Autor Thema: Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu (50 B.)  (Gelesen 1856 mal)

Roni

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Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu (50 B.)
« am: 09. März 2015, 21:08:38 »
Hallo!


Zum vorherigen Teil der Serie:
Winter in Rumänien 2015 - 1: Sibiu - Cluj (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3696.0


Zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=7RcNqeNYQUo


Der Fahrplan zu diesem Teil:
Fr, 13. 2. 2015
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Cluj Napoca ab 12:40 R 3627 -> Huedin Desiro

Gârbau an 13:12
Gârbau ab 15:09 R 3629 -> Poieni Desiro


Macau an 15:15
Macau ab 17:58 R 3630 Desiro

Cluj Napoca an 18:32




13. 2. 2015

Wir kehren zurück zum sich immer stärker füllenden Bahnsteig am Hauptbahnhof Cluj-Napoca. Knapp, aber noch pünktlich wurde ein Desiro-Doppel als Garnitur für R 3627 nach Huedin bereitgestellt, welches sogleich von der gemischten Menge - Schulkinder bis Pensionisten, die ihre Einkäufe in der Stadt erledigt hatten - geentert wurde. Unter den Älteren hörte man einige Ungarisch sprechen. Mein Ziel war Gârbau (Magyargorbó / Görbau), dessen Population sich bei der Volkszählung 2011 zu etwa 45% als ungarisch ausgab. Das â wird übrigens so: http://de.wikipedia.org/wiki/Ungerundeter_geschlossener_Zentralvokal ausgesprochen. Die besondere Geschichte dahinter ist, dass unter kommunistischer Herrschaft 1953 das â zugunsten des identischen î abgeschafft worden war - kurze Zeit nannte sich Rumänien sogar Romînia - , diese Reform jedoch 1993 rückgängig gemacht wurde.
Mittlerweile fuhr ich auf der zweigleisigen Dieselstrecke westwärts, durch ein weites Tal, welches wundersam wie in zwei komplett unterschiedliche Hälften geteilt schien. Die Nordhänge glänzten weiß von Schnee bedeckt, während die Südhänge komplett aper waren. Dazu kam die prägnante kahle Steppenlandschaft, für die wohl Holzabbau und Schafhaltung hauptverantwortlich zeichneten.

Nach Weiterfahrt des Regionalzuges verstreuten sich die in Gârbau angekommenen Fahrgäste in alle Himmelsrichtungen. Eine Attraktion, welche schon einige Eisenbahnfotografen hier angezogen hat, ist im Hintergrund zu sehen.




Verschwindend knappe Sitzgelegenheiten.




Bei der Ankunft hatte ich an der Cluj-seitigen Bahnhofseinfahrt im Osten eine Gleisrotte arbeiten gesehen, auch dies hier wies auf Aktivitäten hin.




Ich marschierte an Trampelpfaden die Bahn entlang, bis das östliche Stellwerk erreicht war. Und schon machten sich die Gleisarbeiter aus dem Staub. Die Nebengleise erwiesen sich als doch nicht so verlassen, wie sie schienen: schwupps, schon war die Weiche von der Hauptstrecke ausgehend gestellt und das Vehikel mit Schwung aus dem Weg bis nach hinten in den Bahnhof geschoben.




Bald darauf wurde das Signal gezogen, und es näherte sich etwas wirklich Blaues...
Hier konnte ich die alte EOS 7D noch parallel plus Tele einsetzen, im Wassertal wurde sie dann anderweitig gebraucht.




GM 65-1300 düste mit IR 367 "Harghita" Budapest - Brasov heran.
Der Blick in die Kurve war zwar nicht ganz optimal, aber nur so konnten alle Signale ins Bild. Weiter rechts wäre ich in den eisigen Abgrund gestürzt...




Eine schön durchgehend blaue Garnitur mit zwei MÁV (darunter ein Speisewagen) und vier CFR-Wagen.
Alte Dacias gab es in dieser Gegend auch noch einige zu bewundern.




Buntes Gârbau.




IR 1533 Cluj - Oradea ratterte in Form eines Desiros (CFR-Baureihe 96) über die Einfahrtsweichen, die Jugend frohlockte. 120 Exemplare hatte die rumänische Staatsbahn davon zwischen 2002 und 2007 erhalten, mehr als die Hälfte waren in Rumänien gebaut worden. Im Depot Cluj sah ich derart viele davon, dass ich mich wunderte wieso nicht sämtliche Personenzugleistungen der CFR lediglich aus Desiros bestehen...




Auf die Moderne traf rechts ein gerade vorbeitrabendes Pferdefuhrwerk.









Nicht im HAFAS, aber im CFR-Kursbuch und auf der TFC-eigenen Homepage zu finden sind die privaten Personenzüge der Transferoviar Calatori (TFC). "Calatori" sind die Fahrgäste, auch der Personenverkehr der CFR nennt sich so.
Der auf Teilstrecken als Eilzug verkehrende R 15204 Oradea - Cluj hielt um 14:14 in Gârbau.




Waren bei Sibiu modernisierte ex DB 614er der CFR zu bewundern, so verkehrte hier für die TFC - dieser Triebkopf als 76-1404 klassifiziert - ein unmodernisiertes Exemplar.




Das Problem der sich nicht schließenden Türen dürfte beiden Varianten innewohnen...




Der Gegenzug 15205 Cluj - Oradea kam in Form von TFC 78-3222, eines ex NS DH2 "Wadloper". Gebaut wurde die Baureihe 1981-82 von Düwag.




Ich begab mich anschließend zurück zum Bahnhof - Blick auf das Zentrum der Ortschaft von unterwegs.




Mir gefielen die Strukturen der kahlen Hügel, fast erinnerten sie mich an die Highlands. Da war es ohnehin besser, dass sie nicht von Schnee bedeckt waren, sonst hätte es zu gewöhnlich mitteleuropäisch gewirkt.
Drei Minuten vor meiner Weiterfahrt sollte noch R 3628 als wohlbekanntes Doppel aus Huedin zurückkehren - zum Glück geschah dies wie bei den meisten Zügen sehr pünktlich. Ich nutzte die Gelegenheit um die westliche Formsignalgruppe noch einmal mit Tele umzusetzen. Die Zugzielanzeige stimmt nicht, die Garnitur verkehrte nur bis Cluj.




Auch die Rückseite versprach nicht das korrekte Ziel.









Kurz darauf näherte sich R 3629 nach Poieni, natürlich ebenfalls wieder ein Desiro-Doppel.




Offensichtlich waren einige der Anzeigen einfach irgendwann eingefroren...




Ich zwängte mich in den Türraum des noch volleren Zuges, doch das machte nichts, denn ich fuhr ohnehin nur eine Station. Unterwegs ging es zwei Mal auf netten Brücken über den Fluss Nadas, dazwischen wand sich der Zug über eine sich ziehende Langsamfahrstelle die andere Talseite entlang. Nach sechs Minuten war ich an der glamourös klingenden Haltestelle Macau angekommen.




Stellenauswahl hatte man in der kargen Landschaft natürlich wie Sand am Meer, speziell im Winter bis frühen Frühling, wenn sich das in Rumänien an den Gleisen übliche Graswerk noch nicht stark bemerkbar macht. Mir gefiel jedoch der Blick nahe der Station sehr gut, also blieb ich, danach wollte ich auf einen Hügel steigen. Zunächst erwartete ich IR 362 "Biharia" Cluj - Budapest, doch als die Planzeit merklich verstrichen war, wurde ich aufgrund des doch pünktlichen Verkehrs skeptisch. Ich wusste, dass auf der ungarischen Seite der Grenze Schienenersatzverkehr herrschte, hatte aber auch in einem ERG-Bericht gelesen, dass manche internationale Züge komplett ausfielen. Es war nicht so schlimm, da 40 Minuten später ein weiterer Schnellzug in die gleiche Richtung folgte, nur für den Hügelblick musste ich mir dann etwas anderes einfallen lassen.
Etwa 5 Minuten verspätet näherte sich nach 16:15 der Langstrecken-IR 1833 Iasi - Timisoara über die Brücke.




65-0920 in edler Express-Lackierung zog das teilweise modernisierte Gespann an mir vorbei.




Ich packte schnell alles zusammen und marschierte die Hauptstraße entlang, um einen anderen Blickwinkel auf die Brücke zu erlangen. Ein Feldweg führte praktischerweise einen kahlen Hang hinauf, jetzt musste ich nur noch hoch genug, um über die Bäume und Leitung sehen zu können. Da näherte sich auch schon der ex-614 als TFC R 15207 Cluj - Oradea. Links im Hintergrund der von mir getaufte "Highland-Pass".









Vor meiner Wenigkeit waren seit dem Schneefall nur Hasen hier oben gewesen.




Der Zug näherte sich dem Halt in Macau, der Ort befindet sich einen Kilometer in das Seitental links hinein entfernt. Nach hinten führt der Blick zur romantischen Industrie von Aghiresu (Egeres / Erldorf), hier gibt es ein Gipswerk, bis 1971 auch ein Kohlebergwerk.




Nun wartete ich wieder an der Strecke näher zur Brücke, da hier die Sonne am längsten bleiben würde. Mit IR 363 "Biharia" aus Budapest spekulierte ich nicht, da der Gegenzug schon nicht gefahren war, aber zumindest auf einen Regionalzug westwärts könnte man im Streiflicht einen Nachschuss machen. Oder es könnte ein Güterzug kommen, denn in östlicher Richtung verkehrte fast drei Stunden lang kein planmäßiger Personenverkehr - nicht, dass die Trassen im Allgemeinen überstrapaziert wären.

Es kam - ein Güterzug in westlicher Richtung! Kutter 60-1317 der CFR Marfa blubberte mit erfreuter Besatzung in perfektem Abendlicht an mir vorbei.




So geht es auch irgendwie mit Glint-Nachschuss.




Ein ordentlich langer Leerzug, wohl kaum im beladenen Zustand für einen Kutter ziehbar.




Verkehrswege.




Nun wurde es etwas knapp mit dem Licht für den erwarteten Regionalzug-Desiro.




Es kam - eine GM mit Klassen! Dank Langsamfahrstelle hatte ich genug Zeit über das Feld zur Strasse für einen anderen Blickwinkel auf Brücke und Highland-Pass zu sprinten.




Die schon gesichtete 65-1300 kehrte mit R 3075 von Cluj nach Oradea zurück. In der nächsten Minute war die Sonne an der Stelle fort.




Ich ging langsam zur Haltestelle, im immer kälter werdenden Schatten musste man jetzt nur noch eine halbe Stunde ausharren.




Aus dem angrenzenden Privathaus - Teil des ex-Stationsgebäudes - erschien diese junge Dame, das nennt sich eine gute Verbindung in die Metropole! Wo bleibt nuuur mein Zuuuug nach Cluuuuj?




Wie gehabt, das bereits genutzte zweite Desiro-Doppel des Tages kam als R 3630 aus Poieni retour.









Nur noch ein weiterer Bursch gesellte sich aus dem Ort dazu, dann bestiegen wir den deutlich leereren Desiro, ich hatte zumindest eine Vierersitzgruppe für mich.




Nach der Ankunft in Cluj kaufte ich mir Vorräte bis zum nächsten Tag und bestieg in der Kälte den Hügel zum Hotel, diesmal glücklicherweise ohne schwere Tasche. Plötzlich vernahm ich hinter mir ein bekanntes Motorengeräusch, drehte mich um, stellte die Kamera auf Nachtvoreinstellung und voilá: ein mysteriöses nächtliches Trabibild aus dem "Dorf" Cluj. Danach ging es endlich zur Dusche - ich wusste ja jetzt, wie sie funktionierte - und zur Entspannung, derer man bei Fotografie im Winter wenigstens genügend hat.









14. 2. 2015

Um 9 Uhr stand ich auf, beim Frühstück versuchte ich mich eher gesund zu ernähren. In Rumänien wird ja praktisch jede Gemüseart eingelegt, beispielsweise Paprika gefüllt mit Sauerkraut wirkte vitaminreich und schmackhaft. Der Plan für den Tag war mit der Reisegruppe nach Viseu zu fahren. Für eine Anfahrt per Zug hätte ich schon um 3 Uhr aufstehen müssen bei Ankunft gegen 9, oder wäre erst am Abend dort angekommen. So bestellte ich mir um 11:15 an der Rezeption ein Taxi zum Flughafen, welches binnen zwei Minuten eintraf. Wir fuhren teilweise entlang der Straßenbahn nordostwärts, kamen an einer Endstelle vorbei. Danach passierten wir eine postapokalyptisch wirkende Szenerie: bei einem Umspannwerk waren einfach die oberen Hälften von Hochspannungsmasten in den Boden eingelassen worden, so dass die Leitungen vermeintlich gefährlich nahe über der Erde schwirrten. Zum Flughafen mussten wir auf eine andere Hauptstraße wechseln, dazu durchfuhren wir eine Vorstadtsiedlung auf kleinen Gassen. Nun befanden wir uns an der Trolleybusroute entlang der Bahnstrecke, kamen am Bahnhof Cluj-Napoca Est vorbei, von welchem das Flughafengebäude auch schon fußläufig zu erreichen wäre. Anschließend bogen wir zum Terminal ab. Mit Trinkgeld kostete mich der Spaß heiße 30 Lei, also etwa 6,75 Euro. Im Ankunftstrakt sah ich, dass der Lufthansa-Flug aus München etwas verspätet war, erst um 12:10 landen sollte. Also suchte ich mir eine Bank, die erste war nicht ganz ideal mit Klimagebläse in den Nacken und hustendem Kleinkind daneben, die zweite Wahl schon besser. Kurz vor 12:30 erschienen endlich die ersten potentiellen Kandidaten, sowie auch ein bekanntes Gesicht. Danach packten wir uns - bis zu 19 - mitsamt Gepäck in einen R.G. Holz-eigenen VW-Bus. R.G. Holz ist Betreiber des Sägewerkes in Viseu de Sus und seit 2003 Eigentümer der Wassertalbahn.
Wir fuhren entlang der Bahn-Hauptstrecke bis Dej, unterwegs sah man jedoch bis auf eine einsame 80er Rangierlok keinen einzigen Zug. An einer Tankstelle deckte ich mich noch ordentlich mit Flüssigkeit ein, da man nicht so genau wusste, ob bis zum morgigen Sonntag noch Gelegenheit bestand. Ab Beclean pe Somes wurde die Straße Richtung Salva immer rauer, hier bogen wir nach Norden in das Tal der Salauta entlang der Bahnstrecke nach Sighetu Marmatiei und zur ukrainischen Grenze ein. Bald stieg die Eisenbahn an und befand sich hoch über uns, immer wieder erhaschte man Blicke auf Viadukte. In Dealu Stefanitei sahen wir eine Reihe beladener Holzwagen stehen, dazu ein Formsignal rumänischer Bauart mit spitzen Enden. Danach überquerten wir auf einem Pass die Grenze in die Region Maramures, die Bahn führt hier durch einen Tunnel. In Sacel - wo die Bahn eine lange "Horseshoe-Curve" beschreibt, an deren Scheitelpunkt die Straße nach Viseu unter der Strecke durchführt - stand ebenfalls eine lange Schlange Güterwagen mit einem Kutter Richtung Norden bespannt. Leider befand sich dieser hinter zu viel Buschwerk versteckt für ein ordentliches Foto. Nach einer weiteren Passüberquerung gelangten wir wieder auf eine bessere Straße im Tal der Viseu (Wischau). Nun konnten wir der verlassenen Normalspur-Stichstrecke Borsa (Borscha) - Viseu de Sus (Oberwischau) - Viseu de Jos (Unterwischau) folgen. Die meisten der Tour-Teilnehmer hatten Pensionen abseits der Bahn gebucht, Viseu de Sus scheint auch immer touristischer zu werden. Pensionen sprießen an allen Enden hervor und auch ein Dreistern-Hotel gibt es neuerdings. Zunächst wurde die mehrheitlich japanische Abteilung der Gruppe an ihrer Unterkunft nahe des Bahnhofs abgesetzt, weitere folgten.

Wir zwei Wiener und ein weiterer Teilnehmer hatten uns natürlich stilgerecht für den Hotelzug "Carpatia Express" am Schmalspurbahnhof/Sägewerkareal entschieden! :0)
"Bespannt" von 150.216, einer weiteren durch Resita nachgebauten 50er.




Die Produktionszüge der Wassertalbahn sind seit 2006 dieselbetrieben - es ist aber immerhin die letzte Waldbahn Rumäniens in Betrieb, und das gar nicht sparsam! Mehr dazu folgt natürlich im Laufe der Berichte. Als Streckendieselloks - oder wie hier am Ende des Tages im Verschub zum Sägewerk - werden hauptsächlich Faur L45H Loks klassiert als Baureihe 87 eingesetzt.









Am Sägewerksgelände.




Es wurde versucht, den großen kahlen Schotterplatz zwischen hier und dem Hotelzug etwas freundlicher zu gestalten, was jedoch nicht wirklich gelingen kann, da am Platz Holzlaster wenden müssen. Keine Sorge übrigens, das hier ist noch nicht das enge und im Verlauf immer höher gelegene Wassertal, dort herrschte doch Winter mit ausreichend Schnee bis Ende der Woche!




Wer ist Fotograf, wer Holzarbeiter?




Durch den Schweizer Verein "Hilfe für die Wassertalbahn", der seine Tätigkeit seit 2012 an Einheimische abgegeben hat, wurde im Wassertal ein höchst erfolgreicher touristischer Verkehr mit zehntausenden Besuchern jährlich aufgebaut - den massiven Zerstörungen des Hochwassers 2008 zum Trotz. Dazu wurden unter anderem einige Wagen der Wengeralpbahn beschafft, die auf den ersten Blick nicht ganz herpassen, aber immerhin mit urigen Kaminrohren versehen wurden, die vermutlich nicht ganz original sind.




Tourismus und Holzwirtschaft nahe beieinander.




Im neben dem Bahnhof liegenden Café Elefant fanden wir uns zu einer Gruppenbesprechung zusammen und machten erste Bekanntschaft mit den lokalen hochprozentigen Eigenprodukten. In einem Nebenraum ist dort eine Ausstellung zur Judendeportation zu sehen. Anschließend gingen wir zurück in den Zug, wo sich später alle zum Dinner einfinden würden.
Er bestand aus zwei Schlaf- und einem Speisewagen, allesamt in der DDR für die CSD gebaut und zuletzt im Besitz der ZSR. Wir belegten im Schlafwagen neben dem Speisewagen einzeln die Abteile 3, 5 und 8, waren also gut verteilt. Den Platz brauchte man allerdings im Winter zum Ausbreiten der Sachen auch. Insgesamt würde ich 8/11 Nächten der Reise im Schlafwagen verbringen, auch kein schlechter Schnitt.


Um halb sieben wurde uns ein ausgezeichnetes, sehr reichliches Vier-Gänge-Menü serviert - wir im Zug hatten das jeden Abend zu erwarten, und das, obwohl ich eigentlich abnehmen wollte... naja, es gibt Schlimmeres im Leben!
Einziges Manko: immer, wenn ich im Speisewagen saß, erwartete ich, dass die Fahrt endlich weitergehen sollte...

Nächstes Mal starten wir mit Volldampf! :-)
lg,
Roni

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Re: Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu (50 B.)
« Antwort #1 am: 10. März 2015, 01:14:09 »
Und wieder super Bilder

Danke
Schoenen Gruss aus Bali
Peterle


Roni

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Re: Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu (50 B.)
« Antwort #2 am: 10. März 2015, 13:26:25 »
Merci!  :)
lg,
Roni

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