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Geburtstage / Re: Happy Burzelsdach ..........
« Letzter Beitrag von messermoser am 24. August 2025, 16:20:23 »
Hallo Roni

Auch aus Bali alles alles Gute zum Geburtstag. Glueck Erfolg und Gesundheit. Nachdem ich 2013 das letzte mal in Europa war werd ich nicht nach Wien kommen. Hahaha. Geniese deinen Jubeltag.  ;D ;D ;D
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Geburtstage / Happy Burzelsdach ..........
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 24. August 2025, 11:15:09 »
Hallo Roni,

zum heutigen Wiegenfest alles Gute, vor allem aber Gesundheit .....

ich hoffe sehr, dass es 2026 wieder mit einem Wien-Besuch klappt und dass wir uns dabei dann nach mehrjähriger Pause mal wieder treffen können ....
Die Schneebergregion wartet auf meinen Besuch ......
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Meine Modellbahn / Funktionierender Schienenzeppelin :-)
« Letzter Beitrag von Roni am 06. August 2025, 20:41:07 »
Hallo!

Ein kleines Nebenprojekt, nur möglich mit den Lego Propellern 89509. Zuerst probierte ich einen Mould King Furious Hyper Speed L-Motor, aber nach etwa einer Minute Betrieb benötigte der eine Pause. Andere Motoren mit Übersetzung brachten kein zuverlässigeres Ergebnis. Ein alter Lego 5292c01 RC Race Buggy Motor funktioniert jetzt dauerhafter.
Dazu ein paar Testszenen und Unfälle mit MOCs und MODs aus der ersten Hälfte 2025. Der Cobi Ty2 habe ich Haftringe an den Rädern mit Superkleber verpasst, da die sonst üblichen Rillen dafür fehlen. Sie fährt etwas wacklig, muss ich noch verfeinern oder wieder entfernen... ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=L-Yi1cmcTV4














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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Lagune/Hecke - 67: Istria VII (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4160.0

Fortsetzung von:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 65: Transilvania VIII (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4138.0




9. 7. 2023

Nach Ankunft des EC  146 "Transilvania" Cluj - Wien in Keleti um 15:14, fast eine Stunde verspätet. Neben Baustellen unterwegs hatten wir in Püspökladány auf die jetzt sieben Stunden verspäteten Kursschlafwagen aus Kyiv gewartet, welche nun in Budapest wendeten statt bis Wien weiterzufahren.




Nach dem Verschub der UZ-Wagen wurde eine TRAXX mitsamt zusätzlichem Wagen von einer lokalen M44 heranrangiert. Mein für den sehr geschäftigen Abschnitt bis Wien reservierter Waggon fiel jedoch genau aus. EC 145 "Liszt Ferencz" sah ich mit gerade einmal vier Wagen aus Wien ankommen, was für diese Strecke in der Hauptreisezeit absoluter Wahnsinn ist.




EuroCity-Verfolgung per Railjet: ab Budapest hatte ich statt des "Transilvania" den momentan pünktlichen Railjet Express 68 Richtung München bestiegen - doch der EuroCity folgte uns in dichtem Abstand. Am Grenzbahnhof wurde der Railjet um 17:46 eingeholt - 480.024 hatte den Stromabnehmer für den Systemwechsel gerade gesenkt.




Sollten einander nicht treffen, aber manchmal kommt es anders...
Die ähnlichen Farben des altlackierten CFR-Wagens von EC und des RJX 68. Vorne 80 Minuten verspätet - der hintere nun schon eine Viertelstunde. Warum? Nun, der Gegen-RJX 65 aus München hatte sagenhafte 2 Stunden Verspätung, und es fehlte schlicht das Personal um die Fahrt auf ÖBB-Gleisen fortzusetzen.




Letztendlich überholte der "Transilvania" den Railjet...




15. 7. 2023

Aus dem Zug hatte ich ein passendes Sonnenblumenfeld erspäht, also wurde dies am nächsten freien schönen Vormittag genutzt.




Regiojet 1031 Prag - Budapest präsentierte sich um 10:54 schön farblich abgestimmt.




EC 143 "Transilvania" nach Cluj war drei Minuten später exklusiv mit MÁV-Wagen unterwegs.




Anders als am Wochenende zuvor pünktlich unterwegs gelangten die UZ-Schlafwagen aus Kyiv mit EC 140 "Hortobágy" aus Tschop nach Wien.
Gezogen von MÁV 470.003 "Jahr der deutsch-ungarischen Freundschaft 2015".
Eine - zu dem Zeitpunkt verlassene - Baustelle ermöglichte einen erhöhten Standpunkt am vielbesuchten Stammplatzl einiger Wiener Bahnfotografen.





1. 7. 2025

Den ersten Julidienstag stand ich früh auf und ging vor fünf eine halbe Stunde hinüber zum guten alten Westbahnhof, welcher mit Bau des Hauptbahnhofes ja praktisch den gesamten ÖBB Fernverkehr verloren hatte. Nun kommt er auf eher skurrile Weise zu neuen internationalen Schnellzugehren: der aktuellste Saisonnachtzug Europas - EuroNight 1276 "Adriatic Express" Rijeka - Warschau - fuhr mit 56 Minuten Verspätung seit Spielfeld von 1144.256 gezogen langsam ein. Planankunft wäre um 5 Uhr, zwei Minuten nach Sonnenaufgang gewesen. So konnte man ihn schon im vollen Morgenlicht genießen. Im Hintergrund links die Gloriette im Schönbrunner Schlosspark, der ehemalige Steinbruch Kaltenleutgeben (Ziel der bekannten eingestellten Nebenbahn) und die Traktion Wien West, wo die Westbahn und (ex-)DB KISS gewartet werden.




Die Wendezeit des EuroNight wurde trotz großer Verspätung nicht kürzer, sondern blieb bei fast 35 Minuten zum Umrangieren von drei Waggons. 1216.951 im ČD-Kleid übernahm sie und setzte sich gegen 6:15 vor die Stammgarnitur des EC 108 "Sobieski". Letztendliche Abfahrt um 6:30, Planabfahrt 5:35. Laut HAFAS kam der Zug letztendlich nur ca. zwanzig Minuten verspätet in Warszawa Wschodnia (Plan 14:16) an.
Rechts hinten erkennt man den Arsenalturm gleich beim Hauptbahnhof, zur Orientierung.





25. 3. 2025

Im März hatte ich frei, wir fuhren auf Städteurlaub nach Ulm und München. In Ulm wird gerade beim Hauptbahnhof gebaut, was neue Perspektiven öffnete. Wir übernachteten im Motel One mit tollen Domblicken vom Zimmer und der Dachlounge.




Während eines Gewitters - im März - nahmen wir gerade unsere erste schwäbische Speise der Reise ein, danach spazierten wir an die Donau - genau recht zu diesem Schauspiel.




Wenn auch mit Lärmschutzwand erwischte ich die wenige Minuten dauernde Stimmung noch mit Zug.




RS 2 32672 Biberach Süd - Ulm Hbf kam glücklicherweise ebenfalls des Weges, bald danach erreichte uns der Regen.




26. 3. 2025

Am späten Vormittag ging es zum Hauptbahnhof für die Weiterfahrt nach München.




Beide ÖBB Railjet-Generationen finden sich zwar nicht in Wien Hbf, jedoch in München Hbf...
1116.205 fuhr mit dem verkehrsroten Paneel eines herkömmlichen Ochsen durch die Gegend.




Am ersten Tag regnete es, trotzdem gingen wir etwas durch die Stadt.









27. 3. 2025


An der Hackerbrücke kam 101 057 hinter dem "München-Nürnberg-Express" RE 59088 vorbei, als Škoda-Ersatz.




Donnerstag MIttag hatte ich mich mit meinem lieben Freund Manfred zu einem Ausflug verabredet. Wir fuhren mit der S1 nach Pulling. Im Laufe der Serie werden wir dem RE 2 München - Hof noch öfter begegnen.




Angekommen in Pulling, die S1-Garnituren werden vorher in Neufahrn auf dem Weg zum Flughafen geteilt.




Die nächste "Joblok" - 146 247 - war mit zwanzig Minuten Verspätung und RE 2 4861 Hof - München unterwegs. Kräne in der historisch weltlich und kirchlich wichtigen Stadt Freising wurden auf Wunsch der Mitreisenden virtuell entfernt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Freising





Ein ÜFEX (Überregionaler Flughafenexpress) mit den ersten Frühlingsboten.




Ein weiterer Freund nahm uns mit seinem Vehikel mit, zunächst steuerten wir einige Lacken am anderen Ende des Ortes an.
Bald erschien die internationale Star-Verbindung der Strecke: alex RE/EC 361 "Bavorský expres" München Hbf - Regensburg - Plzeň - Praha hl.n., der blau-weiß gestreifte Condor Airbus A330neo kam eine Minute später des Weges...
https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=%C4%8CD&kategorie=EC&cislo=361&nazev=&rok=2025





Wir passierten Freising und fotografierten EC/RE 358 "Bavorský expres" Prag - München bei Schmidhausen.




Links hinten Großenviecht mit der St. Stephanus-Kirche.




In Langenbach kam zufällig gerade ein Güterzug aus München vorbei.




Wir parkten außerhalb des Ortes Richtung Thonstetten. RE 2 4863 Hof - München düste vorbei - Steuerwagen werden bei dieser elektrisch/dieselbetriebenen Verbindung nur als Zierde mitgeführt.









Top and Tail TRAXX mit RE 2 4862 München Hbf - Hof Hbf.




Der "Böglzug" wurde von uns erwartet, die genaue Zeit kannten wir jedoch nicht. Von der Firma Bögl bei Neumarkt in der Oberpfalz werden Beton-Tübbings für den Brenner-Basistunnel zu dessen Baustelle transportiert.




Die edel-dunkelblaue 223 081 mit dem werktäglichen RE 79861 München - Regensburg vor dem kürzlich aufgelassenen Kraftwerk Zolling.




EC/RE 356 "Bavorský expres" Prag - München.




Zum Ende der Session kam die Sonne voll heraus.




Auf dem Rückweg hielten wir bei Schmidhausen noch einmal für RE/EC 363 "Bavorský expres" München - Prag (hintere vier Wagen ab Schwandorf als RE 79863 weiter bis Hof) an.




Gute-Nacht-Busserl auf der Hackerbrücke.





28. 3. 2025

Lange dauerte diese für mich nicht, schon vor sechs Uhr Früh stand ich wieder dort und erspähte dank Bauarbeiten gleich etwas nicht Alltägliches für einen bayrischen Hauptbahnhof - Schienen Güter Logistik (SGL) V 150.01 (ex DR 110 961):
https://www.v100-online.de/index.php?nav=1403029&id=37964&action=portrait





RE 2 4852 nach Hof fuhr pünktlich um 5:44 aus.




Ich nahm die S-Bahn nach Hirschgarten.




Verflixt um 5:56 und um 6:43 morgens (die Beleuchtung des Schriftzugs erlosch genau zu Sonnenaufgang)...














Der Sonnenaufgang verlief Dank Morgennebels spektakulär, auch ein S-Bahn-Tfzf machte mich darauf aufmerksam. Die Scheibe blieb fast eine halbe Stunde klar zu sehen.




RB 59440 Garmisch-Partenkirchen - München Hbf (an 6:19) passierte die Nebelsonnenscheibe.




Ich wusste von Berichten, dass 420er noch auf der S20 verkehrten - bei der S2 nach Dachau musste ich im Gegenlicht daher schnell schauen und reagieren während der sonstigen Quietschieparade.




Plötzlich brach der Nebel ganz dicht herein. RB 59447 nach Garmisch-Partenkirchen im 111er-Sandwich gab sich ein Heizerl.




Auch am nächsten Morgen war 101 057 mit dem "München-Nürnberg-Express" beschäftigt.









RE 353 nach Prag - Planabfahrt München Hbf 6:44 - in Parallelfahrt mit einem Arverio-Triebwagen.
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Meine Modellbahn / Brickabest-Keleti 1920 Orient Express 310er MOC :-)
« Letzter Beitrag von Roni am 17. Juni 2025, 11:16:55 »
Hallo!

Ein kleiner uneditierter Blick hinter die Kulissen meiner letzten Klemmbaustein-Projekte :-)


https://www.youtube.com/watch?v=gbK52jtLaDE
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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug zur Lagune - 66 (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4145.0




17. 8. 2023

Donnerstagabendspaziergang in Rogotin nach der Busfahrt aus Split.
Ich erkundete zunächst ein paar Stellen für die nächsten Tage, hier die Kanalbrücke im Ort. Leider wird die Idylle durch die Jadranmagistrale D8 gestört (Foto von der Straßenbrücke). Zug kam bei Tageslicht keiner vorbei.




Glücklicherweise befindet sich der Hafen am See Vlaška hinter einem Hügel und ist daher höchst idyllisch. Mein Appartement Ćuće lag ebenerdig mit privatem Eingang direkt am Hafen. Die Familie war auch sehr nett und hatte mich vom Busbahnhof abgeholt. Öffentlichen Nahverkehr gab es nicht einmal täglich in der Gegend.





18. 8. 2023

Während der Nacht hörte ich zumindest einen Güterzug. Um 5:40 machte ich mich auf, den 114 Meter hohen Hügel Veliki Trovro zu erklimmen. Aussicht vom Gipfel auf den Hafen Ploče vor Sonnenaufgang.




Man ist für Touristen gerüstet, ich blieb jedoch bis Mittag alleine.




Das Neretva Delta-Panorama.




Um 7:04 tauchte eine kleine grüne Rangierdiesellok auf - es handelt sich um eine ENNA Transport Vossloh G6 0650:
https://trainspo.com/photo/133999





Fünf Minuten später erschien etwas Blaues... :-)




Kurz vor 7:30 begann es tatsächlich verdächtig zu rauschen: der an allen Tagen um die Zeit verkehrende Güterzug Richtung Bosnien gezogen von HŽPP 1141-302!









Entlang des Schilfgürtels am See Vlaška.









Das Wasserballfeld im Hafen von Rogotin präsentierte sich noch spiegelglatt, am Abend zuvor hatten hier Kinder getobt.




Der dunstige Blick ins Neretvatal, der Zug hatte gerade den Bahnhof Rogotin passiert.




Unter der Neretvabrücke der D8.




Richtung Haltestelle Banja, wo ich am nächsten Tag hinwandern würde.






Nach letztlich erfolgreichem Warten bis Mittag (siehe vorhergehender Reportageteil) erholte ich mich am Nachmittag und peilte um sechs die am Vortag ausgekundschaftete Stelle bei der Café-Bar-Pension Sagena an.
B 1390 Ploče - Sarajewo tauchte pünktlich vor 18:30 auf. Die hinterste Bergkette links liegt schon über dem Meer auf der Halbinsel Pelješac.



















Rechts der Mitte der Gipfel von der Früh.




Mit einem Sprint ging sich auch der Nachschuss aus.






19. 8. 2023

Nächsten Morgen dachte ich mir: der Güterzug könnte ja wieder um die gleiche Zeit fahren... Tatsächlich, das Ausfahrtssignal des Bahnhofs sprang kurz vor 7:30 auf Grün - und um 7:31 war es so weit. Alle gesichteten Fahrten fanden mit der 1141-302 statt.




So hatte ich auch die klassische Kirchenstelle schon im Sack.









Blick zum zweigleisigen Bahnhof, das "Empfangs"gebäude befindet sich rechts außerhalb der Kurve hinter den Ästen.




Nach dem Frühstück machte ich mich vor neun auf zu 4 km Hitzewanderung - zunächst am Bahnhof vorbei, dann die Neretva entlang. Um die Hauptstraße zu vermeiden, war doch ein Umweg nötig, aber durch interessante Schilfumgebung.




Die letzten Kilometer bis zur Haltestelle Banja führten auf der wenig befahrenen Straße am rechten Neretvaufer.
Durch diesen "Tumbin" (Wasserdurchlass) rechts wurde während des 2. Weltkriegs trotz vieler Befestigungen rundherum eine Nord-Südverbindung zwischen den Partisanen aufrechterhalten. Dahinter verläuft die Bahnstrecke.




Diesmal erschien B 1391 Sarajewo - Ploče mit weniger als einer Stunde Verspätung schon um 11:12 am Olivenhain.









Rechts die Neretva.




Ich blieb nachher noch kurz an der Haltestelle, plötzlich kamen unbemerkt kroatische Grenzbeamten von hinten heran und fragten, wo ich wohnte. Kroatien war ja eben dem Schengenraum beigetreten...




Die kleine Kanalbrücke hinter der Haltestelle und die Neretva. Wirklich freier Blick bot sich sonst unterwegs kaum.




Welch Glück - als ich um 12:12 genau an der einzige Stelle mit Aussicht vorbeikam: https://maps.app.goo.gl/uucPomuNB1eZfkjp6 , kehrte die 1141 auch schon mit dem nächsten Güterzug nach Bosnien zurück. Hier passierte sie gerade die Ausfahrtssignale des Bahnhofs Rogotin.




Das Panorama mit sehr netter Vegetation. Die Wolken versprachen jedoch keinen sonnigen Nachmittag.




Recht eigentümliche Architektur des seit Jahren personenverkehrsfreien Bahnhofs von Rogotin.




Am Nachmittag wartete ich mehrere Stunden im Appartement ein Gewitter ab, um sechs Uhr schien es sich halbwegs verzogen zu haben. Ich ging über den Hügel, dieser Blick auf den See bot sich.




Bei der Kirchenstelle war man gleich, und binnen zehn Minuten kam auch pünktlich der Zug - nur schien es schon fast Nacht im Gegensatz zum Abend davor.




Nachgewitter-Panorama bis ins Neretvatal.






Das war es für's Erste mit B 1390/1391 - fast wie ein Wunder verkehrt er heuer wieder. Nach der furchtbaren Unwetterkatastrophe Anfang Oktober 2024 war die Strecke Sarajevo - Čapljina schon wieder ab Ende Jänner 2025 für den Güterverkehr nach Ploče befahrbar gemacht worden, im Februar folgte die Wiederaufnahme des Personenverkehrs.




20. 8. 2023

Am nächsten Morgen machte ich noch einen Frühspaziergang.




Ich wartete bis 7:45, aber es kam nichts.




Viele herrliche Stellen wären mit einem Regionalpendelzug möglich... man müsste doch nur einen Triebwagen herverlegen.




Tatsächlich - als ich schon am Hafen war, tauchte der Zug wieder auf!




Mein Vermieter führte mich erneut zum Busbahnhof Ploče. Ich bestieg meine Autotrans -> Arriva -> DB Fuhre um 9:40. Darin verbringt man den ganzen Tag auf der Magistrale bis Rijeka mit Pausen in Split, Zadar und Karlobag. Und das nicht im Eiltempo, es werden auf gewissen Abschnitten Passagiere an den kleinsten Haltestellen aufgenommen. Zumindest erlebt man den sonst nicht so oft befahrenen einsamen Abschnitt am Velebit entlang. Auch hinter einem DeLorean fuhren wir eine Weile her - was leider keine abkürzende Zeitreise bewirkte. Ab Senj gerieten wir in den Wochenend-Rückreiseverkehr und kamen letztendlich statt um 20:30 erst um 21:30 in Rijeka an... dort wartete aber zumindest mein Taxi in die vielgeliebte Villa Ariston.





22. 8. 2023

Neben Wiedersehen mit weitgereisten Verwandten und Badeurlaub heuerte ich an einem Abend den selben Taxifahrer für etwas an, was ich schon seit 2020 machen wollte. Bei zwei Urlauben mit fahrbarem Untersatz gelang es nicht - 2021-22 verkehrte der Abendzug in der Dunkelheit, 2020 kam die Reisewarnung dazwischen. Das erste Pandemiejahr war die lange Regiojet-Garnitur im schönsten Abendlicht von Rijeka nach Matulji hinaufgefahren, doch wir mussten den Aufenthalt vor der geplanten Fotosession abbrechen. Heuer werden zwar die regelmäßigen Schnellzüge aus SŽ 510er Flirts gebildet, doch es verkehrt im Sommer alle zwei Tage EuroNight 1276/1277 Rijeka - Warschau, Planabfahrt Rijeka 18:15.

Den Fotostandort bei Kastav in der Autobahnraststätte "Tor zur Adria" ("Vrata Jadrana") Richtung Süden hatte ich vorher virtuell gefunden, als ich dachte: da müsste ja was gehen... https://maps.app.goo.gl/mVX2J5xTcB2JUkQv9

Zunächst kam etwas verspätet um 18:24 B 483 "Ljubljana" nach Rijeka vor der Kulisse der istrischen Halbinsel (Planankunft Rijeka 18:27). Schon die zweite HŽPP 1141 der Serie im herrlichen Blau auf den besten Zügen - 1141-386!

S/W Version des Bildes:
https://www.fotocommunity.de/photo/mit-dem-schnellzug-zur-lagune-lxx-roni-raildatainfo/49222143





Nun fing das Zittern an - es war doch schon spät im Sommer, die Sonne stand wesentlich tiefer als zur Sonnwende - wie lange würde das Ding zum Wenden benötigen? Planmäßig waren nur zwanzig Minuten in Rijeka angesetzt...






Laufende Updates der Echtzeit-Abfrage setzten die Abfahrtszeit immer weiter nach hinten, doch letztendlich schien er sich gegen sieben in Bewegung zu setzen...





Um 19:16 rauschte es endlich - jawoll!


B 480 "Opatija" Rijeka - Ljubljana mit Kurswagen des MV 1247 "Retro Istria" weiter nach Zalaegerszeg -> IC 959 "Göcsej" nach Budapest-Déli. Rechts im Hintergrund die Brücke auf die Insel Krk.









Im Panorama erkennt man, wie knapp das mit dem Bergschatten war. Nur eine Minute später hatte er die Stelle erreicht. Zufrieden rief ich den Taxifahrer und konnte die restlichen Tage am Meer genießen.





25. 8. 2023

Zur Abreise nahmen wir eine kurze Flixbusfahrt nach Triest in Kauf. Die Atmosphäre in der sehr heißen Hafenstadt lohnte es. Die "MSC Splendida" legte vor unserer Nase um 19:08 ab.





26. 8. 2023

Am letzten Reisetag genossen wir das Frühstück in einem Café - ich wollte kurz zum Bahnhof für die Ankunft des ICN 774 aus Rom über Venezia SL (also auch durch die Lagune ;-)). Er war mit etwas Verspätung angezeigt, holte aber am letzten Abschnitt offensichtlich auf und stand plötzlich schon vor neun Uhr verfrüht da... Ich wartete auf den Verschub - welcher bei einem Top & Tail mit E 403 bespannten Zug tatsächlich mit einer urigen D 245 durchgeführt wurde.




So hätte die Einfahrt ausgesehen, also nichts verpasst.

Die Dieselszene mit Sound und eine unerwartete Nostalgieszene in Udine am Nachmittag findet man hier:
https://youtu.be/iO7YClDHVV0?si=7imnq7VmwlWVuvbF&t=793




Nach Hause ging es am Abend per Railjet 130 "San Marco" von Udine nach Wien. Leider entschied sich ein etwas seltsam hüstelnder Kärntner mitzufahren und verpasste uns allen als Abschluss der Sommerferien Covid, wodurch wir auch nicht zur Hochzeit meiner Tante eine Woche später in London fahren konnten.


Nächstes Mal in der Serie geht es dennoch nördlicher weiter. :0)
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Bilder und Fotoberichte / Re: Von Porto am Landweg nach Hause - 3: Porto I (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 14. Mai 2025, 10:29:17 »
Danke dir, lieber Hans! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Re: Von Porto am Landweg nach Hause - 3: Porto I (50 B.)
« Letzter Beitrag von Bianchi310 am 13. Mai 2025, 23:07:39 »
wie immer ganz tolle Bilder und Schnappschüsse .... Danke Roni .....
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Bilder und Fotoberichte / Von Porto am Landweg nach Hause - 3: Porto I (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 13. Mai 2025, 09:54:28 »
Hallo!


Tut mir leid, dass es die letzte Zeit länger dauert bei mir, aber komme gerade nicht so zur Computerarbeit... eventuell sieht man gelegentlich das ein oder andere weitere Hobby hier ;-)

Keine Angst, es gibt einen Stapel Reportagen, der noch darauf wartet, aufgearbeitet zu werden - beizeiten. :0)



Zum vorherigen Teil der Serie:
Von Porto am Landweg nach Hause - 2: Dourotal I (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4144.0


In Porto blieben wir eine Woche der dreiwöchigen Reise, wobei nach langer Schlechtwetterperiode davor noch zwei Regentage dabei waren. Doch schon der erste Tag erwies sich als relativ schön, genau richtig für die Stadt.

5. 4. 2024

Als wir nach dem Frühstück zur Stadtbesichtigung aufbrachen, kam gerade eine Stadler Euro 4000 Diesellok mit leeren Rungenwagen (Holz gibt es in der Region genug, aus der Luft schaut die Gegend um Porto nicht viel anders aus als Mitteleuropa) von Süden über die Dourobrücke Ponte de São João. Blick praktisch vor unserer Haustüre, im Hintergrund der 177m hohe Torre de televisão de Vila Nova de Gaia.




Blick durch die Straßenbrücke Ponte Infante Dom Henrique zur Metro Linie D auf der Ponte Luís I.




Wir spazierten oben am Ufer entlang.




Durchblick von der anderen Richtung: Eine Baureihe 3400 über dem Douro.




Eine der hier eher seltenen Werbefolierungen für die Eurotrams von Bombardier.




Links das ehemalige Augustinerkloster Serra do Pilar, später wurde es zu einer Kaserne umfunktioniert.









Blick die Avenida Vimara Peres hinab zur Brücke.




Auf Bildern wird man daran erinnert, dass man vor Ort nicht nur die neuen Metros vorfindet...




... sondern einen kurzen Uferspaziergang Richtung Douromündung in den Atlantik weiter:
https://pt.wikipedia.org/wiki/El%C3%A9tricos_do_Porto

Hier bewältigen die Touristenmassen den Einstieg am Endpunkt Infante der Linie 1.




Nr. 287 ist ein sogenannter "belgischer" Wagen, Teil einer 10-Wagen-Bestellung bei der "Société Anonyme des Ateliers de Construction de et à Familleureux" von 1929.














Links die Alfândega Nova (neues Zollamt), heutzutage unter anderem für Ausstellungen genutzt. Hierher führte einst die Ramal da Alfândega-Bahnstrecke, deren Gleisbett wir in der letzten Reportage schon gesehen haben.
https://pt.wikipedia.org/wiki/Alf%C3%A2ndega_Nova_(Porto)





Blick zurück zum neuen Zollamt bei der Haltestelle Monchique.




Die Haltestelle. Der Betrieb ist touristisch, wird aber nach Fahrplan und mit Haltestellen durchgeführt. Allerdings füllen sich die Wagen schon stark an den Endpunkten. Gelegentlich hingen einheimische Surfer außen an den Türen, dieser hier grölte herum.




Links die Ausweichstation Alfândega - rechts die meeresnächste Brücke über den Douro, die Ponte da Arrábida:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ponte_da_Arr%C3%A1bida





Regulärer Nahverkehr der Linie 500 zum Bahnhof São Bento mit MAN Lion's City DD.




Wenn ich schon in Italien stets begeisterter Balkonfotograf bin - in Portugal wird die Intensität der fotogenen Balkone noch um einige Grad erhöht!









Balkonfotografie + fast hundertjährige Straßenbahn. :0)














Zurück bei Infante.









Ich erkletterte die Terrasse vor der Kirche des Franziskanerklosters.




Danach ging es zum Mittagessen im Zentrum nahe des Kopfbahnhofs São Bento.





7. 4. 2024


Dort fotografierte ich erstmals als wir zu Mittag vom ersten Douroausflug zurückkehrten. Die besondere Attraktion ist die Azulejo-geschmückte Halle - doch da stapelten sich unter Tags die Touristenmassen, also gibt es später Bilder, als ich frühmorgens zum zweiten Douroausflug startete. Der Dieseltriebwagen hatte uns hergebracht, sonst sichtete ich am Kopfbahnhof nur neuere E-Triebwagen der Baureihe 3400.









Attraktion waren die wenigen lokbespannten Züge, darunter täglich ein IR-Paar der Linha do Minho in den äußersten Nordwesten des Landes mit Verbindung nach Spanien.




Die Garnitur des Mittags-IR 853 wurde in den Kopfbahnhof überführt. Nez-Cassée 2627 übernahm hierzu nur den Leerzug, eine weitere befand sich am anderen Ende für die Fahrt nach Valença am Grenzfluss Minho.









Noch einmal der Triebwagen der von RENFE geliehenen Baureihe 0592.2.




Vor dem Bahnhof verläuft die Stadt steil auf und ab. Im Hintergrund der Torre dos Clérigos, der höchste Kirchturm Portugals:
https://de.wikipedia.org/wiki/Igreja_dos_Cl%C3%A9rigos





5. 4. 2024

Wir wanderten nach dem Mittagessen hin. Eine Straßenbahn der zweiten Linie 18, welche sich Douro-abwärts mit der Uferlinie 1 vereint, traf gerade ein.




Durch Bauarbeiten für eine neue Metrolinie war das Zentrum stark von Absperrungen zerschnitten. Die Linie 18 endete hier - die Rundlinie 22, zu welcher Verbindung bestehen sollte, verkehrte gar nicht.




Was habe ich zur Balkonfotografie versprochen?









Wir warteten eine weitere Fuhre im Jardim de João Chagas / Cordoaria bei der Haltestelle Cordoaria ab.









Oh nein! Unglück! Gleich hinter mir hüpfte die Kontaktrolle des Stromabnehmers von der Leitung.




Das war natürlich gleich behoben - aber es bot sich ein Fotohalt. Jede Straßenbahn wurde durch den Park und über die Straße vor dem Turm von einem Polizeiquad eskortiert...









Pause zwischen den Straßenbahnfahrten.




Bereit zur Abfahrt.









Impression beim Gang durch die Stadt am 7. 4. 2024.




6. 4. 2024

Am Abend des regnerischen Samstags setzte sich doch die Sonne durch.









IC 523 kam kurz vor sieben aus Lissabon an.



Nächstes Mal gibt es Abwechslung mit einem Ausflug in den Norden zum entferntesten Punkt der Reise... :-)
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Bilder und Fotoberichte / Von Porto am Landweg nach Hause '24 - der Film (1 V.)
« Letzter Beitrag von Roni am 12. Mai 2025, 12:44:28 »
Hallo!

Endlich bin ich dazu gekommen  :)

https://www.youtube.com/watch?v=-2YJg8ERAfU
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