Autor Thema: Städtischer Osten '17 - 32: Timișoara Spezial I (50 B.)  (Gelesen 65 mal)

Roni

  • MstsForum.info
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 847
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Vom Südosten '16-'17 - 31: Sofia - Eisernes Tor (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3902.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/ycE1bWePImU




30. 10. 2017

Kurz nach elf fand ich mich am Bahnhof von Orșova ein, wo sich friedliche Hündchen tummelten.




IR 72 Bukarest - Budapest traf wundersamerweise um 11:47 nur mit 30 Minuten Verspätung ein.




Man verlässt das Donautal, nun geht es auch mit halbwegs akzeptablen Geschwindigkeiten voran. Gegen drei trafen wir in Timișoara ein, ich nahm ein Taxi zum Hotel "Excelsior" in der Strada Romulus und startete bald den ersten Stadtspaziergang.




Auf den Straßenbahngleisen trifft man meist Ex-Bremer, sowohl modernisiert als auch original:
http://transphoto.ru/list.php?did=738

Mehr über den Straßenbahnbetrieb:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Timi%C8%99oara






Wegmann GT4f 3529 ist nach diesem Foto im Jahr 2018 zu einem der neuen "Armonia"-Triebwagen modernisiert worden. Hier auf der Podul - na was wohl - Ștefan cel Mare über die Bega.




Das Bulevardul General Ion Dragalina entlang Richtung Nord-(= Haupt)-Bahnhof.









Am Hausbahnsteig stand der einst für den glorreichen internationalen Einsatz nach Vršac sogar mit "Romania"-Anzeige aufgehübschte Desiro als R 7688 - seit 1. 8. 2017 nur noch bis Stamora Moraviţa.




R 2606 aus Arad kam 10 Minuten verspätet an.









Die westlichen (Kopf-)Bahnsteige sind Heimat der Regio Călători (ex-Regiotrans) Caravelles.














Ein Malaxa-Pärchen wurde als R 2236 bereitgestellt.









Dieser Getreidezug mit privatem Kutter stand täglich in immer neuer Variation hier.



















"Die Vögel" hatten die Stadt übernommen, noch nirgendwo sah ich bisher derartige dichte Krähen- und Taubenschwärme in einer Stadt - das hat wohl auch mit der Lage inmitten der Agrarregion Banat zu tun.














Langsam zog eine Wolkenschicht am Horizont auf.



















Abfahrt nach Remetea Mică - heutzutage wird die Strecke nur noch bis Giarmata bedient.









Am Stefansbrücken-Gegenlichtmotiv zeigte sich die Abendsonne wieder.




Mit 2013 kurvte auch ein im Jahr 2001 aus München gekommener P-Wagen durch die Stadt.














3476 ist ein Hansa GT4c Baujahr 1968, seit 1997 in Timișoara.




Vor der katholischen Pfarrkirche Mariä Geburt.




Wegmann GT4f gefolgt von Hansa GT4c.




Sonnenuntergang an der Haltestelle Piața Alexandru Mocioni/Sinaia.




Die Vögel waren auch hierher weitergezogen. Die rumänisch-orthodoxe Kirche der Jungfrau Maria Geburt ist architektonisch byzantinisch inspiriert und wirkt optisch eher exotisch denn orthodox.




Einsatzfahrzeuge nutzten die Gleise.




Zum Abschlussschuss kehrten die Vögel zurück.






31. 10. 2017

Der nächste Morgen war wunderschön und frostig, eine Umgewöhnung nachdem man auf der selben Reise davor noch Badetemperaturen erlebt hatte. Im Viertel um mein Hotel fanden sich einige schöne alte einstöckige Häuser.




Hansa GT4c 3461 von 1967 fuhr bei zartem Gegenlicht in die Station Parc Doina/Gheorghe Doja ein.




Dass sich die städtischen Verkehrsbetriebe R.A.T.T. nennen, finde ich immer wieder zum Schmunzeln.









So hat man den Hauseingang gut im Blick.




Passt genau - wahrscheinlich.




Tauben, wohin man blickt.




Podul Traian mit orthodoxer Kathedrale im Hintergrund.




Einer der "Armonia"-Triebwagen, die mittlerweile etwa 1/3 bis 1/2 des täglich eingesetzten Fuhrparkes ausmachen.




Ein Münchner im feinsten Morgenlicht.




Herbststimmung an der Bega.



Nun habe ich Lust auf etwas anderes, die Städtespecials werden bei Zeiten weitergeführt - nächstes Mal beginnt die Sommerserie unter dem Motto: "Mit dem Schnellzug durch die Hecke"... :-)
lg,
Roni

Up-to-date auf Twitter: https://twitter.com/raildata_info @raildata_info

http://raildata.info