Es wurde alles desinfiziert und eingepackt. Danach wurde Ulmeni erkundet, welches für einen Ort dieser Größe gut ausgestattet ist. Sogar eine Kirche mit Holzturm findet sich hier.




Um 8:50 sollte der ganzjährig verkehrende IRN 1641 Bukarest - Baia Mare eintreffen. Warum die Passagiere bei der Ankunft von RE 4096 Baia Mare - Jibou um 9:30 die Hände über dem Kopf zusammenschlugen? Nun: vermutlich fehlte ihnen der Zugriff auf http://appiris.infofer.ro/MyTrainRO.aspx , welches ihnen gesagt hätte, dass IRN 1641 momentan eine Stunde Verspätung mitschleppte. Und sonst gab es keine Verbindung nach Baia Mare bis Mittag.




Die Frage: was tut RE 4096? Denn eigentlich war der Plan, damit nach Jibou zu fahren.




Für 10 Minuten Fahrzeit - bis Benesat - gab es keine Kreuzungsmöglichkeit. Und tatsächlich - wir warteten bis 9:49, als der Nachtzug endlich eintraf. In der Zwischenzeit hatte ich es mir im halbwegs klimatisierten Desiro gemütlich gemacht und entdeckte dabei gleich die Möglichkeit, den Kutter kreativ umzusetzen.




Wichtig war, dass sich ein Schlafwagen im Verband befand - check. Ebenso fiel mir auf, dass die aktuelle Fahrplangestaltung der CFR kleine Verspätungen kaum ins Gewicht fallen ließ - die wurden meist gleich aufgeholt. Einzelne Züge waren stark verspätet wie dieser hier, die meisten verkehrten jedoch eigentlich sehr pünktlich.




Ein Schaffner und sein fetter Kontrollor schauten sich mein Ticket an - Regionalzugkarten kaufte ich vor Ort, fast alle IR-Tickets wurden online beschafft. Nach zehn angekommen am Bahnknotenpunkt Jibou (Audio-Aussprache findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Jibou ), nun im Kreis Sălaj mit naher Hauptstadt Zalău.





Um 10:19 kam IR 1545 aus Satu Mare als Desiro-Doppel an. Mein Zug aus Baia Mare hieß nicht RE 4096 für nichts - man kuppelte eine majestätische Dreifach-Traktion zusammen und setzte die Fahrt um halb elf als IR 1545 nach Dej und Cluj fort.




Ein altlackierter ex-DB 628er stand vorne im Depot abgestellt, Ferkeltaxen nur weiter hinten. Als R 4451 aus Zalău Nord kurz vor Plan um 10:33 als Desiro eintraf, war ich eher der Meinung keine Ferkeltaxe mehr im Betrieb zu sehen.




Ich besorgte ein Rom-Eis und Getränke im Markt der nahen Tankstelle, wo sich gerade die lokale Polizei versammelt hatte. Dann wurde bald ein Desiro-Doppel als R 4047 mit Abfahrt um 11:55 nach Baia Mare bereitgestellt. Mein Ziel war, wie man sieht: Benesat.




Ich hatte eine Wanderung bis zur Wiese über den Felsen im Hintergrund vor, doch zunächst konnte ich mich noch zwei Stunden auf einer Bank im Schatten entspannen, denn bei deutlich über 30 Grad Hitze muss man nicht unnötig herumlaufen.




Diesmal waren alle Hündchen im Ort eingesperrt. Auf einer kleinen, asphaltierten Straße ging es oberhalb des Friedhofs bergwärts. Dann zweigt man bald auf einen Feldweg ab, wo noch ein letzter Hund bei einem Haus lauerte, und schon ist man auf der Wiese angelangt. Um drei Uhr bot sich dieser Blick mit zwei Kirchen - zumindest eine davon brandneu - und einem gerade aus Richtung Jibou eingetroffenen Güterzug.




Das Schöne an Rumänien: man kommt oft gleich mitten in die Natur.




Die Wolken quollen - es waren Schauer am Nachmittag angesagt - , doch IRN 1944 Satu Mare - Mangalia kam rechtzeitig in der Sonne und pünktlich um 15:45 mit an der Front geschmückter GM daher.




Das Panorama: links bricht der Someș durch die Hügel und mäandert hinten weiter, im engen Tal befindet sich auch die moderne Grenze Maramureș / Sălaj. In der Mitte Seen und Schotter- oder Sandgruben, rechts Benesat und die Ebene Richtung Jibou.









Das Einfahrtssignal zeigte frei, der IRN legte um 15:47 wie der restliche Verkehr einen planmäßigen Halt ein.




Eine halbe Stunde verspätet - da aus irgendeinem Grund vom Nachtzug in Ulmeni überholt - kam R 4044 nach Jibou um 15:59 in Form des lokbespannten Zuges aus Baia Mare zurück.




Es herrschte genug Betrieb an den Gruben: dauernd fuhren Lastwagen und pendelten zum Abladen an den Bahnhof.




Ich wanderte am Friedhof vorbei hinab.




Und erwischte R 4092 nach Jibou kreativ.




Am Bahnhof angekommen hatten die Wolken Übergewicht gewonnen, immer wieder prasselten Schauer herab. Ein Radlader war damit beschäftigt, den von den LKWs gelieferten Berg in die Waggons zu verfrachten.




R 4046 kam pünktlich um 17:25 aus Baia Mare im Sonnenlicht, während es im Hintergrund regnete. Ich stieg trotz zehn Minuten Kreuzungsaufenthalts gleich in den heißen Zug, was sich als gute Idee erwies, denn ein paar Sekunden später brach der nächste Schauer herein. Der Triebfahrzeugführer lief ohne Hemd herum, wie es überhaupt gemütlich zugeht: einen anderen sah ich während einer Pause im Führerstand rauchen und Radio hören.




Wir warteten R 4097 nach Baia Mare ab, dann ging es mit dem typischen Merkmal dieser CFR-Baureihe - offenen Türen - bis Jibou.




Ein letzter Blick auf den Triebwagen am Weg ins Depot aus den Arkaden des Hazienda-ähnlichen, riesigen Stationsgebäudes von Jibou.




Es folgen nur noch Bilder von der Kompaktkamera und Video-Screenshots, die man auch auf der Ultra HD-Kamera selbst speichern kann.

Mein Zug sollte kurz vor sieben da sein, doch Moment - da kam ja etwas aus der einzigen noch vernachlässigten Richtung: tatsächlich traf die Ferkeltaxe um 18:50 als R 4423 aus Dej Călători ein!




Positiv oder negativ: neue UIC-Nummer auf rostiger Front? Die Seiten sahen zumindest besser aus.




Panoramafunktion der Kompakten.




Die Ferkeltaxe dieselte Richtung Lokschuppen.




Dafür musste man zweimal wenden.




Um 19:00 näherte sich mein IR 1642 Richtung Bukarest und sorgte mit dem einrückenden Schienenbus für die perfekte Videoszene. Zwar stellte sich wieder bei genau diesem Zug kurz jemand ins Bild - nämlich der Wagenmeister - doch diesmal war es leicht zu beheben und störte nicht wirklich.




Schon 15 Stunden auf den Beinen freute ich mich diese Nacht auf ein Single-Abteil, dankenswerterweise waren alle Fenster schon geöffnet.




Alleine im Abteil konnte ich die Fahrt in den Abend relativ leicht bekleidet genießen, mit der Zeit wurde es dann draußen kühler und für die Nacht drinnen ganz angenehm. Und ein Waschbecken ist nach einem Hitzetag ebenfalls ein Segen.




Der erste Bahnhof von Jibou Richtung Dej ist Surduc Sălaj, dort erwarteten wir als Betriebshalt um 19:20 die pünktliche Vorbeifahrt von IR 1745 Bukarest - Baia Mare, welcher nun sogar die planmäßigen drei Wagen mit sich führte. Besser und bequemer hätte man es wohl kaum erwischen können - und das aus dem Schlafwagenabteil.




Danach ging es weiter in den Abend hin zum...




... Someș, dem wir noch bei Helligkeit bis Dej folgten. Nach dem Wechsel auf E-Lok legte ich mich bald hin, denn am nächsten Morgen ging es wieder recht früh raus...
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 9: Valea lui Mihai (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 06. September 2018, 14:12:27 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 8: Debrecen (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3917.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/Bggik8SiMIc




29. 7. 2018

Um 5:27 stieg ich Sonntag Früh in Haláp - eine Station vor Vámospércs - aus. 418.321 und 418.198 zogen Sz 6810 weiter bis Nyírábrány.









Zu Sonnenaufgang stieg der Dunst von den Wiesen und Felder auf. Die Siedlung südlich der Bahn konnte man nur über eine unbefestigte Straße erreichen.









Richtung Dorfzentrum.




Bei der Stimmung wäre doch ein Zug ganz nett.




Ah, da ist ja einer.
Eine Passagierin wartete schon seit meiner Ankunft auf den Zug Richtung Debrecen.




FOXrail Kutter 609 008 dieselte mit einem Containerzug nach Rumänien.




Sonnenstrahlen und Bodennebel verwandelten den Pusztahain in einen Märchenwald.




Um 6:30 näherte sich Sz 6817 Nyírábrány - Debrecen aus Vámospércs.









Die nun alleine zuständige 418.198 sorgte für ein Abfahrtsspektakel, hier zu genießen: https://youtu.be/Bggik8SiMIc?t=3m58s










Die Haltestelle bietet luxuriöse Infrastruktur.




Um 6:55 rauschte die abends zuvor am Gegenzug gesichtete 418.326 mit IC 1406 "Corona" Braşov - Budapest-Keleti auf die Minute pünktlich vorbei, die Nachtzugwagen befinden sich im hinteren Zugteil. Auf Video sucht man die Szene leider vergeblich, weil sich die neue Kamera wieder einmal von selbst abschaltete - den Rest der Reise checkte ich dann immer doppelt, und es passierte auch nicht mehr.




Meine Abfahrtszeit war schon um 7:29 gekommen, die originalmotorisierte 418.177 wurde wie am Vortag für internationale Regionalzugdienste eingeteilt - hier mit Sz 6812 Debrecen - Oradea.




Ich nahm Platz in einem erneuerten Achterabteil.




Am ungarischen Grenzbahnhof Nyírábrány ging alles nach Plan von statten. Die in der Früh überstellte 418.321 hatte Sz 6827 Baia Mare - Debrecen aus Valea lui Mihai gebracht.




Nach doch nicht ganz so kurzer Fahrt erreichten wir den rumänischen Grenzbahnhof Valea lui Mihai (ungarisch: Érmihályfalva) - inklusive einer Stunde Zeitumstellung - um 9:22.




Top-Eisenbahninfrastruktur-Feature ist hier die Gruppe an k.u.k.-Formsignalen.




FOXrail 609 008 kennen wir schon, wird notiert.




Buntes Treffen der Züge als ich noch im Waggon wartete, während ein freundlicher Grenzbeamter meinen Personalausweis überprüfte. Viele andere internationale Reisende sah ich in dem Zug nicht.




Dann durfte man aussteigen und die geballt auftretende klassische Dieselpower bewundern.









Ans andere Ende von R 6812 hatte 820 361 für die Fahrt bis Oradea rangiert.




Kutterparade inklusive 601 213. Ich bemerkte, dass die UIC-Beschriftung an der Front zumindest in etwas subtilerer Schrift angebracht worden war als in anderen Landesteilen.









Nach der Grenzkontrolle blieb nicht so viel Zeit bis zum ein paar hundert Meter entfernten Bahnübergang an der südwestlichen Ausfahrt zu gelangen. Ich marschierte in der Hitze mit vollem Gepäck, begegnete gleich nach der ersten Minute auf rumänischen Straßen einem Fuhrwerk und erwischte doch noch die Ausfahrt Richtung Oradea mit einem spontanen Ortsdurchblick. Die Ankündigungsschilder an der Strada Vörösmarty Mihály sind neu, der doppelte Bahnübergang über die Strecken Richtung Episcopia Bihor / Oradea und Debrecen gute alte Technologie.




Nur fünf Minuten später machte sich 418.177 auf den Weg zurück nach Ungarn, hinten die Strecke nach Oradea.




Und so konnte man auch dieses Motiv sehr effizient abhaken.




Entlang der Häuschen wanderte ich weiter zum Topmotiv des Grenzbahnhofes, mit Jimmy 640 922 dank Umleiter-IC.




Nun ging es stadtauswärts durch typisch altungarische Gassen, von denen viele nicht asphaltiert sind. Besonders reizvoll fand ich die Vielzahl an Obstbäumen - fast alle gerade reif - an jeder Ecke.




Bei der Herfahrt hatte ich einen netten Bahnübergang an der Strada Octavian Goga mit Blick auf die Puszta Richtung Ungarn erspäht. Angenehmerweise gab es hier auch genau richtig ein Schattenplätzchen zum Warten. So hatte ich es gemütlich, bis Sz/R 6822 Debrecen - Satu Mare um 11:17 hinter der nicht ganz so frischen 418.325 eintraf.




Jawohl, ein MÁV-Zug in Rumänien.




Magyar Magánvasút Faur 429 009 hatte ich schon in aller Früh in Debrecen gesichtet (siehe vorheriger Teil).




Ich machte mich gerade zum Wechsel an die andere Strecke auf, da wurde 418.325 zurück überstellt.




Ich wollte eigentlich weiter hinaus aus dem Ort, doch das Motiv beim Bahnübergang an der Strada Charles Darwin gefiel mir gut. Das Videostativ stellte ich hier in der ärmlichsten Ecke von Valea lui Mihai jedoch nicht auf, weswegen auch diese Szene auf Film fehlt. Den FOXrail Kutter hatte man davor schon Richtung Oradea ausfahren gehört, doch ich wartete auf den planmäßigen Zug.




Da dieselte die GM mit IR 1367 "Hargita" Budapest-Keleti (ab 6:07) - Braşov (an bei der Umleitung 02:07! - mit 19 Stunden (1h Zeitumstellung) eventuell der zeitlich längste Tageszuglauf in Europa?) um 12:49 daher.




Ein Junge hütete daneben Ziegen, ebenso gab es einen leicht erhöhten Blick über die Stadt.




Wir sind wahrlich angelangt im Land der Heckenschnellzüge!




Nun beeilte ich mich, denn - Schande über mich, und ich sollte es auch teilweise bereuen - aufgrund der schlechten Zugverbindungen plante ich das einzige Mal auf dieser Reise mit dem Bus weiterzufahren. Dieser sollte um 13:00 von der "Kry-Bel"-Bar im Stadtzentrum abfahren, dafür blieben nur noch 10 Minuten. Tatsächlich schaffte ich es rechtzeitig zur Bar, und es war auch kein Bus vorbeigekommen. Ich wartete noch ein paar Minuten, doch irgendetwas stimmte nicht. Man befand sich hier am Drum național 19C aus Richtung Ungarn, den Ort konnte der Bus aus Oradea ohne Wendemanöver eigentlich nicht passieren. Und Anzeichen für eine Haltestelle gab es ebenfalls nicht. Nun - das Rätsel würde bald gelöst werden...

Zumindest hatte ich so Zeit, das schön hergerichtete Zentrum anzuschauen. Meister Adebar segelte soeben heran.




An der reformierten Kirche hing die ungarische Flagge. Auch Jugendstil-Elemente fanden sich.




Die Synagoge.




Für Storchennachwuchs ist gesorgt.




Falls jemand für die nächste Tour einen Dacia 1310 Berlina will - um heiße zwei Riesen ist er zu haben. ;-)




Ich marschierte weiter zum Kreisverkehr mit dem Drum național 19 Oradea - Satu Mare - Livada. Tatsächlich, ein paar Meter Richtung Oradea befand sich die Bushaltestelle. Und was noch? Eine zweite "Kry-Bel"-Bar!
Na, zumindest wusste ich es jetzt. Der nächste Bus sollte um 15:00 fahren, und ein Supermarkt befand sich auch gleich daneben. Da konnte man sich von den über 30 Grad draußen abkühlen und ordentlich Flüssigkeitsnachschub besorgen. Danach hieß es etwas entspannen. Wolken hatten sich bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit schnell aufgebaut und entluden sich in der Zwischenzeit in einem heftigen Schauer. Der Bus in die andere Richtung kam ziemlich verspätet daher, so wusste ich wenigstens nach was man Ausschau halten musste... es war ein - Marschrutka-ähnlicher Kleinbus. Für die Strecke Oradea - Satu Mare - Baia Mare. Nach 14:45 packte ich meine Sachen zusammen und schaute einen Moment nicht auf die Straße, da rauschte genau einer dieser Kleinbusse Richtung Baia Mare vorbei. Ein paar Flüche folgten, doch noch blieb ich. Eine Dame stand ebenfalls an der Straße und versuchte sich vergeblich beim Autostoppen. Immerhin: bald nach drei folgte der richtige Kleinbus, und der blieb sogar für mich stehen. Erleichterung folgte, und wenigstens war noch ein Sitz für mich frei. In Marschrutka-Manier wurde die Fahrkarte nach Baie Mare um 30 Lei von den Passagieren zu mir nach hinten gereicht. Mit dem früheren Bus wäre ich vielleicht nur nach Satu Mare gefahren, wo wir eine Pause einlegten. Zum nahen Bahnhof wagte ich jedoch nicht zu schauen, denn es kamen schon einige neue Fahrgäste. Jemand hatte einen Welpen bis her in einem Käfig transportiert, nun wurde er draußen von den Leuten bewundert. Die Pause stellte sich als Fehler heraus: bisher war es nämlich aufgrund der Zugluft halbwegs erträglich, doch im Stehen heizte sich der Innenraum auf fast 40 Grad auf. Die Passagiere stöhnten, dazu wurden nun auf der Fahrt bis Baia Mare immer mehr Leute aufgenommen, so dass einige im Gang standen. An den folgenden Haltestellen musste der Fahrer die Leute einfach auf den nächsten Bus (zwei Stunden später) warten lassen. Zumindest ließen es sich die rumänischen Passagiere nicht widerstandslos bieten, Fotos wurden angefertigt und Beschwerdeschreiben angekündigt. Es kam heraus, dass das Unternehmen offensichtlich nicht genügend Fahrer für größere Busse parat hatte.

Ich hätte nicht gedacht, dass das noch eine Möglichkeit wäre, aber wir kamen um 17:45 in Baia Mare an. Auch hier beschwerten sich Passagiere, dass man nicht ins Zentrum fuhr. Doch besser für mich konnte der Bus nicht stehenbleiben, am Busbahnhof genau neben dem Hausbahnsteig des Bahnhofs. Mit dem Zug wäre ich erst um 21:54 hergekommen. In manchen Systemen fand sich zwar noch ein früherer Astra Trans Carpatic Interregio von Satu Mare, doch dabei handelt es sich nicht um real existierende Leistungen. Solche "Geistertrassen" sind mir gelegentlich aufgefallen.




IR 1642 nach Bukarest - Planabfahrt 17:52 - vor gigantischer Stimmung, im Hintergrund zuckten sogar gelegentlich Blitze!




Beim Filmen der Abfahrt ging ein Typ am Bahnsteig auf mich zu und stellte sich genau vor mich hin, weswegen die Szene im Video (Minute 6:00) nur verkürzt zu sehen ist. Ich hatte ein rotes Hemd an, und er redete die ganze Zeit von etwas Rotem, weswegen ich nach anfänglichem Ärger zur Überzeugung kam, dass es sich wohl eher um ein mentales Handycap handeln musste. Angesichts der Wolken hieß es im Anschluss schnell einkaufen und zum Eurohotel am Bulevardul București Richtung Zentrum. Die Rezeptionisten empfingen mich sehr freundlich, und auch das Zimmer war für den Preis sehr in Ordnung. Ich schlief bald ein...





30. 7. 2018

... denn am nächsten Tag musste man schon um 4:30 raus - laut innerer MEZ-Uhr war das 3:30. Die nette Rezeption hatte mir ein Lunchpaket zusammenstellen lassen. Ich nahm die effektivste Abkürzung durch die Plattenbauten und erreichte so bald den Bahnhof.




Der Triebfahrzeugführer pflegte seinen Jimmy vor der Fahrt mit IR 1746 Richtung Bukarest bis Dej - der recht volle Mond kam heraus, ein schöner Morgen konnte beginnen. Ich nahm Platz im Abteil, eine fünfköpfige Familie mit kleinen Kindern setzte sich dazu. Bald würden sie mehr Platz bekommen, denn ich fuhr nicht weit...
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 8: Debrecen (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 02. September 2018, 15:52:41 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 7: Zagreb III (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3916.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/Bggik8SiMIc




17. 8. 2018

Wir starten mit den aktuellen Sommerbildern abends auf der Ostbahn bei Sarasdorf. D 344 "Avala" Beograd Centar - Budapest-Keleti - Wien Hbf kam eine Viertelstunde verspätet des Weges und musste zusätzlich an einem Signal halten.









Im letzten Glitzern des Sonnenunterganges machte sich D 347 "Dacia" doppelt mit MÁV 470 bespannt auf den Weg nach Budapest und Bukarest.





27. 8. 2018

Letztens am Wiener Hauptbahnhof: Einsteigen in Nightjet 40/233 nach Roma und Milano - die Frisur sitzt. Der "Avala" kam diesmal pünktlich an.




Nightjet-Ausfahrt rechts.




"Dacia" trifft auf "Avala" Richtung Matzleinsdorf.






13. 7. 2018

Ende Juni zum Balaton und Mitte Juli nahm ich den für die Freitagnachmittagsbesetzung etwas sportlich bemessenen EC 147 "Hortobágy" Wien - Záhony aus slowakischen IC-Waggons mit Kursschlafwagen nach Kiew am Zugschluss.




Zwischenhalt in Győr: M62 628.311 mit GySEV-Schlieren als 9206 nach Szombathely - am ersten Julisonntag hatte ich den selben Zug im Vorbeifahren gesichtet, allerdings M62 plus MÁV-Wagen. Dahinter passierte CER 753.609 "Bizon" (CZ LOKO EffiLiner 1600, basierend auf einer Taucherbrille) mit Güterumleiter weiter Richtung Komárom und Székesfehérvár den Bahnhof.




Komárom war ebenfalls mein Ziel, aufgrund der schönen Vorhersage beschloss ich eine spontane Session bis nach Sonnenuntergang und wieder vor Sonnenaufgang am einzigen Stück der Bahnstrecke direkt entlang der Donau. Insgesamt sichtete ich in der Zeit fünf Güterzüge mit V63 (630).




IC 938 "Sopron Bank" Budapest-Keleti - Sopron kam im vorletzten Licht daher. GySEV Vectrons geben ein schönes neues Bild ab - die Hammerkombination inklusive GySEV-Wagen dann in einem zukünftigen Reportageteil, wenn mehr Bilder von diesem Ausflug dazupassen.




Um 20:30 die schon bekannte Fuhre. Der Hafen am anderen Ufer ist Teil des slowakischen Komárno, in der Flussmitte legten Schiffe über Nacht an. Von slowakischer Seite tönte eine Rave-Party, die offensichtlich mindestens zehn Stunden bis in die nächste Früh ging - die Matrosen an Bord wird es gefreut haben. Aber ich nahm doch lieber für ein bisschen Schlaf das Hotel Tulipán in der Nähe.





14. 7. 2018

Um 4:50 morgens war ich wieder an der Brücke, mit Kutter-Vorgeschmack auf die kommende Reise. Die Strecke Richtung Székesfehérvár zweigt hinter der Kurve rechts ab.




D 346 "Dacia" Bukarest - Budapest - Wien kam erst zwei Stunden später des Weges. In der Nacht hatte ich nicht auf ihn gewartet, denn er käme planmäßig erst in der Dämmerung und hatte dazu eine halbe Stunde Abfahrtsverspätung aus Wien im Gepäck.




Bunter DB Cargo Hungária/România-Güterbahnhof mit Softronic Phoenix 471 002 links, IC 919/939 "Savaria-Scarbantia" Szentgotthárd - Szombathely - / Sopron - Csorna - Budapest-Keleti in der Mitte und 469.116 (ex V 90 062, ex 290 562, Deutz #58126, Baujahr 1967, seit 08/2017 in Ungarn) rechts.




Ein Metrans-Eurorunner zog glücklicherweise bemerkt einen Containerzug in die Slowakei.




Um 8:26 schloss EuroNight 463 "Kálmán Imre" München - / 40467 Zürich - Budapest die Morgensession ab.





28. 7. 2018

Nun sind wir auf der Sommer-Heckenschnellzugtour 2018 - ich nahm Samstag Früh Railjet 41 Wien Hbf - Budapest-Keleti. Wir fuhren parallel mit IC 1406 "Corona" aus Braşov ein. Neben den vier Wagen, die ich sonst sah, führte er an dem Morgen auch drei slowakische Wagonservice Liegewagen mit. Ebenso erst jetzt mit 1 1/2 Stunden Verspätung angekommen war G 1247 "Istria", die Garnitur stand noch in der Halle. Die Bilder dazu werden in einem eigenen Reportageteil gezeigt, ebenso mehr aus Budapest in Städte-Spezialteilen.

Die U-Bahn hieß es aufgrund Schienenersatzverkehrs zu vermeiden, aber man nimmt ja ohnehin den Trolleybus Nr. 73 direkt nach Nyugati (Westbahnhof). Der seitliche Vorplatz ist eine städtische Oase und ganz angenehm zu verweilen (von der EU finanziert, das Schild dazu steht aber komplett zerfleddert da - ein Einblick in das Ungarn Orbáns), doch gleich weiter zur von Eiffel entworfenen Halle. Ich hätte schon mit IC 614 "Nyírség" bis Debrecen fahren können, hatte zuvor aber erst den nächsten in einer Stunde gebucht. Übrigens nutze ich in Ungarn nur noch Online-Tickets am Handy - das funktioniert perfekt, und man ist überhaupt nicht mehr gebunden.




Nach Getränkebesorgung setzte ich mich in die schattige Halle, es herrscht weniger Hektik als am Ostbahnhof. EC 276 "Metropolitan" nach Prag fuhr hier ab, jedoch von einem der scheußlichen Betonbahnsteige. Mit einer Viertelstunde Verspätung kam IC 627 "Délibáb" aus Záhony an.









Wie von Zauberhänden schlossen sich die Türen nacheinander, und die Zuglaufschilder wurden rasch ausgetauscht. Nachdem die Putztruppe mit dem Waggon fertig war, bestieg ich IC 1656 "Kócsag".




Um drei wurde fünf Minuten verspätet Debrecen erreicht. Noch ein Paradies für alte Wendezuggarnituren mit M41 und Bzmots.




Die Straßenbahn vor dem Bahnhof wird jedoch dominiert von brandneuen CAF Urbos 3 (2013-14).
Mehr über den Betrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Debrecen





Es kam auch ein Ganz KCSV–6 (1994-97) daher - das war es mit Fahrzeugtypen im Planbetrieb.




Ich checkte in die nahe "Szív Panzió" an der gleichnamigen Herzensstraße ein, kühlte mich im Zimmer ein wenig ab und kehrte nach vier in die interessante Bahnhofshalle zurück um die internationalen Fahrkarten der Reise zu beschaffen.




Desiro sichtete ich nur in gemalter Form.




Bahnhofsinfrastruktur ist genügend vorhanden.




Der internationale Sz 6823 Satu Mare - Debrecen kam nicht am angezeigten Gleis an, aber so quer über den Bahnhof erwischte man ihn doch. Dahinter ballte sich einer der zu der Zeit allgegenwärtigen Wolkentürme auf, bisher hatte man Glück gehabt...




Anschließend setzte ich mich in die bereitstehende Umbau-Büchse, das Einzelstück 136.001 von 2005, deren Fahrgasträume mit Autobus-ähnlichem Gebläse über jedem Sitzplatz klimatisiert worden waren. Wir warteten auf die zehn Minuten verspäteten ICs aus Budapest und Nyíregyháza, dann ging es um 17:20 los. In der Zwischenzeit plauschten Triebfahrzeugführer und Fahrdienstleiterin lustig am Bahnsteig.




Mein Ziel für den Abend war Vámospércs, welches Sz 6836 Debrecen - Nyírábrány um dreiviertel fünf erreichte.




Zumindest der erste Teil des Ortsnamens las sich nach Sommerparty auf Ibiza, und tatsächlich stieg neben meinem ersten Standpunkt ein Fest - angepeitscht durch die Sommerhits der 90er. Das von mir seit der Schulzeit verdrängte "Coco Jambo" blieb mir davon als Ohrwurm für die nächsten Tage.




Kurzzeitig einen anderen Beat bot die originalmotorisierte 418.177 mit Sz 6811 Oradea - Debrecen, hinten war in Nyírábrány die Büchse von der Herfahrt angehängt worden. Der Soundtrack dazu: https://youtu.be/Bggik8SiMIc?t=23s





Eine halbe Stunde später - um 19 Uhr - erwartete ich den umgeleiteten IC 1366 "Hargita" Braşov - Cluj - Oradea - Valea lui Mihai - Debrecen - Budapest-Keleti an der anderen Bahnhofseinfahrt. Die Reise passte perfekt zu den Arbeiten der Strecke Oradea - Püspökladány, so dass die Rückfahrt in einer Woche dann wieder über die direkte Route erfolgen konnte. Die Züge aus Rumänien verkehrten übrigens alle auf die Minute pünktlich.




Knapp war es mit der Sonne vor den Gewitterwolken.




Valea lui Mihai - Vámospércs ist eher ein langsames Geschaukel, ab dem Bahnhof bis Debrecen konnte man halbwegs Gas geben.




Nun hieß es auf den letzten Zug zu warten - kurz davor wummerte Sz 6818 in Form von 416.036 Richtung Nyírábrány, gebaut durch die russische Metrowagonmasch 2002-04.




Ein alter Draisinenschuppen.




Um 20:11 letztendlich der umgeleitete IC 1407 "Corona" Budapest-Keleti - Braşov, Schlaf- und Liegewagen hinter 418.326.




So nah am Gewitter.




Doch es erreichte in der Zeit nie den Bahnhof, um 20:45 näherten sich aus beiden Richtungen Lichter: ein Train Hungary Kutter mit Kesselwagen nach Rumänien...




... traf auf meinen Sz 6821 nach Debrecen und ins Bett.










29. 7. 2018

Am nächsten Tag ging es mit vollem Marschgepäck um 4:30 aus der Pension.




Viel Betrieb vor dem Bahnhof am frühen Sonntagmorgen.














Was würde mein Sz 6810 Debrecen (ab 5:07) - Nyírábrány sein? Ein Wendezug mit M41-Doppelbespannung!




Für zusätzliche Action sorgte diese Leerfuhre inklusive 418.153. Im Hintergrund kam VESz (Vidéki elővárosi vonat = "ländliche S-Bahn") 6119 aus Nyíregyháza pünktlich um 4:56 an.




Diese urigen Teile erinnern mich öfters an BR Blue. Die Bilder sind übrigens nicht gräulich editiert, sondern es herrschte tropischer Dampf bei Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit nach einer Gewitternacht, was Dunst über dem Boden erzeugte.




Parade aus rumänischen, tschechischen/slowakischen und ungarischen Maschinen, zwei davon werden wir im nächsten Teil wiedersehen.




Nun hieß es einsteigen, in den zwecks Überstellung mit 418.321 und 418.198 übermotorisierten Regionalzug unter Vollmond.
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 7: Zagreb III (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 29. August 2018, 13:54:41 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 6: Zagreb II (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3913.0


Die Videos zu dem Teil:
https://youtu.be/f2aVp_q6rT4?t=28m35s

https://youtu.be/tJIROynZSyc



Wir kommen in Sopron/Ödenburg an, mit einer Paralleleinfahrt von EURegio 9942 Wien - Mattersburg - Szombathely links und E 2817 "Blaufränkischland" Wien - Ebenfurth - Deutschkreutz rechts, 12. 7. 2006.




Noch einmal die interessante Kombination tannengrüne 2143.40 / GySEV-Wagen.




Am internationalen Bahnsteig Soprons, 16. 4. 2015.




Am 28. 4. 2004 herrschten 2143er aus Richtung Wiener Neustadt vor.




Auch slowakische Wagen kamen bis Sopron, 12. 7. 2006.




2004 trug V43 321 noch ein blau/gelbes Farbkleid, wir werden sie später wieder sehen.




Alle Traktionsarten versammelt, im Jahr 2015.




Zum Verschub...




M44 (eine Zeit lang 2044, heute 448) leisten ihre Dienste.




Sopron ist auch Heimat des Einzelstücks 442.001 (M42 001) - als Prototyp 1994 für die MÁV gebaut, jedoch aus Geldmangel nicht weiter produziert.









Am 8. 7. 2010 standen ÖBB-Schlierenwagen in Aufarbeitung für die GySEV, das Exemplar links diente laut Aufschrift als Reserve.




Der Verschub aus dem Rangierbahnhof erreichte öfters den Übergang an der Bahnhofsausfahrt.




Am 16. 4. 2015 war der Schranken durch eine Unterführung ersetzt worden.
Im April 2015 fanden Umleitungen über die Strecke Sopron - Szombathely aufgrund der Elektrifizierung der Sektion Csorna - Porpác statt. Die InterCity-Zugteile nach Sopron und Szombathely wurden bis Sopron gemeinsam geführt, statt in Csorna getrennt zu werden. IC 910 "Borostyánkő" ("Bernstein", aus dem Ort im Burgenland stammt zufällig auch ein Teil meiner Familie) Budapest-Keleti - Szombathely verließ Sopron hinter Ludmilla 651 002 (ex DR/DB 1/232 543 / Fabriksnr. 0803 / Baujahr 1978).




Ein neuer Stadler FLIRT brachte mich als Sz 9162 zur ersten bedienten Haltestelle, Kópháza.




Am 8. 7. 2010 traf ich hier noch auf den Starzug der Serie, IC 285 "Zagreb" Wien - Zagreb gezogen von der originalen M41 2185 (heute 418.185). Der GySEV-Waggon und die ersten zwei HŽ-Wagen verkehrten ab Gyékényes bis Pécs.









Von der Straßenbrücke sieht man gut die Strecke der Burgenlandbahn Richtung Deutschkreutz, Neckenmarkt-Horitschon, Oberpullendorf und Oberloisdorf im Hintergrund:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burgenlandbahn_(%C3%96sterreich)





Am 5. 4. 2009 erwischten wir einen Sonderzug mit 2143.051 (geplant war Dampfer 919.138) auf dem sonst von der "Sonnenland Draisinentour" befahrenen Abschnitt Neckenmarkt-Horitschon - Oberpullendorf. Für die Draisinen finden sich Schranken an Bahnübergängen über die Gleise.




Zurück zur GySEV mit IC 922 "Savaria" (römische Stadt auf dem Gebiet des heutigen Szombathely) Budapest - Szombathely zu Mittag des 16. 4. 2015.




Kurz vor der Abzweigung erreicht man den von beiden Strecken durchfahrenen Bahnhof Harka. Eine Ludmilla fand sich ebenfalls ein - Moment, das kommt mir doch bekannt vor... hat man sich da nicht beim Vokal geirrt (wobei die Aussprache sehr ähnlich ist)? ;-)




Der Bahnhof wird nicht mehr im Personenverkehr bedient.




Rauchiges Ludmillentreffen von 651.002 und 651.004 (ex-DB 232 598, nun nicht mehr bei der GySEV), hier auf Video: https://youtu.be/f2aVp_q6rT4?t=35m57s










IC 913 "Isis" Szombathely - Budapest in den Weinbergen Harkas. Hinter den Hügeln im Hintergrund verbirgt sich der Neusiedler See.




Bald darauf folgte Sz 9153 Szombathely - Sopron als Schlierengarnitur.




430.327 zog einen Güterzug Richtung Sopron.




651.002 mit IC 923 "Borostyánkő" nach Budapest.




Saharastaub dämmte danach das Sonnenlicht für IC 924 "Alpokalja" (Region, deren Teil auch Sopron ist) aus Budapest bei der Haltestelle Kópháza.




Am 11. 4. 2015 befanden wir uns auf Wochenendausflug eine Station weiter, in Nagycenk. Mit IC 923 wurden zwei 430er befördert.




Dafür kam eine Ludmilla mit Güterzug des Weges.




Man sieht hier die GySEV-Strecken Sopron - Szombathely im Vordergrund und die Stammstrecke Sopron - Győr im Hintergrund. Vorne fährt IC 924, hinten IC 923 nun kombiniert mit IC 943 "Tűztorony" ("Feuerturm", das Wahrzeichen Soprons) Sopron - Budapest. Normalerweise wären sie erst ab Csorna gemeinsam verkehrt. Seit der durchgehenden Elektrifizierung bis Szombathely und Entfall des Lokwechsels hat man nun umgestellt von gemeinsamem Zwei-Stunden-Takt auf Ein-Stunden-Takt der ICs ab Csorna, meist abwechselnd aus Sopron und Szombathely.









Auf der anderen Strecke erwischten wir am 18. 5. 2013 Schnellzug 995 Sopron - Győr mit Kurswagen nach Budapest-Keleti.




Sz 9934 Győr - Sopron vor dem verzierten einstigen Stationsgebäude Nagycenk-Hidegség, 11. 4. 2015. Entdeckt hatte ich es auf einer Kutschenfahrt, als wir zum Geburtstag eines Onkels im Széchenyi-Schloss von Nagycenk nächtigten.




Der heute aktive Bahnhof an der GySEV-Strecke ist Fertőboz. Hier zur Umleiterzeit mit IC 937 "Soproni Közgáz" Sopron - / IC 317 "Rába" Graz - Szombathely - Budapest, welchem wir in späteren Teilen der Serie folgen werden.




Gleich daneben findet sich etwas Kleineres - in doppeltem Sinne, denn die 3,6 km lange 760 mm Széchenyi Museumsbahn ist gleichzeitig die Pionier-Eisenbahn der GySEV. Heuer war die Bahn zur Renovierung eingestellt, ab Frühjahr 2019 soll es wieder Verkehr geben.
Die offizielle Seite (auf Ungarisch):
https://www2.gysev.hu/muzeumvasut/a-nagycenki-szechenyi-muzeumvasut





Am 10. 9. 2011 traf 2092.001 "Kiscenk" - die wohl kleinste GySEV-Lok - auf größere Verwandtschaft.




Am 11. 4. 2015 sahen wir zufällig, dass sie gerade mit einem Unkrautvertilgungszug - gleichzeitig Familienausflug - unterwegs war.




Es wird mitten auf der Strecke im Bahnhof Barátság gewendet.
Eine Karte der Strecke findet man hier:
https://www2.gysev.hu/muzeumvasut/muzeumvasut-kapcsolat-terkep










Am 22. 10. 2011 erwischten wir Dampfplanbetrieb.




Hinauf nach Barátság.




Alles cool im Schlossbahnhof von Nagycenk, Kastély.




Genau hier.




Gruß an den Dampfer "András".




Abendliche Ausfahrt aus Kastély.




Nach einer Rumänien- und Kroatien-Reise zu Ostern (siehe Reportagen) erreichte ich am Nachmittag des 23. 4. 2011 als letzte Etappe Sopron.









Wie V63 144 machen wir uns im nächsten Teil Richtung Budapest und weiter östlich auf, mit Bildern der aktuellen Heckenschnellzug-Sommertour, an deren Ende wir wieder die Spur des "Zagreb" aufnehmen werden.
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Geburtstage / Re: Happy Birthday Roni
« Letzter Beitrag von DarkFox am 24. August 2018, 21:07:02 »
Ich wünsche dir ebenfalls Alles Gute zu deinem Geburtstag.

Vor allem Gesundheit und Glück!

Mit freundlichen Grüßen
DarkFox
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Geburtstage / Re: Happy Birthday Roni
« Letzter Beitrag von messermoser am 24. August 2018, 17:56:13 »
Hallo Roni ich wuensch Dir alles Gute zum Geburtstag.
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Geburtstage / Happy Birthday Roni
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 24. August 2018, 07:45:00 »
Happy Birthday Roni  ;D ;D ;D

zu Deinem heutigen Geburtstag alles Gute und vor allem recht viel Gesundheit

 :) ;)
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Bilder und Fotoberichte / Heckenschnellzug-Sommertour 2018 (1 V.)
« Letzter Beitrag von Roni am 22. August 2018, 20:50:29 »
Hallo!


Zum Video geht es hier (bitte auf 4K Qualität stellen, bitte Beschreibung ausklappen für anklickbaren Index zur Orientierung):
https://youtu.be/Bggik8SiMIc


Eine Stunde Video von meiner diesjährigen Sommertour, auf der ich kreuz und quer vor allem durch das Land der Heckenschnellzüge - Rumänien - reiste. Hin und zurück ging es über Ungarn, dann von Budapest per "Istria" über Slowenien ans Meer nach Opatija in Kroatien. Den Abschluss machten 2044er GM-Diesel an Personenzügen aus Varaždin bei Zagreb.
Ich startete in Debrecen, wohin der Verkehr von Oradea eine Woche lang umgeleitet wurde, weitere Stationen inkludierten: Valea lui Mihai - Baia Mare - Jibou - Sinaia - Bușteni - Brașov - Codlea - Medgidia - Constanța - Eforie Nord - Suceava - Ciucea - Poieni - Oradea - (nach Ende der Umleitung) - Püspökladány - Budapest - Opatija - Zagreb.

Genaueres dann in der aktuellen Foto-Serie! :-)


Video-Screenshot-Vorschau:
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