Autor Thema: Toskana 2013 - 2: Buon Giorno, Firenze! (50 B.)  (Gelesen 2827 mal)

Roni

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Toskana 2013 - 2: Buon Giorno, Firenze! (50 B.)
« am: 05. Mai 2013, 13:15:32 »
Hallo!


Zum vorherigen Teil der Serie:
Toskana 2013 - 1: Verso l'Italia! (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3452.0

Mein Reiseplan für den Teil:
Sa, 13. 4. 2013
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Wien Meidling ab 19:30  EN 235 "Allegro Tosca" -> Roma Termini ÖBB 1116 / ... / FS E402A

Wr.Neustadt Hbf 19:54   19:56
Bruck/Mur 21:23   21:25
Leoben Hbf 21:38   21:40
Knittelfeld 22:01   22:03
Friesach in Ktn 22:58   22:59
Klagenfurt Hbf 23:35   23:38      



So, 14. 4. 2013
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        Villach Hbf 00:01   00:06
Tarvisio Boscoverde 00:29   00:41      
Venezia Mestre 02:56   03:11      
Ferrara 04:18   04:19      
Bologna Centrale 04:48   05:15

Firenze S.M.N. an 6:18


Nun geht es los mit der tatsächlichen Reise:

Anfang des Jahres nahmen die Planungen zur Reise in die Toskana Gestalt an, besichtigt hatte ich hier zwar schon vieles, war auch von früher Kindheit an dort oft mit der Bahn unterwegs, aber an der Strecke stand ich in dieser Region fotografisch noch nicht. Durch Zufall stieß ich auf einen weiteren Anreiz, um den ich die Reiseplanung aufbauen konnte. Mehr dazu später. Ich suchte diverse Internetseiten nach Motiven ab, einige kannte ich ja schon, und plante anschließend mittels Kartenmaterial und Onlinefahrplänen die einzelnen Tage. Dabei war ich ein wenig flexibel, da man nicht an jedem Tag an bestimmten Orten sein musste. Die Fahrplanauskunft von Trenitalia erwies sich als recht brauchbar, auch die App war gut zu bedienen. ÖBB-Hafas nutzte ich gelegentlich, vor allem für Stationsabfahrtspläne. Allerdings stieß ich gleich am ersten Tag auf einen Zug, der nicht im Hafas vorhanden war, jedoch bei Trenitalia aufschien. Ab dann war ich doch eher vorsichtig und verwendete hauptsächlich das italienische Tool.


13. 4. 2013

Nach viel Stress in den Wochen davor, Winter bis Anfang April und gelegentlichen damit verbundenen Krankheiten konnte ich es kaum erwarten, in den Süden zu gelangen. Mit einem wichtigen Termin noch am Freitag zu Mittag schaffte ich es erst kurz vor der Abreise meine Tasche zu packen. Da ich nun schon seit einiger Zeit praktisch in Gehentfernung zu Wien Meidling wohne, war es dennoch sehr gemütlich, so spart man sich schon einmal den Abfahrtsstress. Kurz vor sieben am Abend nahm ich den Bus 9A, der sich zwar eher langsam durch die Gegend windet, aber in unter zehn Minuten Fahrzeit als praktischer Haustür zu Bahnhof-Service dient. Als Gepäck hatte ich diesmal eine Tasche mit Rollen mit, sonst reise ich meist mit Rucksack. Doch da ich über die ganze Woche ein fixes Hotel gebucht hatte, zog ich die zivilisiertere Variante vor.
Ich hatte ein SparNight-Ticket bis Florenz für EuroNight 235 Richtung Roma Termini ergattert, Abfahrt ab Wien seit vielen Jahren um 19:30. Angeschrieben war er auf Bahnsteig 5, schon waren recht viele Menschen dort versammelt. Als erstes checkte ich die Zugreihung und sah, dass der Teil nach Milano hinter der Lok gereiht war, daher bewegte ich mich in einen hinteren Sektor. Um 19:15 stellte 1116.042 den Zug aus Matzleinsdorf kommend bereit, hoffentlich ein letztes Mal für die Woche, dass man einen Ochsen zu Gesicht bekam! Ich hatte einen 6er-Liegeplatz dazubestellt, mein Wagen wurde sofort von einer oder mehreren italienischen Schulklassen gestürmt, dazu mischten sich einige reguläre Touristen aus aller Herren Länder - wie immer war der Zug sehr gut genutzt. Ich schaffte es als erster ins Abteil und bezog das oberste Bett, an der momentan gegen die Fahrtrichtung liegenden Wand. Die Position war mir gar nicht so unrecht, denn dort kann man erstens sein Tasche gleich hinter sich auf die Gepäckablage stellen, andererseits auch das wertvolle Equipment gut unter Kontrolle halten. Meine Nachbarn erwiesen sich als Reisende aus Tschechien, sowie ein asiatisches Paar. Ich legte mich gleich hinauf, denn für die folgenden Tage war jede Minute Ruhe wertvoll. Bald nach der Abfahrt kam der Schaffner ins Abteil, sammelte die Fahrtkarten ein und prüfte Reisedokumente. Einer der Mitreisenden fragte, wann wir in Florenz ankommen würden. Ich antwortete von oben, doch wurde wohl nicht gehört, der Liegewagenbegleiter musste erst mühsam in seinen Unterlagen blättern und ging dann seines Weges - allerdings hatte er auf mich vergessen! Erst nachdem er von den anderen zurückgerufen wurde, nahm er auch meine Fahrkarte mit. Der Rest des Abends verlief ohne weitere Vorfälle, auch die Schulklassen erwiesen sich als halbwegs ruhig, wenn auch natürlich noch länger wach. In meinem Abteil wurde bei Bruck an der Mur das Licht ausgeschaltet und kurz das Klappfenster aufgemacht, denn die Klimaanlage lief glücklicherweise nicht auf eisigen Temperaturen - das kann einem manchmal eine Verkühlung für den Rest der Reise bescheren. Doch letztendlich erwies es sich draußen als zu kalt, so konnte man nicht durch die Nacht fahren, speziell in gebirgiger Gegend.
Die einzige Unregelmäßigkeit, die im Fahrplan aufgezeigt wurde, war ein um sieben Minuten verlängerter Aufenthalt in Klagenfurt aufgrund von Bauarbeiten entlang der Wörtherseestrecke. Doch das konnte einen für den Ablauf des Tages jetzt nicht weiter erschrecken, vor allem, da bekannt ist, mit wie viel Verspätung dieser Zug manchmal in Wien eintrifft. Was mich jedoch wunderte, war, dass offensichtlich viele - auch die Schulklassen - über den Stopp Bescheid wussten, denn plötzlich strömten vom Gang einige Menschen auf den Bahnsteig - offensichtlich zur Zigarettenpause. Die Fahrt ging nach Baustellenfahrplan weiter, bald hinter Klagenfurt blitzte der Bauzug durch das Fenster.


14. 4. 2013

Danach kehrte allerdings Ruhe ein, in Villach bezog eine Gruppe noch ein benachbartes Abteil. Tarvis wurde mit etwa zehn Minuten Verspätung erreicht, diese sollten wir bis Venedig beibehalten. Plötzlich ertönten Funkgeräte im Gang - ich dachte schon: vielleicht gibt es ja doch eine Personenkontrolle? Aber der Zug setzte sich wieder in Bewegung und niemand schien in die Abteile zu kommen. In Udine wie auch an anderen Stationen wurden Halte eingelegt, die eigentlich nicht im Fahrplan verzeichnet sind. Doch nun kam ich auch drauf, was es mit den Funkgeräten auf sich hatte: Die österreichische Zugchefin fragte per Funk in jedem Bahnhof ab, ob die Türen geschlossen seien, anschließend meldete jeder einzelne Waggonbegleiter per Funk: "Wagen xxx - Türen zu!". Ganz glatt lief das allerdings nie ab... auch eine Kunst. Nach einem weiteren Halt in Rovigo kamen wir in Venezia Mestre an, wo erstens gestürzt und zweitens der Zugteil nach Mailand abgekuppelt wurde, der erst drei Stunden später als EuroNight 480 weiterverkehren sollte. Für uns waren 30 Minuten einkalkuliert, und das reichte um ab sofort wieder auf die Minute pünktlich unterwegs zu sein. Rasch querten wir die Po-Ebene und kamen nach ein paar Halten in Bologna an. Hier stieß CityNightLine 485 "Lupus" München Hbf - Roma Termini dazu - dies merkte man natürlich auch gleich an neu hinzugekommenen Dialekten am Funk. Mich verwunderte allerdings, dass viele Reisende nur bis Bologna fuhren, trotz der frühen Stunde. Naja - gute Tagesverbindungen aus Wien wurden ja erfolgreich abgeschafft.
Nun war es nicht mehr weit bis Florenz, an der Ausfahrt von Bologna sah ich mich im Waggon um und bezog gleich eines von mehreren leergewordenen Abteilen um mich gemütlich herrichten, rausschauen und frühstücken zu können. Lange dauerte es nicht, da suchte mich natürlich wieder einmal der Schaffner. Ich fing ihn und mein Frühstück an der Tür zum Original-Abteil ab, meine Karte bekam ich natürlich auch. Ich hatte Tee bestellt, dazu gab es ein recht großes Kipferl, sowie eine Scheibe Mischbrot und Marmelade. Leider alles importiert, also kein echtes italienisches Frühstück zum Auftakt. In meinem neuen Abteil dimmte ich das Licht und sah schon ein paar Plätzchen, die ich untertags besuchen wollte, am Fenster vorbeiziehen. Ebenso einen Regionalzug der älteren Triebwagentype ALn 642 - die Kastlwagerln halt... Der EuroNight nutzte die alte Direttissima Bologna - Firenze über Prato, Fahrzeit etwa eine Stunde. Seit 2009 ist ja die etwas weiter südlich verlaufende Hochgeschwindigkeitsstrecke durch den Apennin in Betrieb, welche Fahrzeiten von 37 Minuten ermöglicht.
Bald schon kündigten sich die Ausläufer von Florenz an, das war bei den Italienurlauben mit meinen Eltern früher auch meist mein erster Eindruck: Florenz am Morgen, zu Ostern war es auch oft genau die Nacht der Umstellung auf die Sommerzeit. An Firenze Rifredi vorbei fuhren wir parallel mit einem Regionalzug, der teils direkt am benachbarten Gleis unterwegs war, sogar ein-zwei Minuten verfrüht in den Kopfbahnhof Firenze Santa Maria Novella ein.


E402A 045 hatte meinen Zug bis Florenz gebracht. Noch vor mir stürmten einige leichtgekleidete Jugendliche in weiß aus den umliegenden Waggons, doch bei den Frühlings-Frühtemperaturen erlitten sie einen kleinen Schock. Am Morgen benötigte man stets eine Jacke, ab Mittag war es dann oft fast 15-20 Grad wärmer, und das im Schatten. Später in der Woche erreichte das Thermometer in der Sonne sicher über 30 Grad.




Leider verfallen die italienischen Bahnen auch immer mehr der Unsitte, Bahnsteige erst kurz vor der Abfahrt anzuzeigen. Dennoch gibt es überall einen fixen Plan angeschlagen, meist stimmen die Gleise, selten nicht.




Der Bahnhof Santa Maria Novella, gebaut 1932-34, ist ein herausragendes Beispiel das italienischen Rationalismus. Diese architektonische Stilrichtung zeichnete sich durch Reduktion und Abstraktion der Grundelemente sowie durch die Verwendung neuer Materialien aus. Leider wurde sie bald nach ihrem Aufkommen aufgrund der damaligen Umstände zur Architektur des Faschismus.




Noch zog ich meine Tasche durch die Gegend, doch Schließfächer waren keine zu finden. Nach ein wenig Umschauen entdeckte ich schließlich die Gepäckaufgabe am letzten langen Kopfbahnsteig 16.




Bei der Trenitalia sind zwar verschiedene Steuerwagentypen zu finden, doch an E-Lokomotiven kommen hier im Regionalbetrieb heutzutage nur noch E464 zum Einsatz.




Die bereits im vorigen Teil beschriebenen Fahrkartenautomaten sind im Kopfbahnhof quer aufgereiht aufgestellt. Etwas schockiert war ich von den teils heruntergekommenen Menschen, welche dort fast die ganze Zeit zu finden waren. Später kaufte ich meine erste Ladung Fahrkarten hier, wie schon erwähnt muss man hierzu jedes Mal den PIN der Kreditkarte eingeben. Andauernd angesprochen zu werden, während man versucht, den PIN in der ziemlich exponierten Lage verdeckt einzugeben, ist alles andere als angenehm.

Links sieht man die an den Fernverkehrsbahnsteigen angebrachten Anzeigen, mit Information und Werbung sowohl zu Trenitalia Eurostars als auch NTV Italos.









Gesichter des italienischen Nahverkehrs.




Nun war langsam die Abfahrtszeit des EuroNights gekommen, ich zog meinen Koffer am Bahnsteig 16 vor, nahm ihn aber erst einmal mit, um nicht bei der Aufbewahrung zu lange anzustehen. Vorbei kam man dort auch an der Bahnhofspolizei, mit zwei Golfwagerln ausgestattet, welche jedoch jedesmal, wenn ich in Florenz umstieg, am selben Platz geparkt waren.




Like? (Mit Antwort, die ich nicht teile) ;-)




Die Schilderparade mit alter Verschublok im Hintergrund.




Blick zurück, der Campanile der namensgebenden Kirche Santa Maria Novella erhob sich hoch über der Szenerie.




Genauso wie der EuroNight angekommen war, verließ er die Station: parallel mit einem Nahverkehrszug. Ich dachte schon, es würde sich nicht mehr ausgehen, doch im letzten Moment klappte es: genau als E402 143 das Bahnsteigdach schon hinter sich gelassen hatte, brummte die E464 am Ende des langen Regionalzuges an mir vorbei. Nach dem vierten und letzten Verschubmanöver in Italien (Tarvisio Boscoverde, Venezia Mestre, Bologna Centrale und nun Firenze S.M.N.) begab sich EuroNight 235 um 6:38 mit den Wagen der CNL 485 an der Spitze auf die letzte Etappe nach Rom, Ankunft Roma Termini um 9:20. Mit einem Eurostar, welcher Florenz zwölf Minuten später verlässt, könnte man bereits um 8:30 ans Ziel gelangen.




Nun gab ich meine Tasche ab, unter fünf Euro (gilt für 5 Stunden) geht hier nichts. Dafür alles recht schnell - Ausweis wird nur kopiert - und unkompliziert. Anschließend kaufte ich mir noch etwas zu trinken.

Clash der Moderne.




NTV Italo Automat mit entsprechendem AGV im Hintergrund. Seit der Einführung von Privatbahnen wird in Italien nun jeder Zug an absolut jeder kleinen Haltestelle mit dem Namen des Zugbetreibers angesagt - dass es sich bei der großen Mehrheit der Stationen um 100% Trenitalia-Personenverkehr handelt, dürfte keine allzu große Rolle spielen...




Die Schalterhalle ist ein absoluter architektonischer Traum, trotz der begleitenden Umstände der Entstehung.









Nun zeigte sich langsam die Sonne, und ich machte mich auf einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, welche perfekt in der Nähe der Station liegt. Die Basilika Santa Maria Novella wurde bis ins 14. Jhdt. errichtet. Auf dem Platz startete an dem Tag ein Frauenlauf, unterwegs begegneten mir nur amerikanische Mädels in Laufkleidung, ansonsten war die Stadt noch ziemlich ausgestorben.




Achtung, gute Nachrichten für Sünder:
Das Fegefeuer ist ab der Hölle geschlossen, aufgrund Wasserschadens! ;-D
Natürlich entstammen die Straßenbezeichnungen Dantes Werk.




Nur einen kurzen Marsch durch die Via dei Fossi ab Santa Maria Novella, und man ist schon am Arno angelangt. Einfach schönes Postkartenwetter, und so sollte es die ganze Woche bleiben!




Blick von der Brücke Ponte alla Caraia auf die Kirche San Frediano in Cestello.









Schattenfigur und Lichtstatue auf der nächsten Brücke vor Ponte Vecchio, Ponte Santa Trinità.




Ein asiatisches Brautpaar betrieb Power-Hochzeitsfotografie zur frühen Stunde, die Braut musste über das Geländer auf den Pfeiler der Brücke gehievt werden.




Panorama mit Ponte Vecchio, rechts das Paar.




Die Kirche San Jacopo in Soprarno.




Blick stadtauswärts schon jenseits von Ponte Vecchio.




Die Überreste der Samstagnacht vor den Uffizien.




Ponte-Vecchio-Bögen.




An den Platz zwischen den Uffizien gelangt praktisch nie Sonne, vielleicht gerade im Sommer zu Mittag...
Hinter Donatello der Palazzo Vecchio und die Kuppel des Doms.




Statuensilhouetten in der Loggia Dei Lanzi.




David, natürlich nur die Kopie aus dem Jahr 1910, auf der Piazza della Signoria.









Der Dom von Florenz, die hier zu sehende Westfassade ist allerdings ein neues Werk aus dem späten 19. Jhdt.









Kirche und Bunga Bunga...




Zurück vor dem Bahnhof, hier enden Gleise der Straßenbahn, welche allerdings nicht bis hierher verkehrt, sondern bei einer Station um die Ecke wendet.




An den Kopfbahnsteigen, die Architektur wurde nun toll durch das Licht untermalt. Eine "Vivalto" Doppelstockgarnitur stand zur Abfahrt bereit.




Durch ein Gebäude gelangt man zu den Gleisen 1 und 2, dort würde ich bald weiterfahren.









InterCity 580 Terni - Milano Centrale fuhr ein, gezogen von E402A 028.




Ich bezog wieder mein Platzerl an der Einfahrt/Ausfahrt, hier befinden sich die beiden Kurzbahnsteige 17 und 18, welche hauptsächlich von Dieseltriebwagen frequentiert werden.

Italo 9910 Roma Ostiense - Milano Porta Garibaldi fuhr gerade ein. Überall in der Gegend sah ich übrigens Graffiti mit der Aufschrift "Shiva", was es damit wohl auf sich hat... Die Züge und Bahnhöfe sind allerdings größtenteils in pippifeinem Zustand gehalten, da muss man den Bahnen ein Kompliment aussprechen, hier tun sie wirklich etwas. Natürlich gibt es gelegentlich fahrende Graffiti, aber man hat den Eindruck, dass diese baldmöglichst entfernt werden und ganz verschmierte Fahrzeuge selten zum Einsatz gelangen.




Eurostar 9402 Roma Termini - Venezia Santa Lucia gebildet aus einem ETR 600 ""Frecciargento" (Silberpfeil) fuhr gemeinsam mit einem Regionalzug vier Minuten zu früh ein.




IC 580 hatte nun gewendet und fuhr gezogen von E444R 008 aus, diese Baureihe entstand als E444 etwa zeitgleich mit der deutschen 103, wurde aber ab Ende der 80er einem Umbau unterzogen. Es sind noch viele Fahrzeuge im Einsatz.




Währenddessen bog Italo 9907/09 Mailand - Salerno auf das für mich günstige Gleis 13 ein.




Ein ALn 501 "Minuetto" Dieseltriebwagen kreuzte kurz danach an Bahnsteig 17 auf, um bald darauf Richtung Borgo San Lorenzo zu wenden.



Weiter ging es für mich nun folgendermaßen:

Firenze SMN ab 8:50  R 11709 -> Pontremoli WZ

Blick aus meinem Zug auf Gleis 1 durch den Durchlass Richtung Bahnsteig 3.




Kurz vor der Abfahrt wollte ein italienisches Pensionisten-Ehepaar wissen, ob der Zug nach Pisa fährt. Ich legte noch eins drauf, und schaute im Trenitalia-App die Ankunftszeit nach. Für die Woche hatte ich mir ein Europa-Datenpaket gekauft.

An der Ausfahrt merkte man die Abtrennung der Bahnsteige gar nicht, D445 1143 stand mit R 11757 nach Siena bereit.




Nun zeigte sich auch mehr von der Skyline...




Und das volle Florenz-Panorama mit Duomo, Palazzo Vecchio und Santa Maria Novella, davor eine "Frecciarossa".



Bis zum nächsten Teil! :-)
lg,
Roni

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Re: Toskana 2013 - 2: Buon Giorno, Firenze! (50 B.)
« Antwort #1 am: 05. Mai 2013, 14:08:36 »
Geniale Bilder. Danke
Schoenen Gruss aus Bali
Peterle


DarkFox

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Re: Toskana 2013 - 2: Buon Giorno, Firenze! (50 B.)
« Antwort #2 am: 05. Mai 2013, 15:09:12 »
Hallo Roni!

Wie immer sind deine Bilder klasse!

Mit freundlichen Grüßen
DarkFox

Speedy

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Re: Toskana 2013 - 2: Buon Giorno, Firenze! (50 B.)
« Antwort #3 am: 06. Mai 2013, 06:05:41 »
Mußt Du einen jedesmal aufs neue so "fesseln" mit Deinen Berichten?

 ;) Danke dafür
Bei uns läuft alles...

...bald laufen auch Sie ! ! !