Autor Thema: (Vor)-Alpine Verbindungen - 3: Brummen und Fauchen (50 B.)  (Gelesen 192 mal)

Roni

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(Vor)-Alpine Verbindungen - 3: Brummen und Fauchen (50 B.)
« am: 14. September 2017, 18:43:11 »
Hallo!


Zum vorherigen Teil der Serie:
(Vor)-Alpine Verbindungen - 2: Bahnländer (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3852.0


Das Video zur Serie (bitte auf 1080p Qualität / Vollbild stellen):
https://youtu.be/VGbL1eX4wik




Willkommen zum Lokalbahn-Special der Reihe!


18. 8. 2017

Mein Münchner Hotel "Jedermann" lag genau richtig zur Morgensession auf der Hackerbrücke, dazu nutzte ich die Fußgängerbrücke der modernen Kurt-Haertel-Passage für ein Straßenbahnbild entlang der Bayerstraße.




Frühimpressionen auf der Hackerbrücke.




Fast-Parallelfahrt um 6:25 SBB-Zeit - auf die meine Uhr eingestellt war ;-) - mit TGV 9576 nach Paris Est (Planabfahrt 6:23) und Railjet 265 nach Wien Hbf (Planabfahrt 6:24).




Ebenfalls früh auf war ein bekannter Münchner Eisenbahnenthusiast, der mich höchst gastfreundlich beide Tage in der Gegend herumführte.




Noch (wieder) im Planeinsatz: 420er.




Hmmm... Schlüssel? Rauf. Und rein.




Zurück auf der Brücke, anschließend ging es zum Hotelfrühstück.









Der Vorteil der Einheimischen-Kenntnisse... :0)




Dazu gab es ein bisschen Sightseeing: Eine länger belichtete Version der Eisbachwelle.




In München Ost Rangierbahnhof fuhr just in der Sekunde ein Zebra ab, als wir hin kamen. Das Bild ist aufgrund der Sekunden-Reaktionszeit nicht bis ins Detail durchdacht, aber immerhin wohl eine Version, die man sonst weniger machen würde.





17. 8. 2017

Am zunächst schwülen Donnerstag-Nachmittag klapperten wir die Münchner Hotspots ab. Das Eichkätzchen nahm natürlich, was es bekommen konnte - so auch die 103 245!




Gleich bei der Ankunft auf der Brücke am Nockherberg konnte ich nur die Kamera zücken, um gerade noch RE 27005 nach Simbach zu erwischen, welcher aus einem 218er-Sandwich bestand. Dazu plante ich ein virtuelles Tram-Sandwich - und siehe da, es kam ein P-Wagen auf der Linie 15 daher! Unvermutet, da Ferienzeit, aber durch das gerade anlaufende Löwen-Spiel wurde in dichterer Frequenz gefahren. Nun wussten wir aber auch, dass er wieder zurückkehren würde...




Passender Boulevardblätterwald zur Münchner Tram - und dieser Reportage.




Einer der zwei letzten P-Wagen im Planbetrieb - 2005 mit Beiwagen 3037 - kam kurz darauf am Ostfriedhof angerollt.




Dank ambitionierter Verfolgung erwischten wir ihn am Endpunkt Großhesseloher Brücke und noch einige weitere Male.




Bei der Rückkehr folgte dieses Panorama mit Löwen-Fans an der Grünwalder Straße vor dem Anpfiff.




Am Ostbahnhof fuhr die Garnitur des EN (40)295 nach Rom (Milano) kurz darauf zum Hauptbahnhof. Links angeschrieben stand der aufgrund von Rastatt umgeleitete Bahn-Touristik-Express (BTE) Autozug DPF 89150 Lörrach (nun München Ost) - Hamburg-Altona.





18. 8. 2017

Nach der Münchner Morgensession folgten wir der Südostbayernbahn inklusive Stopps in Hörlkofen und bei Dorfen. Hier ein Dorfen-Blick mit RB 27027 München - Mühldorf, der Traktor wurde ein paar Sekunden zurückversetzt. Der ähnliche Blick auf Kloster Moosen war leider aufgrund von Kukuruzfeldern temporär nicht umsetzbar.




628er-Impression bei Mühldorf.




Class 77-Himmel Mühldorf: Euro Cargo Rail (eine DB Cargo-Tochter) 247er so weit das Auge reicht, mit drei kurz hintereinander ausfahrenden Güterzügen.




Auch andere Dieselbaureihen sind noch vertreten, hier sieht man gut das kleinere Lichtraumprofil der Class 77 im Vergleich zur großgewachsenen Ludmilla.




Anschließend fuhr ich per 628-Power nach Simbach, mit 5047er und 1142er über Neumarkt-Kallham und Linz nach Hause.





19. 7. 2017

Frühmorgens hatte ich Neumarkt-Kallham einen Monat zuvor schon einen Besuch abgestattet. LILO SGP-Triebwagen ET 22.107 (Baujahr 1951) brachte mich nach Pötting.




Als R 8103 kehrte er um 5:55 nach Sonnenaufgang zurück.









Ich kann allen, die es schaffen, nur zu einem Besuch der Strecke an einem Werktagmorgen raten: das Brummen und Pfeifen des urigen Triebwagens (alle Fahrplanleistungen ohne Niederflursymbol), eine fotogene Strecke, die ich anschließend noch bis Stefansdorf abging.




Unterwegs gab es leichte Schauer, und Blitze zuckten in der Ferne, ich nahm ET 22.107 bis zur Knotenhaltestelle Niederspaching.




In Peuerbach ist eine riesige Halle errichtet worden. Den GTW Richtung Linz bestieg ich anschließend bis Prambachkirchen-Bad Weinberg, denn ging es weiter per Bus nach Wels und Regionalzug nach Lambach.
Auf der Vorchdorferbahn treffen sich beide Ex-Extertaler planmäßig in Stadl-Paura, die ersten 3,8 km der von Stern & Hafferl betriebenen Lokalbahn bis hier sind in ÖBB-Besitz.




Von Lambach führt die sonst eher motivarme Strecke in einer Schleife über die Traun. Die Triebwagen waren 1969 zur Einstellung des Personenzugbetriebs auf der Extertalbahn an Stern & Hafferl verkauft worden.




ET 20.109 (Waggonfabrik Rastatt 1956 - was für ein Zufall) verlässt Bad Wimsbach-Neydharting Richtung Lambach.




Auflauf der Generationen auf zwei Spuren in Vorchdorf: E 24.010 (Krauss-Maffei / Baujahr 1910) hatte mit dem Transport meterspuriger Vossloh Tramlink (rechts) für die Traunseebahn auf Schmalspurtransportern zu tun gehabt. Im Hintergrund ein "Kölner", der planmäßig nur für ein Zugpaar am Morgen an Schultagen eingesetzt wird. ET 24.103 (Grazer Waggonfabrik / Baujahr 1912) ist ein Nostalgiefahrzeug.      





Anschließend fuhr ich in einem Tramlink bis Eisengattern, der Rest der Traunseebahn war zu dem Zeitpunkt gesperrt und wurde per Schienenersatzverkehr bedient.


20. 7. 2017

Am nächsten Morgen ging es früh an die Gmundner Straßenbahn. Die Verbindung zur Traunseebahn war fast fertig, nur auf der teilweise gesperrten Traunbrücke wurde gearbeitet. Sonst sind Gleise und Oberleitung durch die Altstadt vorhanden - das werden bald wunderbare Straßenbahn-Fotostellen mit Prunkbauten, Traunsee und Bergkulisse.

Im Einsatz auf dem noch "kleinsten Straßenbahnbetrieb der Welt" stand GM 8 (Lohner-Werke / Baujahr 1961).




Vorbei am beleuchteten Schloss Ort ging es hinauf zum Bahnhof.




Die neue Endstation am modernisierten Bahnhof. Tramlink 129 hatte es bis hierher geschafft.




Auch der ÖBB-Teil ist in Gmunden rationalisiert worden.









R 3406 in Gestalt eines Cityjet passiert alte Technologie im Bahnhof Altmünster am Traunsee... auch hier rate ich zu einem baldigen Besuch, noch fahren ein paar 1142 - aber es ist schon viel verjettet.





28. 4. 2017

Den Osten Oberösterreichs besuchte ich im Frühling zum Aufstellen des Maibaums in Steyr. Natürlich wusste man, dass ich komme, und hatte gleich ein gebührendes Empfangskomitee gestellt: ;-)
http://www.raildata.info/voralp/steyrmaibaum1.jpg






29. 4. 2017

Tanago veranstaltete eine wunderbare zweitägige Fotofahrt auf der Steyrtalbahn "wie in ÖBB-Zeiten". Am ersten Tag kam 298.102 zum Einsatz, die älteste 760 mm-Schmalspurlok Österreichs mit Baujahr 1888 (ex St.B. Nr. 2 "Sierning").




30. 4. 2017

Am zweiten Tag mit 498.04 eine Weiterentwicklung der BBÖ (Uh 4, Baujahr 1929). Das klassische Ensemble der Sommerhubermühle soll leider bald teilweise dezimiert werden.




Statisten ebendort am 29. 4. 2017.









Verkehrsglück an der wohl einmaligen Straßenhaltestelle Letten hatte eine Handvoll Leute, die den Marsch hin wagten am 30. 4. 2017.









Ein herrlicher Tag, warm unter noch schneebedeckten Hügeln, neigte sich dem Ende zu.





30. 7. 2017

Ein weiteres Schmalspurhighlight ostwärts in Niederösterreich war der Besuch der Pressnitztaler IV K 99 1542 auf der Ybbstalbahn Bergstrecke an drei Wochenenden im Juli und August, hier vor der Kartause Gaming und sich aufbauenden Gewitterwolken.




Über den bekannten Hühnernest-Trestlework-Viadukt.




An der Passhöhe bei Pfaffenschlag schien die Sonne wieder.





22. 8. 2017

Weiter östlich fing ich Lokalbahnfeeling in der Guntramsdorfer Feldgasse südlich von Wien ein. Hier musste ich erstmals einen Mittelfinger aus einem Foto retuschieren - zudem wurde ich von einer G'schaftlhuberin angefallen, die mir gleich erzählte, dass sie mittlerweile Eisenbahnexpertin sei, und dass die Badnerbahn eine Straßenbahn ist, die als Vollbahn posiert, sowie dass die schweren Güterzüge ihr Haus verschieben würden... ;-)



Zeit für ein bisschen Entspannung beim nördlichen Nachbarn - nächstes Mal :0)
lg,
Roni

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