Autor Thema: Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 24: Maestral IV (50 B.)  (Gelesen 119 mal)

Roni

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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 23: Maestral III (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4026.0



22. 8. 2016

Wir starten an den nassen Zagreber Stumpfgleisen...




In der Früh des 23. 8. 2016 zeigte sich ein Lichtblick, mit Pu 3101 Ðurmanec - Zagreb in Kupljenovo.




Am späteren Nachmittag des 17. 7. 2012 besuchte ich Žejinci, Pu 3017 Varaždin - Zagreb näherte sich.




Ein kurzer Sprint über die Wiese später.




Die Zeit davor nach der Ankunft aus Wien hatte ich in Novi Dvori verbracht, der nächsten Station zum Bahnknoten mit der Hauptstrecke, Zaprešić.




B 790 Zagreb - Kotoriba düste durch den Bahnhof.




20 Minuten später fuhr Pu 3010 nach Kotoriba aus.




Pünktlich beschleunigte die tolle Garnitur von Pu 3015 Richtung Zagreb, die praktisch alle genutzten Wagen- und Lackvarianten enthielt. Gezogen von der schon von früher bekannten, nun aber modernisierten 2044-017.




Standpunkt war diese im Bau befindliche Straßenbrücke.




Pu 3012 staubte über den Feldweg darunter und brachte mich nach Žejinci.




Von Žejinci fuhr ich nach Zaprešić, wo ich Pu 3014 erwischte. Das virtuelle Treffen mit B 414 und mehr aus der Gegend gab es schon in diesem Bericht zu sehen:

(Vor)-Alpine Verbindungen - 1: Auf den Spuren des Lisinski (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3851.0






Zu Beginn der GM-Tour am 27. 6. 2008 konnte man sich bei der Mojito-Bar schon auf den bevorstehenden Strandbesuch einstimmen, auch wenn sich das Wetter zunächst eher grau zeigte.




Damals endete die Elektrifizierung in dieser Kurve, nun geht sie bis Zabok weiter. Hier trafen HŽ-Blautöne auf jener der Zagreber Verkehrsbetriebe.




Abfertigung von Pu 3016 nach Kotoriba am 17. 7. 2012.




Es holte mich vor Ub 995 ab: 2044-007 - nun endgültig das grüne Farbkleid los, aber immerhin mit neuen Ami-Nummerntafeln (welche meist nicht den JŽ-Nummern entsprechen, daher komplett neu gefertigt wurden).




Bevor Zagreb Glavni Kolodvor (Hauptbahnhof) erreicht wird, muss der Zapadni Kolodvor (Westbahnhof) mit Rangiergruppe durchfahren werden. Pu 3015 am 12. 7. 2007.




Die wie immer verschubfreudige Mannschaft der 2132-304, welche gerade erst bei Gredelj modernisiert worden war.




Es ist wie eine normale Straßenkreuzung: wenn gerade etwas kommt, wartet man eben kurz und liest seine Zeitschrift.




Unterwegs zum Hauptbahnhof - an der Jukićeva - findet sich die Bar "Roni", wo man sogar übernachten kann, wie ich nun gesehen habe. Es sah allerdings eher nach einer verruchten Spelunke aus... ;-)




Um 6:20 am 19. 7. 2012 kam Pu 3003 im Morgenlicht am Glavni Kolodvor an.




Zur Sommerzeit kann man allerdings in Zagreb nicht auf Licht wetten, besonders am Nachmittag liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Gewitterschauer durch die geographische Lage bei über 50%, auch wenn es sonst schön ist.
Besonders dunkel wurde es während der Ausfahrt von Pu 3016 nach Kotoriba um 19:03 am 7. 7. 2009.




Kurz darauf waschelte es derart vom Himmel, dass sogar das Bahnsteigdach Wasser in Strömen ausspuckte.




Am 27. 6. 2008 traf die noch grüne 2044-007 wieder einmal mit Ub 995 ein.




Der wurde damals in einem seltsamen Hufeisen-Kurs geführt: mit Diesel weiter von Zagreb auf der elektrifizierten Strecke nach Koprivnica zurück in die Nähe Varaždins. 2044-007 fuhr unter Gewitterwolken aus.




Einfahrt von Ub 995 am 14. 7. 2007.




Auch am 17. 7. 2012 kam ich nicht bei den Stumpfgleisen an, doch der Rundkurs war zwischenzeitlich abgeschafft worden.




So rangierte 2044-007 weg von der Garnitur.




Internationale Ankunft wird erwartet...




Nun aber zu den "Heimatbahnsteigen" 4 und 5, wohl nirgendwo sonst habe ich abseits von Wohnorten derart viel Zeit auf und um einen Bahnsteig verbracht.




Hier kann man sich gemütlich, meist abseits des Trubels hinsetzen, ein Buch lesen, eine Zigarette anzünden (zumindest andere)...









Und hat dabei die Lage voll im Blick, wie am 13. 8. 2018.









Ein wenig Trubel zur Morgen-Rushhour am 30. 7. 2015.









Am 7. 8. 2012 befürchtete ich schon ein Ende der Gemütlichkeit - doch es änderte sich praktisch nichts.




Nicht nur Richtung Varaždin, auch nach Hause warten hier die Verbindungen, wie bei der morgendlichen Rückkehr von der Bosnien-Dampftour am 11. 4. 2010.




Ausfahrt von Ub 994 nach Kotoriba im morgendlichen Streiflicht des 21. 8. 2009.









2012 kam es zum Umbruch der Traktion, es fuhren die ersten 2044 Richtung Split, am 7. 8. 2012.




Aber klarerweise auch 2062 - GM-traktioniert ab Zagreb als Ersatz für ICN 525 am 17. 7. 2012.
Man bemerke die unterschiedlichen Fahrleitungsmasten der Bahnsteige. Das liegt daran, dass die Gleichstrom-Elektrifizierung einst bis Zagreb reichte. So stehen hier noch die alten "italienischen" Strommasten.




Auch eine 2041 verirrte sich am 19. 7. 2012 zum Hauptbahnhof, sonst eher selten.




Morgenstreiflicht am 12. 8. 2010.




2044-001 verschob die Garnitur des Pu 3003, mit dem sie um 6:22 angekommen war. Links EC 212 "Mimara" nach Frankfurt, rechts davon IC 500 "Rijeka".




Hier lässt sich schlau rangieren, mit einem Übergang über die Fortsetzung des Hausbahnsteigs - heutzutage wird diese Sektion allerdings nicht mehr als Bahnsteig genutzt. Daneben die noch JŽ-orange 1141-233 am 30. 7. 2006.









Was es hier alles zu sehen gab: Regionalzug Richtung Sunja mit Baat-Zweiachsern auf meiner ersten Kroatienreise nach dem Krieg am 1. 10. 2003. Auch Züge nach Varaždin waren kurz davor noch aus Zweiachsern gebildet worden. Planmäßig kann man heute noch manchmal mit einem Baat im SŽ-"Avtovlak" auf der Wocheinerbahn unterwegs sein.




Vorgänger der modernen Triebwagen nach Varaždin waren "Franzosen", wie hier 7021-009 (ex JŽ 610-009, Brissonneau et Lotz / Baujahr 1970). Im Hintergrund verschob 2044-007.




Etwas näher am 14. 7. 2007.




Und als Highlight dieseln wir zum nächsten Teil: Ausfahrt von Pu 3016 um 19:03 im besten Abendlicht.
lg,
Roni

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