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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch den Kukuruz - 34: Belgrad (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 29. September 2020, 09:47:42 »
Hallo!



Vorherige Berichtteile:
Mit dem (Schmalspur-)Schnellzugdampfer durch die Hecke - 33 (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4050.0


Urlaub in Serbien 2015 - 27: Mit dem Kücken zur Henne (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3769.0



7. 7. 2009


Wir sind mit B 434 "Lovćen" aus Sutomore nach Belgrad zurückgekehrt. Den Abschnitt Bijelo Polje - Belgrad Hauptbahnhof bespannte ŽS 461-124, welche mich schon 2005 bis Podgorica gebracht hatte.




Unser Schlafwagen, hier gibt es mehr dazu:
https://www.vagonweb.cz/fotogalerie/CG/ZPCG_WLABl-7210.php





Die Garnitur schob zurück.














"Jugopetrol" am Güterbahnhof, heutzutage ist all das ein Immobilienprojekt:
https://www.belgradewaterfront.com/en/about/belgrade-waterfront





B 315 aus Villach fuhr ein.




"Bahnstau" in Belgrad mit dem in Vinkovci beigegebenen ŽRS-Kurswagen aus Banja Luka am Ende des Zuges - diesem werden wir später in der Serie noch einzeln begegnen.









Zeit, vor die Station zu schauen (Bild vom 4. 7. 2009).




Mehr über den Bahnhof (ergiebiger auf Englisch):
https://en.wikipedia.org/wiki/Belgrade_Main_railway_station





Da findet sich natürlich die Straßenbahn oder besser gesagt ehemals Baseler Duewag Tram (Be 4/6 617, Waggonfabrik Uerdingen, Düsseldorf / Baujahr 1967):
https://www.g-st.ch/trambasel/rm/rm_bvb_603.html

Mehr über die Straßenbahn:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Belgrad





Weichenstellen geht in jedem Outfit.




Dazu: Trolleybusse, hier Nr. 28 von SiU/Trolsa (Bild vom 29. 8. 2005):
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus_Belgrad










Hmmmm... hier ist ja alles rot...




Die rote Gefahr kündigt sich an!







13. 8. 2015


Es gibt ja noch eine Reise (von vielen), deren Reportagereihe ich noch nicht beendet habe: die Balkan-Sommertour 2015 (vorheriger Teil siehe Link oben).
Damals war der Zugverkehr zwischen Niš und Belgrad praktisch nicht existent - nur ein Schnellzug verkehrte oft einen halben Tag verspätet - , dass wir uns für einen Expressbus der Roten Teufel Niš-Ekspres entschieden hatten. Dieser brachte uns in einem Bruchteil der Zeit auf der Autobahn mit nur einem kurzen Raststopp in die Nähe des Hauptbahnhofs.




Ein Schnäppchen auf booking.com sicherte uns ein Zimmer im illustren Hotel Moskva:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Moskva










Mit ebenso illustren Gästen teilten wir ein doppelstöckiges Zimmer.









Auf der Straße tummelten sich nun neue O-Busse von Belkommunmasch.




In der Fußgängerzone der Knez Mihailova wurden Transformer hinter Gittern und Kinder an der Leine gehalten.




Am Ende der Fußgängerzone erreicht man den Park der Festung Kalemegdan mit gleichnamiger Straßenbahnhaltestelle, wo gerade ein Tatra KT4YU 235 hielt.









An der Pariska liegt die französische Botschaft, ein Art déco Kunstwerk gebaut 1929-33 (auf Englisch):
https://en.wikipedia.org/wiki/Embassy_of_France,_Belgrade





Im Kalemegdan Park wird debattiert und Schach gespielt.




Ausblick auf die Save-Brücken mit einem der neuen CAF Urbos 3, welche ab 2011 geliefert worden waren.




Hochwasserhilfe der Europäischen Union für Serbien.




Vorne beim Hafen ein Tatra, ein Bus auf der Brankov Most, ein CAF-Triebwagen auf der alten Save-Brücke, dahinter die Most Gazela, welche die alte Eisenbahnbrücke verdeckt, und ganz hinten ein Beovoz 412 auf der neuen Eisenbahnbrücke:
https://de.wikipedia.org/wiki/Beovoz















Wir gelangen zur Festung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_von_Belgrad










Wilde Rennen am Zusammenfluss von Save und Donau.















Blick Richtung Nebojša-Turm am ehemaligen Donauhafen, davor das Tor Karl VI. aus der ersten Hälfte des 18. Jhdts.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neboj%C5%A1a_Kula
https://www.011info.com/upoznaj-beograd/kalemegdanska-kapija-karla-vi-poslednji-spomenik-baroknog-beograda
https://de.wikipedia.org/wiki/Griechisch_Wei%C3%9Fenburg

Die Uferbahn ist ebenfalls im Bild, doch auf Züge konnte man hier lange warten.




Ins Innere der Burg.




Zurück an der Straße trafen wir unsere Verwandten, welche uns mit dem Auto über die Save Richtung Zemun am Donauufer führten.




Abendleben am Zemunski Kej.














Auf der "Dunav" (heute eingetragen als "Alter Schleppkahn": https://goo.gl/maps/AyVZUqQyGVnmPLKx7 ) aßen wir zu Abend. Auch weitere Schiffe dienen entlang des Donauufers als Lokale und Hotels.





Hier teilt sich die Donau an der Großen Kriegsinsel, die Weite und Nutzung durch die Belgrader erinnert eher an ein Meer.



















Das 1999 beschädigte Hotel Jugoslavija wird zumindest teilweise wieder verwendet.



Am nächsten Morgen setzen wir die Fahrt im "Avala" fort! :-)
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Geburtstage / Re: Geburtstag 13.09.
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 13. September 2020, 17:58:05 »
da schließe ich mich dann doch gleich mal an ....

alles Gute zum Geburtstag ................ und ............ gesund bleiben !!!
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Geburtstage / Geburtstag 13.09.
« Letzter Beitrag von messermoser am 13. September 2020, 04:28:09 »
Hallo Danty

Ich wuensch Dir alles alles Gute zum Geburtstag. Glueck Erfolg und Gesundheit.
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Geburtstage / Re: Geburtstag 24.08.
« Letzter Beitrag von messermoser am 13. September 2020, 04:11:23 »
Hallo Roni

Danke der Nachfrage. Leider beschissen.

Gesundheitlich geht es uns Gut. Mental so lala. Finanziell..... Uiuiuiui

Bali hat 130.000 Hotelbetten es ist hochsaison und an spitzentagen sind 4.900 Betten belegt. 95% der im Hotelfach arbeitenden ist Arbeitslos. Das heisst hier aber keine Kohle. Es gibt kein Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe.

Wir haben seit Maerz praktisch keine Einnahmen zahlen aber 70 Angestellten Lohn. Wir haben noch keinen entlassen. Wir werden dass aber nicht mehr lange schaffen. Dann sperren wir auch zu. Allerdings nur temporaer. Sobald wieder Touristen ins Land duerfen oeffnen wir wieder. Einige Mitstreiter haben schon das Handtuch geschmissen und Bali fuer immer verlassen. Auch grosse weltweit operierende.

Aber wir koennen es eh ned aendern. also Kopf hoch und wiedermal durch durchs Braune. Wir haben einen Putsch 2 Terroranschlaege eine Wirtschaftskrise eine Vogelgrippe eine Schweinegrippe und einen Vulkanausbruch ueberstanden, Werden wir so einen sinnlosen Virus auch ueberleben.  :P ;D ;D
















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Bilder und Fotoberichte / Mit dem (Schmalspur-)Schnellzugdampfer durch die Hecke - 33 (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 08. September 2020, 08:53:23 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Berge - 32: Šargan 8 (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4049.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/E8oIjnKbNw4


1. 9. 2005

Am Donnerstag Vormittag packten wir unsere Sachen im Hotel - inklusive am Tag zuvor auf dem Bauernmarkt gekauftem äußerst aromatischem Šljivovic - und gingen zum Bahnhof in Užice.




Wie so oft sind auch hier die Gebirge der Umgebung in der modernen Architektur angedeutet.




Die geschmückte Bahnsteigsunterführung.




Zumindest der Hauptbahnsteig war erneuert worden.




Relativ tote Hose Richtung Gebirge...




Per Regionalzug waren wir hinter 441-031 (SGP Nr. 65235 / Baujahr 1968) um Punkt zehn in Požega angekommen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Po%C5%BEega_(Serbien)










Der Gegenzug in übermotorisierter Form - doch dahinter stand ja noch etwas.




Jawohl, Titos blauer Salonzug bespannt mit 01-088 (Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe Nr. 2250 / Baujahr 1922).
























Zunächst fuhren bald nach zehn Uhr die Regionalzüge weiter.




Um halb elf folgte der Dampfzug Richtung Belgrad.














Es wird auch sechsachsig verschoben.




Das obligatorische Baufahrzeug.









Danach widmeten wir uns der hiesigen Attraktion: dem Schmalspurmuseum.




Die Loks stehen halbwegs gut geschützt unter Dächern.




Die mächtige Mallet 92-043 (Henschel Nr. 19481 / 1922) - da kommt man ins Träumen: was wäre, wenn solch ein Riese noch fahren könnte?









Oder die leichte Personenzuglok 73-002 (Krauss Linz Nr. 5770 / Baujahr 1907)?









So einen "Schmalspur-Schnellzugdampfer" live erleben zu können, das war damals natürlich nur ein Traum...










... fast genau ein Jahrzehnt später ...






13. 9. 2015

JDŽ/JŽ 73-019 / BHLB/SHS IIIb5 169 (Budapest Nr. 3287 / Baujahr 1913) und Mh.3 (Krauss Linz Nr. 5433 / Baujahr 1906) stehen mit Fotozug auf der Pinzgauer Lokalbahn nach Krimml zur Abfahrt aus Zell am See bereit.




Wir passieren Bruckberg Golfplatz.




3000er-Blick Richtung Kitzsteinhorn und Großglockner.




Bei Lengdorf an der Salzach.




Auf der erneuerten Strecke kann man die Geschwindigkeit auskosten.














Der Zug nähert sich unserem früheren Traditions-Urlaubsort Neukirchen am Großvenediger.




Mit Alpen-Panorama ins Habachtal rechts.






1. 9. 2005


Alpine Verbindung finden wir ebenfalls zurück in Požega mit 82-007 (ex Bergwerk Bor 2, SLM Nr. 2162 / Baujahr 1911).




Diese 1917 gebaute Péchot-Bourdon Fairlie Lokomotive war 1941 nach Jugoslawien gelangt und im Braunkohletagbau Kostolac eingesetzt worden.














Blick in den Schau-Warteraum.




Der B-Kuppler "Rama" von 1873.




Damit verlassen wir die JŽ-Historie.




Und kehren zur "modernen" Bahn zurück, mit 661-117 (GM Nr. 26244 / Baujahr 1960), welche im folgenden Jahr abgestellt wurde.




461-014 (Craiova/ASEA Nr. 123 / gebaut 1972).




Noch 1990 in jugoslawischer Kooperation aufgearbeitet.




Nach Mittag bestiegen wir einen Regionalzug Richtung Belgrad, das Angebot der Strecke war eher spärlich. Irgendwann blieben wir länger stehen und ein Schnellzug hielt am Gleis daneben, ohne Bahnsteig. Sofort sprangen viele Leute hinüber, um die schnellere Verbindung wahrzunehmen. Wir taten es ihnen nach, wollten wir doch noch den Nachtzug nach Wien erwischen. Das Chaos erinnerte an gute alte JŽ-Zeiten, auch die Damen in unserem Abteil tschickten ungeniert, als wären es noch die 1980er... Irgendwann erreichten wir den Belgrader Hauptbahnhof, um herauszufinden, dass unser Zug heute erst ab Novi Sad verkehren würde. Schienenersatzverkehr ist natürlich unbekannt, man muss selber schauen, wie man dorthin kommt. Glücklicherweise verkehren zwischen den zwei großen Städten dauernd Busse, und wir bekamen gleich Fahrkarten für den nächsten. Letztendlich kamen wir rechtzeitig am Bahnsteig an, stellten müde den Rucksack auf die Bank - da machte es "klirr"... oh nein, der Šljivovic! Das aromatische Getränk tünchte den Ruchsackinhalt in seinen Duft, anschließend auch das Schlafwagenabteil. Das sorgte später für Gelächter bei den serbischen Zollbeamten.



7. 7. 2009


Zurück auf der Reise 2009 nähern wir uns im B 434 "Lovćen" Belgrad.




In Košutnjak wird etwas bewacht.




Natürlich, die Reihe Krauss-Maffei-Maschinen der Baureihe 761, welche vor Titos blauem Zug unter den Namen "Dinara", "Kozara" und "Sutjeska" zum Einsatz gekommen waren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Krauss-Maffei_ML_2200_C%E2%80%99C%E2%80%99
 




Bald hat uns das internationale Flair das Belgrader Hauptbahnhofs wieder - mehr davon nächstes Mal! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Berge - 32: Šargan 8 (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 01. September 2020, 10:58:31 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Berge - 31: Strand-Roštilj (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4048.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/vt-5Z_g6wdA


Šarganska Osmica Luftbild:
http://raildata.info/heck/sargan8.jpg




31. 8. 2005

Wir befinden uns in einem Schlafwagen des B 812 "Lovćen" auf der Fahrt von Bar nach Serbien. Mitten in der Nacht - irgendwo im Zlatibor-Gebirge - kam es zu einem längeren Aufenthalt, fluchende Eisenbahner gingen am Waggon vorbei. Offensichtlich war etwas an der Lokomotive durchgebrannt. Gegen 4:30 tauchten als Erlösung die Lichter einer Ersatzlok auf. Uns war es nicht so unrecht, wäre die Nacht doch ohnehin sehr kurz geworden. Letztendlich erreichten wir Užice um 5:39 morgens mit 2:45 h Verspätung. Wir schauten noch kurz in der Fahrdienstleitung vorbei, wo sich die weiterhin fluchenden Eisenbahner versammelt hatten. Danach ließen wir unser Gepäck im gebuchten Hotel.




Ein Linienbus brachte uns anschließend schon um 8:30 nach Mokra Gora nahe der Grenze zu Bosnien (Republika Srpska).




Angekommen am damaligen Endbahnhof der "Šarganska Osmica" ("Šarganer Achter") in Mokra Gora. Die Gebäude hier waren schon fertiggestellt, anderweitig befand sich die Infrastruktur noch im Aufbau. 2010 wurde die Verlängerung bis Višegrad in Bosnien komplettiert, womit es sich seither um eine der wenigen internationalen Museumsbahnen weltweit handelt:
https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0arganska_osmica

In Betriebszeiten bis 1974 stellte die Bergstrecke die Erweiterung der Bosnischen Ostbahn von Sarajewo nach Serbien dar, man konnte durchgehend auf bosnischer 760 mm Spur bis Belgrad-Čukarica fahren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bosnische_Ostbahn

Eine fantastische Seite mit Bildern aus Planzeiten, Fahrplänen und mehr:
http://www.penmorfa.com/JZ


Wir näherten uns der Reihe der zu dem Zeitpunkt noch hier abgestellten Fahrzeuge.




Ein absurdes Schienenauto aus dem Film "Das Leben ist ein Wunder", welcher hier gedreht wurde, gehört ebenfalls zur Sammlung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_ist_ein_Wunder










Angeheizt war die älteste Maschine der Bahn, 83-052 (Jung/Jungenthal Nr. 3534 / Baujahr 1923). Diese universal bekannte Baureihe stellte auch ein universales Rückgrat der Schmalspurbahnen dar:
https://de.wikipedia.org/wiki/BHStB_IVa5





Das monströse neue Bahnhofsgebäude in Mokra Gora. Dieser Begriff beschreibt den vorherrschenden Stil wohl am besten: "nationalistisch-orthodoxes Disneyland"...
Geprägt wurde die Gegend maßgeblich vom Regisseur Emir Kusturica, welcher auch den Aufbau der Bahn unterstützte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emir_Kusturica





Widmen wir uns lieber klassischen Details.



















Ebenfalls vor Ort: 25-27 (ČKD Nr. 2527 / gebaut 1949). Schwesterlok 25-30 hatte ich 2010 schon im Planbetrieb beim Verschub in Banovići erlebt:

Dampf in Bosnien 2010 - 6: Banovici I - Schmalspur-Hauptstrecke (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=2778.0










L45H-097 (Faur Nr. 25240 / Baujahr 1987) sollte später im Einsatz stehen. Insgesamt waren vier Maschinen der Baureihe, wie wir sie schon unter anderem vom Wassertal kennen, aus Rumänien für die Museumsbahn beschafft worden. L45H-077 (Faur Nr. 24076 / Baujahr 1980) befand sich ebenfalls vor Ort, sie wurde seither remotorisiert und als 740-101 umgezeichnet.









Um zehn Uhr begann man zu verschieben.




Dann ging es los - nein, nicht in diesem Vehikel, sondern im Dieselzug. Denn es wurde ein besonderes Schmankerl serviert...




Als Denkmal in Mokra Gora: die rumänische Waldbahnlok CFF 764-427 (Reșița 1954).




Über dem Ort befindet sich Emir Kusturicas Kunststadt Drvengrad (wörtlich: "hölzerne Stadt"):
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstendorf





Nun aber zum Wesentlichen: wir blieben mit dem Dieselzug stehen und - der Dampfzug folgte uns, Mokra Gora verlassend.




Soeben noch im Tal, dampfte er auch schon aus dem Tunnel Nr. 51.

Am Anfang der Reportage habe ich ein Luftbild verlinkt, wo die Streckenführung teilweise zu sehen ist. Dem recht verwirrenden Streckenverlauf - denn es ist mehr als nur ein "Achter", insgesamt befinden sich bis zu vier Ebenen übereinander - ist wohl auf dieser Karte am besten zu folgen:
http://www.penmorfa.com/JZ/hdahlhaus5.html





Hier hat man ziemlich brutal ein Stück entlang der Bahn asphaltiert.




Die Schienen rechts unten sind zur weiteren Verwirrung nicht Teil der Strecke.




Wir empfingen den Dampfzug wieder aus Tunnel Nr. 48 heraus.




Eine echte "In den Schluchten des Balkan"-Stelle.




Die Trasse überquert den Fluss Kamišna.









Mit dem Dieselzug erklommen wir durch Tunnel Nr. 47 die zweite Ebene. Man musste sich zwischen Zug und Abhang entlang hanteln, um zu diesem Blick auf die Brücke zu gelangen. Das war vermutlich einer der gefährlicheren Stunts, wie ich ihn auch bei wesentlich intensiveren Fotofahrten noch kaum erlebt habe. Aber was tut man nicht alles für so eine Aussicht.









Blick Richtung Mokra Gora mit neuer Straße teilweise neben der Bahn.




Und hier rechts die verwirrenden zusätzlichen Gleise, welche tatsächlich ein Freilichtmuseum bilden. Daneben der Heilbrunnen Bele Vode, auf der anderen Seite des Flusses mit Nachbau-Steinbrücke wurde eine Johannes dem Täufer gewidmete Kirche gebaut.














Wir passieren die "Station" Golubići - welche tatsächlich nur als Filmkulisse gedient hatte und mitten in der Steigung gebaut worden war.




Einfahrt in den echten Bahnhof Jatare.




Nun zum Höhepunkt: wenn man zwei Züge und einen Achter zur Verfügung hat, lässt sich ja Modellbahn spielen. Der Dieselzug setzte uns am Aussichtspunkt zwischen Tunnel Nr. 38 und 37 oberhalb von Jatare ab. Anschließend rollte er wieder eine Ebene rückwärts, während der Dampfzug bisher auf der zweiten Ebene nahe Golubići hinter der Kurve im Bild gewartet hatte. Dann konnte das Ballet der Züge beginnen...




83-052 dampfte aus Tunnel Nr. 42, während L45H-097 auf Tunnel Nr. 39 zusteuerte.




Und zehn Minuten darauf bei uns ankam.




Aussichtspunkt 1-K.




Genießen wir noch einmal nur mit Dampf.














Im Anschluss rollten wir durch den 1666 m langen Šargan Scheiteltunnel Nr. 32 im anderen Museums-Endbahnhof Šargan Vitasi ein, welcher sich noch im Aufbau befand.









Über den Sinn dieser Draisine bin ich nicht ganz im Klaren.









Am großen Lokschuppen baute man noch, weitere Infrastruktur wie ein Bekohlungsturm und Wasserkran wurde später errichtet.









Kurz vor eins traf der Dampfzug ein.




Wir mussten schauen, zurück nach Užice zu gelangen. Der Linienbus sollte erst Stunden später fahren. Doch man weiß sich zu helfen: einfach beim netten Nachbarn der Schafe gefragt, einem älteren Herrn. Der packte gegen ein gebührliches Entgelt seinen alten Lada aus und führte uns die 35 km in die Stadt.



Nächstes Mal geht es weiter mit nostalgischen Erlebnissen auf zwei Spuren! :-)
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Geburtstage / Re: Geburtstag 24.08.
« Letzter Beitrag von Roni am 28. August 2020, 10:49:52 »
Danke dir!  :)
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Geburtstage / Re: Geburtstag 24.08.
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 25. August 2020, 23:38:42 »
von mir natürlich auch recht herzliche Glückwünsche und vor allem .... gesund bleiben .....
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Berge - 31: Strand-Roštilj (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 25. August 2020, 08:00:38 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Berge - 30: Klein Venedig (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4044.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/vl9-sqjhcbU?t=174


Fahrplanaushang Podgorica = Gesamtfahrplan Montenegro 2009:
http://raildata.info/heck/zpcgrv2009.jpg



6. 7. 2009

Wir sind mit PT 6155 Podgorica - Bar um 15:20 in Sutomore angekommen.




Der Badeort ist so ziemlich das Gegenteil der einsamen Felsküsten und kristallklaren Wasser, die ich sonst aus Kroatien gewohnt bin.




Wir suchten eine Lücke für den Blick auf das Viadukt, um 16:04 kehrte PT 6154 Bar - Podgorica zurück.




Man hatte gleich noch eine Chance, denn nur eine halbe Stunde darauf folgte PT 6104 Bar - Bijelo Polje vor der Kulisse der bis zu 1594 m hohen Rumija.









Gesamtansicht mit Bucht von Sutomore.






30. 8. 2005

Auf der Reise 2005 waren wir nach dem Morgenausflug zur Mala Rijeka Brücke um 11:20 per Regionalzug am Endbahnhof Bar angekommen.

Schon früher existierten in Montenegro Schmalspurbahnen - hier die erhaltene Dampflok "Sutorman" (Borsig #7601 / Baujahr 1910), benannt nach dem Pass im Rumija-Gebirge der 1908 eröffneten Antivari-Bahn Bar - Virpazar:
https://de.wikipedia.org/wiki/Antivari-Bahn

Auf die Eröffnung der Normalspurstrecke Bar - Podgorica 1959 war die Schmalspurbahn 1960 eingestellt worden.




Wir verließen den Bahnhof Bar. Wie schon erwähnt: der Nachtzug aus Belgrad, welcher die Reservierungsdaten analog transportierte, war auch zu Mittag noch nicht angekommen. Daher konnten wir die Bettkarten für die Rückfahrt noch nicht erwerben, später am Tag klappte es jedoch.




Zum Hafen muss man ein Stück gehen, von hier startet auch die klassische Fährverbindung Bar - Bari.




Schon 2005 war der Luxusjachtanteil beträchtlich, wenn auch noch jugoslawische Relikte herumfuhren.




Die Wahl für den Nachmittagsausflug per Linienbus fiel auf: Ulcinj, die südlichste Stadt Montenegros und der ex-jugoslawischen Küste nördlich Albaniens:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ulcinj

Mehr über das 1985 fertiggestellte "Freiheits"-Denkmal rechts oben findet sich hier (auf Englisch):
https://www.spomenikdatabase.org/ulcinj

Auch dieser Massenstrand ist nicht ohne.









Blick zurück von den Mauern der befestigten Altstadt.



















Entlang der Küstenbefestigung.



















Durch romantische Gässlein.









Die 1728 errichtete Namazgjahu-Moschee ist die größte der Stadt mit mehrheitlich albanischer Bevölkerung. Dahinter ein Sahat Kula (Uhrturm) aus osmanischer Zeit von 1754, wie er beispielsweise auch Wahrzeichen Sarajewos ist.




Gerüstet für Touristen aus ganz Europa.




Ein Minibus brachte uns anschließend zurück nach Bar, wo wir den Sonnenuntergang im Hafen genossen.














Mit dem Herrn kamen wir anschließend ins Gespräch, er hütete Mutterns Boot.









Blick die Küste nach Norden entlang Richtung Sutomore in der nächsten Bucht.




Der Leskovački Roštilj rief - doch wir entschieden uns vor der Nachtzugabfahrt doch für ein ordentliches Lokal. Weiter geht es exklusiv auf der Reise im nächsten Bericht.





6. 7. 2009

2009 wartet noch, mit dem letzten Hurra der großen europäischen Altlack-Nachtzüge. Was lässt das noch zu wünschen übrig:
Wir hatten Position am Viadukt von Sutomore bezogen. B 436 "Panonija" Bar - Subotica näherte sich pünktlich nach acht Minuten Fahrzeit um 18:08 mit 461-042 gefolgt vom ČD-Kursschlafwagen Bar - Prag in einer perfekten Symphonie aus Blautönen.









Abschiedsszene von der Gastgeberin, passend zum Rückfahrtsreigen der Nachtzüge.




Heimfahrt per "Tschu-Tschu" in den "Chouchettes". ;-)




Der zweite Nachtzug bei Tageslicht erschien ebenso pünktlich um 18:52 in Form von B 1140 "Nišava" Bar - Niš mit nordmazedonischem Schlafwagen.




Ein Gruß zum Abschied, man beachte die erhaltene JŽ-Plakette der Lok.




Wir gingen hinunter zum Strand.









Am Hang zu sehen ist PT 6156 Bar - Podgorica pünktlich um 19:19.




Der weitere Blick inklusive Triebwagen.









Langsam packten die Strandgänger zusammen.




Auch hier erschienen "Wunder aus Fleisch" entlang der Flaniermeile.




Sowie ein ehemaliger Bundesbus am Autodrom.




Die kleinste Bahn Montenegros.




Bananen um 110 Dinar oder 1,10 Euro? Da waren damals knapp die Euro-Bananen günstiger.




Um 20:43 zurück am Bahnhof als der Vollmond hervorstieg. Man bemerke im Logo der ŽICG übrigens auch die Mala Rijeka Brücke unter dem Bogen.









Pünktlich um 21:09 fuhr B 434 "Lovćen" nach Belgrad mit fünf Minuten Aufenthalt ein, später am Abend sollte nur noch der "Auto-Voz" folgen. Wir bezogen ein klassisches Double-Abteil im Altlackwagen bis zum Endbahnhof. Bettkarten hatten wir in Podgorica nur ab Podgorica erwerben können, doch dem Schaffner war das mit dem Balkan Flexi Pass egal.



Im nächsten Reportageteil werden wir 2005 früher in der Nacht aussteigen - für einen ganz anderen "Schnellzug durch die Berge"! :0)
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Geburtstage / Re: Geburtstag 24.08.
« Letzter Beitrag von Roni am 25. August 2020, 08:00:17 »
Danke schön  :)
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