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Bilder und Fotoberichte / Mainostalgie 6: Swanage Dampf & Doppeldecker-Fähre (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 11. Juli 2023, 11:01:11 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mainostalgie 5: Bournemouth & Corfe Castle Diesel Gala (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4123.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/RnfsvdYW_R8



15. 5. 2023

Mein Zug um 9:04 Richtung Weymouth startete in Bournemouth auf dem durch ein sehr schwergängiges Gittertor abgetrennten Bahnsteig 4.




Der 7:55 Weymouth nach London Waterloo kam gerade an.









Ikonen vergangener Dekaden in Wareham.




Am Bahnübergang für zu Fuß Gehende.




South Western Railway 1W54 9:20 Weymouth - London in alten Farben um 9:53.




Der Zug passierte einen "Purbeck Breezer"-Bus außer Dienst. Links unten findet sich eines der neuen LED-Signale. Diese zeigen verschiedene Farben in weniger Feldern, dafür auf wesentlich größerer Fläche. Die Farbe wird auch klein auf der Seite angezeigt.




Anschließend nahm ich wie am Tag zuvor die "Purbeck Breezer"-Linie #40 bis Corfe Castle und lief von der Haltestelle im Dorfzentrum zur Station.

Es kam: "West Country Class" 34028 "Eddystone" mit der Rauchkammer Richtung Norden:
https://preservedbritishsteamlocomotives.com/34028-eddystone-sr-21c128-br-34028





Das Traum-Einfahrtsmotiv.




Auf altes Farbfoto getrimmt.




Mehr über die "West Country Class":
https://de.wikipedia.org/wiki/SR-Klasse_West_Country_und_Battle_of_Britain





Deswegen kommt man einen Tag nach der Gala wieder zur Museumsbahn, überall in den liebevoll restaurierten Stationen finden sich tolle Details.














Eine Garnitur stand abgestellt.




Ebenso Triebwagen.









Die Burg war 1646 im "Englischen Bürgerkrieg" (historisch korrekt als Teil der "Kriege der drei Königreiche" bezeichnet) von Sappeuren der parlamentarischen Truppen gesprengt worden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Corfe_Castle





Die Feuerlöschkübel finden sich an britisch beeinflussten Bahnen weltweit, z.B.:

Indien 2012 - 25: Mumbai - Vaitarna Western Railway Morgen (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3283.0





Der Zug kehrte im Spotlight um 11:36 aus Swanage zurück.










Wie man sieht ist es eine "Bulleid Pacific" ohne die typische "Spam Can"-Stromlinienverkleidung, die ich früher schon öfters in Form der 34067 "Tangmere" erwischt habe, z.B.:

Great Britain - extended Edition - 11: London - Lincoln (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=2597.0















Wann immer ihr eine Museums-Station in England besucht, eine Visite des Häusels zahlt sich aus.










Damit habe ich glaube ich fast alle Motive in Corfe Castle abgeklappert, 2007 stand die Dampflok anders herum. Das letzte Einfahrts-Motiv des Berichts von damals ist heutzutage leider zugewachsen:

And now... it's: Part 3 - Swanage (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=1134.0






Die typische "Token"-Übergabe.




Ich dampfte gemütlich nach Swanage. Man sieht einige Freiwillige bis ins hohe Alter an der Bahn arbeiten - Hut ab vor dem tollen Einsatz!




Ein Vorteil, wenn man Museumsbahnen um Galas herum besucht: es tut sich vielleicht noch etwas mehr. 33111 war mit dem Verschub einiger Garnituren beschäftigt.




Die beiden Class 50 standen vereint, 50021 und 50026.



















34028 musste kurz warten, bis die Class 33 den Weg geräumt hatte. Ich fotografierte an einem netten Herren vorbei. Auch an einem Wochentag herrschte genügend Andrang.




An der schönen Bucht von Swanage, nur um britische Abwässer sollte man laut Nachrichten einen großen Bogen machen...




Die Gleise sind ein Überbleibsel der in den 1930ern geschlossenen Swanage Pier Tramway (auf Englisch):
https://en.wikipedia.org/wiki/Swanage_Pier_Tramway





Wir befinden uns am östlichen Ende der 150 km langen Jura-Küste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jurassic_Coast

Außerdem sah man herrlich Richtung Isle of Wight (Spoiler: Vorschau auf den nächsten Teil). Von Einheimischen hörte ich zwar den Spruch, dass schlechtes Wetter folgen soll, falls die Insel gut zu sehen ist. Das traf aber überhaupt nicht zu, der nächste Tag würde ein Traum werden...  :0)




45108 und 34070 "Manston" in "Spam Can"-Verkleidung abgestellt bei der Ausfahrt neben dem Busdepot.




30120 - die ehemalige LSWR 120 aus dem Jahr 1899 - stand im Schuppen, 30111 rangierte an D345 vorbei.









Um 13:30 fuhr der Dampfzug aus, am Anfang wurde lange Dampf aus den Zylindern abgelassen - ich fürchtete schon, man würde gar nichts von der Lok sehen (siehe Video bei Minute 7:19). Aber dann ging es schon - die zwei Schwesternloks vereint - , und auch das Sonnenglück blieb treu.




Ich wählte die Bilder so, dass der Dampf die geparkten Autos an der Straße dahinter abdeckte. Bisschen habe ich mit der Hecke nachgeholfen.














Einzigartige Bahnfracht eine Woche nach der Krönung.




Ich nahm am gedeckten Teil des oberen Decks des nächsten "Purbeck Breezer" #50 an der Küste entlang nach Bournemouth Platz. Wir näherten uns durch schöne Landschaft Poole Harbour - einer von mehreren, die sich "zweitgrößter Naturhafen der Welt" nennen, hinter Sydney.




Habt ihr euch gefragt, was mit "Doppeldecker-Fähre" gemeint war? Das besondere an der Buslinie: über die Hafeneinfahrt nimmt man eine Fähre nach Sandbanks.




Die Doppeldecker der Linie 50 verkehren halb offen. Die Temperaturen waren jedoch noch nicht ganz im dafür erträglichen Bereich angekommen. Später füllte sich der Bus, unter anderem eine deutsche Touristenfamilie musste zwangsläufig hinaus.




Blick in den Hafen im passend benannten Sandbanks. Weiter bis Bournemouth Bahnhof fährt man praktisch nur noch durch Siedlungen. Die "South East Dorset Konurbation" inklusive Poole und Bournemouth ist Heimat für fast eine halbe Million Einwohner.
Der Tesco Express war wegen Stromausfalls geschlossen, also deckte ich mich diesmal im großen ASDA beim Bahnhof ein. Am nächsten Tag sollte es früher rausgehen... :-)
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Bilder und Fotoberichte / Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 61: Transilvania IV (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 04. Juli 2023, 11:17:33 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 60: Transilvania III (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4122.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/rG9lgjwuqYE



Gleich bei der Ankunft fragte mich die Vermieterin, an welches Tier mich der Hügel gegenüber erinnern würde... offiziell nennt er sich Vârful Măgurii - Bild vom 1. 5. 2023.

Auflösung findet man unterhalb des Bildes :0)





















Es ist - ein Krokodil!





30. 4. 2023

Zur Frühmorgensession würde ich erst am nächsten Tag aufstehen, da war mehr Sonne aber potentieller Nebel angesagt. Transferoviar Călători RE 10033 Cluj - Oradea traf pünktlich sonntagmorgens um 9:09 am Bahnhof Șuncuiuș ein. Diese Verbindungen sah ich an allen Tagen nur als ex-Regiobahn Talent Triebwagen, 2018 noch als ex-DB 614er und ex-NS "Wadloper" (siehe Bericht Teil 59).




Er entfernte sich alsbald Richtung "Krokodilsauge" (der Felsen unterhalb der Lampe).




Kurz darauf folgte ebenso pünktlich unser Starzug IR 146 "Transilvania" Cluj - Wien.




Vormittags um 9:19 in Trrranssylvaaaaanien*... huuuuuuuuh!
Ich musste nur wenig editieren um diesen Effekt zu erzielen, kam natürlich so. Der Himmel ist leicht dünkler belichtet.

*Eigentlich Bihor, Crișana/Kreischgebiet - wird aber oft zu Transsilvanien gezählt. Aus walachischer geografischer Sichtweise ist sowieso der Rest Europas hinterwäldlerisch... ;-)




Der Starzug besteht zu zwei Drittel aus erster Klasse und bietet zusätzlich Verpflegung.




Wir benötigten sie nicht, das (extra zu bezahlende) Frühstück in der Pension Tarina ist mehr als üppig und besteht aus lokalen Spezialitäten. Wir nahmen Platz in einem noch recht kühlen anderen Außengebäude gegenüber unserer Holzhütte. Als die Gastgeberin erfuhr, dass ich keinen Käse esse, wurde mir noch ungefragt die Wurstplatte serviert. Zumindest gab es eine Salatschüssel dazu.
Alternativ kann man an der schnellen Kreisch grasen.




Wir folgten dem Wanderweg in die westlich von Șuncuiuș beginnende Schlucht. Ein paar Jugendliche hatten in der Flussschlinge gecampt. Einen größeren, offiziellen Campingplatz findet man am anderen Flussufer - von dort drang laute Musik herüber, die Gegend ist bei allerlei Publikum als Wochenend- und Ferienziel beliebt.




Ein Überblick, wir starteten rechts unten in Șuncuiuș. Die Flussschlinge befindet sich in der Mitte unten, wo der Wanderweg den Bahntunnel durch das "Krokodil" umrundet. Ansonsten verläuft der offizielle Wanderweg bis zum Haltepunkt Peștera (= "Höhle") im Gleisbett der Bahn. Entsprechend passieren dort die meisten Züge mit viel Pfeifen um die WandererInnen-Massen rechtzeitig zu warnen. Ein paar sehr "vorsichtige" Leute sah ich, wie sie durch den Tunnel gingen. Überhaupt lässt die Gegend das Health-and-Safety-Herz höher schlagen.




Am Tunnel-Umgehungsweg.









R 3073 erwartete ich nördlich des Tunnels, wo der Wanderweg wieder einmündet.




Für InterRegional Călători RE 10504.1 Oradea - Cluj wechselte ich an das südöstliche Tunnelportal. Nach links führt der Umgehungsweg, rechts kann man das "Krokodil" fast bis zum Gipfel erklimmen.









Unseren klassischen IR 1831 Timișoara - Iași erwartete ich ein Stück weiter zurück Richtung Șuncuiuș. Vom Ort hierher kann man entlang des Ufers spazieren, das Stück zum Tunnel muss man in den Gleisschotter wechseln.









Nun wanderten wir weiter zur Haltestelle Peștera, drei streunende Hunde schlossen sich uns an. Unterhalb der "Felsnase", die man als Aussichtspunkt erreichen kann.




Angekommen auf der Brücke am Haltepunkt. Im romantischen Häuschen kann man warme Snacks und kühle Getränke erwerben und sich auf einer überdachten Terrasse hinsetzen.
Am anderen Flussufer führt ein Weg zu einer begehbaren Höhle. Der weitere Pfad war aber gesperrt, warum wohl...




Ah ja...




Darum strömten die Menschenmassen auch nördlich von Peștera entlang der Bahn, obwohl hier kein offizieller Wanderweg mehr verläuft. Der nächste Parkplatz befindet sich einen Kilometer weiter am Fluss in Vadu Crişului, deshalb kamen die meisten Touristen aus dieser Richtung.




Eine Sehenswürdigkeit ist hier der Wasserfall. Der Erdrutsch scherte einige Leute nicht. Rechts ein Mahnmal, ob durch Bahn, Flut, Felssturz, Absturz, ...?




So wurden wenigstens auch Unbedarfte zu BahnfotografInnen, IRC R 10680 Oradea - Bratca der Star.




Er blieb auf die Minute pünktlich um 12:54 am Haltepunkt stehen, es hielten jedoch nicht alle Regionalzüge in Peștera.




Bahnsteig mit Ausflugslokal.




628 551 kehrte als IRC R 10681 Bratca - Oradea um 13:22 zurück.




Unterhalb der "Felsnase", man kann oben Leute erkennen.




Nachschuss an Signalen vorbei, bei denen ich zunächst dachte, sie wären außer Betrieb. Dann konnte man aber doch durch ein Gitter gegen Felsschlag ein leichtes Leuchten sehen.




Nahe des nördlichen Tunnelportals führt der Weg Richtung "Felsnase" hinauf. Auch von der Haltestelle gibt es einen - der ist aber so steil, dass man sich an Seilen hinaufhanteln muss.




Dieser Weg liegt angenehm im Wald.




Vor dem Felsvorsprung stand wieder ein Schild, welches das Weitergehen verbot. Natürlich hielten sich viele nicht daran. Ich ging nicht bis ganz vor - an einen Abgrund, wo man durch Abrutschen abstürzen kann, wage ich mich nicht. Eine Gruppe Kletterer bot mir an, mich vor zu führen. Ich lehnte dankend ab. Es kamen später mehr Ausflügler wie zum Beispiel eine junge Dame, die sich auf den schrägen Felsen ganz vorne links leger mit einem Buch setzte, als wäre es eine Wiese im Park und nicht ein Abgrund darunter...




Unser IR 367 "Harghita" Budapest - Brașov vom Tag zuvor mit viel virtuellem Freischneiden.




Der InterRegio hatte 10 Minuten Verspätung. Für diesen Blick blieb ich bis zum nächsten Zug, welcher in Șuncuiuș kreuzte.




Ein Vater ging mit seinem kleinen Jungen auf die Plattform vor, beim Zurückkommen sprang der Kleine übermütig den Felsen hinab, blieb hängen und wäre fast vor mir in den Abgrund gestürzt. Der Vater kam kurz danach und nahm ihn an die Hand - ein bisschen zu spät, würde ich meinen. Das war dann doch ein wenig zu viel der Leichtsinnigkeit für mein Herz.




Es war zumindest alles gut ausgegangen, um 14:31 kam IRC R 10653.1 Cluj - Oradea in Form eines aufgearbeiteten 628er. Nur der Dieselruß hatte sein Spuren hinterlassen.




Ein herrlicher Talblick. Unten sieht man die Wandergruppen, im Schotter ist seitlich genügend Platz.




Zwei iPhone-Panoramen übereinander gestöpselt sind hier nötig.









Schön war es - zuerst hatte ich gedacht ich müsste zu einer laubfreieren Zeit wiederkehren, aber so kann man das Motiv schon gut umsetzen. Ich habe nur absolut keinen Plan, wie man die Strecke hier modernisieren will... ein komplett neuer Tunnel quer durch das "Krokodil" wäre wohl angesagt...




Nun war es Zeit, sich zu stärken. Wir setzten uns ins Restaurant/Pension "La Maria" gleich gegenüber des Bahnhofs Șuncuiuș. Es ist etwas rustikaler, aber schon in Ordnung. Ich würde qualitativ das Restaurant "Gradia" hinten am "Strand" empfehlen, wenn man die Wahl im Ort hat.

IR 366 "Harghita" Brașov - Budapest hatte Cluj pünktlich verlassen, beim Halt in Aghireș aber plötzlich 19 Minuten Verspätung aufgerissen. Bis zu uns hatte diese sich auf fünfzehn Minuten reduziert, sonst verkehrte fast alles auf die Minute genau. Es war an dem Tag nicht ganz so sonnig angesagt, anderswo war es wie zu sehen auch so - hier schien aber zu jedem Zug die Sonne, und auch einen Sonnenbrand brachte ich an dem Tag mit.




Mit alter Fabrik und Gleisbauvehikel.




Durchfahrt durch den Bahnhof mit stilisierter Schrift.














Wie versprochen bei Sonne, Morgenlicht folgt nächstes Mal.




R 3076 Oradea - Cluj nahm um 17:12 das Ausweichgleis.




Das "Krokodil" hatte sich verdüstert.




Der Desiro traf auf den ebenfalls hier haltenden IR 1833 Iași - Timișoara.









Willkommen in Șuncuiuș, Bihor, Rumänien, EU! Rechts der Sportplatz/Tummelplatz für eher aggressivere streunende Hunde.




Nun reichte es mir für den ausgefüllten Tag, man muss das Wetterglück nicht überstrapazieren - am 1. Mai geht es früh raus! :-)
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Bilder und Fotoberichte / Mainostalgie 5: Bournemouth & Corfe Castle Diesel Gala (50 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 12. Juni 2023, 20:13:15 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mainostalgie 4: Deltic, Ribblehead, Keighley & Worth Valley (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4106.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/RnfsvdYW_R8


13. 5. 2023

Die heurige Maireise kam zustande, da ich einen Besuch letzten September bei der North Yorkshire Moors Herbst-Gala verschieben musste. Aufgrund Zeitmangels hatte ich Austrian-Flüge gebucht, sonst versuche ich nur mehr so wenig wie möglich zu fliegen. Christi Himmelfahrt bot sich an um die verschobenen Flüge zu parken, letztlich bekam ich die ganze Woche Urlaub. Ich nahm den Frühflug um 6:50 ab Wien nach Heathrow, anders als letzten September schon in einem seither gelieferten A320neo.

Ein paar Tage vorher der Schock, gerade der Samstag sollte nicht einmal eine Woche nach der Krönung und am Tag des Songcontests in Liverpool wieder mal ein Streiktag bei den britischen Bahnen sein. Also schnell mal National Express aufgerufen, letztendlich war die Verbindung nicht so schlecht, aber ich musste bis Mittag für den ersten freien Bus warten. Ebenso hatte ich noch einen 4-Tage-England-Consecutive-Britrailpass vom September offen, den würde ich nun für das Ende der Reise nutzen. Am Anfang nahm ich zunächst Einzeltickets.

Trotz Streiks verkehren ein paar essentielle Verbindungen um London. So war ich einer der Auserwählten, die auf der Insel in den Genuss einer kurzen Bahnfahrt kamen. Zwischen Heathrow Terminal 2/3 und Terminal 5 ist der Transfer per Bahn gratis. Entweder man verwendet eine Kontaktlos-Karte oder man zieht sich ein Gratis-Ticket vom Automaten, was ich tat. Leider wird es am Ende an der Barriere eingezogen, also nichts mit Souvenir.

Es kam als nächstes ein Heathrow-Express, genauso wie alle anderen Züge gratis nutzbar auf der Strecke. Sonst verkehrt hier auch die Piccadilly und Elisabeth Line. Immerhin eine Bahnfahrt für einen Tag, juhu!




Im September bin ich wieder ein paar Tage in London, also ergab wenige Stunden mit Gepäck herumhecheln wenig Sinn. Ich machte es mir im Caffè Nero des Terminal 5 gegenüber des Busterminals gemütlich. Immer wieder wechselte das Bordpersonal, welches hier ihre Dosis Koffein abholte. Danach wartete ich noch etwas draußen, um frische Luft zu schnappen. Die Buslinie 205 startet in Gatwick und klappert die Heathrow Terminals ab. Man kann den Bus auf der National Express Seite live verfolgen. Natürlich herrschte an dem bahnlosen Tag entsprechend Stau, und er kam schon mit fast einer halben Stunde Verspätung an. Ich hatte den Sitz ganz rechts vorne reserviert, was nicht so schlau war, denn genau hier hat man die wenigste Beinfreiheit. Aber naja, die Fahrt sollte planmäßig nicht einmal zwei Stunden dauern. Tipp ist der Fensterplatz in der zweiten Reihe links in National Express Bussen, dort fehlt nämlich ein Sitz der Reihe 1 davor. Hätte ich mir nur die passende "Planes, Trains, Everything."-Episode davor angeschaut...
Auf der M3 nahe Farnborough war es kurz zuvor zu Unfällen gekommen, was uns eine weitere halbe Stunde Verspätung einbrachte. Der erste Halt erfolgte erst in Ringwood am New Forest Nationalpark nur kurz vor meinem Ziel, Bournemouth.
Ich kam nach drei Uhr ziemlich genau zur Eincheck-Zeit ins Elstead Hotel, sehr praktisch nahe beim Bahnhof Bournemouth gelegen. Es bedarf etwas Renovierung, aber anders als sonst in England üblich war mein Zimmer schlicht riesig. Kann es also schon empfehlen, für einen Aufenthalt in Bahnhofsnähe.

Um Fünf ging ich auf Strandspaziergang, etwa einen Kilometer vom Hotel befindet sich das East Cliff mit Aussicht auf die Isle of Wight. Die ganze Woche war es in England meist sonnig und trocken, während Mitteleuropa unter Überschwemmungen litt.




Don't worry the goats!




Ich trug Jacke, aber am Strand war es tatsächlich durch die Klippe windgeschützt und noch wesentlich wärmer.




Strandtag Mitte Mai in England!









Auch sonst bietet Bournemouth Tropenfeeling.









Der Busbetreiber der Gegend nennt sich "morebus", Teil von Wilts & Dorset, gegründet 1915.




Diese Ansicht fand ich später in Corfe Castle an der Swanage Railway.



Anschließend wanderte ich heim - es sind doch zwei Kilometer bergauf vom Pier zum Bahnhof, bei der Hotelwahl sollte man das bedenken - und deckte mich beim Tesco Express ein. Danach hieß es bald Schlafenszeit, war doch schon seit 3:00 GMT in der Früh munter gewesen.


14. 5. 2023

Am nächsten Morgen konnte ich gemütlich im Hotel frühstücken, dann ging es per South Western Railway nach Wareham. Am Kreisverkehr bei der Station fährt stündlich ein Bus jeweils Richtung Swanage oder Poole. Ich stieg in Corfe Castle an der Haltestelle "Halves Cottages" aus und ging zu einer Steinbrücke über die Bahn mit anschließender Wiese. Ein paar Fotografen fanden sich hier ein, aber nicht allzu viele.
Es war der letzte Tag der viertägigen Frühlings-Dieselgala auf der Swanage Museumsbahn.

Das erste Mal zu Besuch hier war ich vor 16 Jahren - tatsächlich die erste Eisenbahnreise, welche ich gleich im Anschluss mit solchen Berichten dokumentiert habe. Das Wetter präsentierte sich damals ebenfalls die ganze Woche großartig, die Bilder von heuer sind eine Ergänzung zu jenen von damals:
And now... it's: Part 3 - Swanage (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=1134.0

Der erste Zug nach Swanage wurde gezogen von Freightliner D1645 / 47830 (Crewe / gebaut 1965) "Beeching's Legacy", hinten 33111.




D345 / 40145 (English Electric / gebaut 1961) näherte sich aus Richtung Swanage. Noch hielt sich eine Nebelschicht.




Die Züge wurden zum Wenden "top and tail" bespannt, hinten 50021 "Rodney" in BR Blue.









Die einzige erhaltene Clayton Class 17 rauchte um die Kurve.

Der Sound dazu:
https://youtu.be/RnfsvdYW_R8?t=17





D8568 vor der Burgruine.




Leicht virtuell freigeschnitten, auch zwei Typen mit Hochstativ auf der Wiese musste man vermeiden.




33111 mit einer Wendezuggarnitur. Die Front ähnelt jenen E-Triebwagen, welche früher um London auf den Stromschienengleisen allgegenwärtig waren.




BR 45108 (ex D120, Crewe / gebaut 1961, Sulzer 12LDA28-B Motor).




D6515 / 33012 am Ende des Zuges.




50021 lieferte das erwartete Spektakel ab - hier kann man es miterleben:
https://youtu.be/RnfsvdYW_R8?t=143





Nach etwas mehr als einer Stunde war es genug an der Stelle, und ich wanderte weiter...




Auf dem Weg eröffneten sich Blicke zur Bahn: Die Class 47 fuhr aus Harman's Cross aus.




Auf "Public Footpaths" durchquert man oft Weiden, jeweils gesichert durch Metallgatter oder andere Mechanismen an den Hecken. Im Panorama lässt sich ein Zug und die Burgruine entdecken.




Die Damen waren so überzeugend gekleidet, dass ich sie für Polizeireiterinnen hielt. Erst bei genauerer Betrachtung des Fotos eröffnet sich der Clou... ;-)
Noch blühte der Ginster, aber nicht mehr so intensiv wie bei früheren Besuchen im April.




Kurz vor Erreichen der Hügelkuppe saß ein Nicht-Eisenbahn-Fotograf, der meinte: "ist wohl nicht die richtige Fernsicht zum Fotografieren heute". Ein paar Schritte später sah ich, was er meinte: der Hügel agierte wie eine Wetterscheide, wie man sie sonst nur auf wesentlich höheren Bergen erlebt. Vom Meer zog Seenebel herein, man sah kaum aus.




Richtung Bahn ging es glücklicherweise noch: Ein Zug mit Class 17 und 73 verließ Harman's Cross.









Unter der Steinbrücke, wo ich vorher fotografiert hatte. Kontrast in der Ferne wurde durch diverse Bearbeitungstechniken stark gesteigert.




Praktischerweise befand sich der Fotopunkt gleich bei der Bushaltestelle Worth Lane, und der stündliche Bus kam auch bald. Impressionen von der Hauptstraße nach Rückkehr in Corfe Castle.




Die Buslinie "Purbeck Breezer 40" Poole - Swanage übernimmt teils die Nahverkehrsaufgaben der heutigen Museumsbahn Wareham - Swanage (1972 wurde der reguläre Betrieb eingestellt). Isle of Purbeck nennt sich die Halbinsel, auf der sich alles befindet.




GB Railfreight 73107 "Tracy" (English Electric - Vulcan Foundry Nr. E3575/E345 / Baujahr 1965) kehrte zum Bahnhof Corfe Castle zurück. Diese Baureihe kann nicht nur mit Diesel betrieben werden, sondern auch per Stromschiene.
Panorama aus zwei Bildern, das linke von leicht anderer Perspektive, da man sich über das Gleis lehnen muss, um so viel von der Burgruine zu sehen.




Arbeit auf der Schublok.




Deshalb besucht man britische Museumsbahnhöfe nicht an Gala-Tagen...









Die zweite Class 50 vor Ort, 50026 "Indomitable" im "Network SouthEast"-Kleid.









Ein Purbeck Breezer #40 holte mich bei der überdrüber-romantischen Wisset Cottage ab. Wer will, hier kann man um 100 Pfund pro Nacht wohnen, allerdings nahe der stark befahrenen Straße.




Über den Fluss Frome und durch das ebenfalls nette Wareham erreichten wir den Hauptstrecken-Bahnhof. Das Dach ist etwas renovierungsbedürftig. Streiknachrichten wurden die ganze Woche angezeigt, die Gewerkschaft ASLEF hatte bis 20. Mai sämtliche Überstunden abgesagt. Am Fahrplan merkte ich jedoch nichts davon, es fuhr alles wie geplant, Probleme hatte ich nie.




Am Rollmaterial hatte sich seit 16 Jahren nichts geändert, auch damals verkehrten schon die Class 444 Desiros - nur heutzutage oft in neuer South Western Railway Farbgebung der seit 2017 von FirstGroup und MTR übernommenen Franchise. Hier rollte der "James Bond" auf der Strecke London Waterloo - Weymouth ein. Es gibt einen niveaugleichen Übergang für Fußgänger - neben der Fußgängerbrücke, auf der ich stand.




Der Slogan wird in einigen Zügen alle paar Minuten abgespielt - nach einer Woche reicht einem auch der beste "Reim" wirklich, selbst wenn da jemand glaubt Shakespeare zu sein.




Am nächsten Tag war ich bei praller Sonne da, aber da standen geparkte Autos vorne links - also gibt es den Blick heute schon.




Hat schon etwas Nautisches.




Wenn sie nicht zu penetrant ist, liebe ich die Überdrüber-Sicherheitsnachricht-Manie der Briten.




444020 brachte mich nach Bournemouth und wurde dort mit 444028 zu einem Zehn-Wagen-Zug für die Weiterfahrt nach London Waterloo vereint. Dieser trug noch Stagecoach-Farben aus der South West Trains Ära (1996 - 2017), wie einige andere Triebwagen auch.




Nur drei Minuten nach Ankunft ging es ganz pünktlich um 14:50 weiter, unter der Holdenhurst Road durch.




Einblicke in den herrlichen Bahnhof.




Die 1885 eröffnete Station nannte sich zunächst Bournemouth East - jene davor (1870-85) war auf der andere Seite der Holdenhurst Road gelegen - , ab 1899 Bournemouth Central und seit 1967 nur Bournemouth, nachdem Bournemouth West geschlossen worden war.




Widersprüchliche Anweisungen.




Bis zum nächsten Mal bei voller Sonne! :-)
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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 59: Transilvania II (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4121.0




Das neue Video zu dem Teil:
https://youtu.be/rG9lgjwuqYE












Am Freitag Abend fuhren wir schon bis Budapest-Keleti, im Railjet Xpress 67 hatte ich Business Class ergattert. Nebenan ein nette Familie, die Mama erklärte ihren Kindern: "jetzt kommen wir nach Ungarn, da sind die Leute ärmer, deswegen ist es hier schircher". Da wollte man schon gerne ein bisschen einen Hals umdrehen. Aber naja, natürlich gibt es andere Gründe, Ungarn derzeit zu vermeiden. Schon auf Youtube wird einem die Anti-NATO-Propaganda als Werbung eingespielt. Außer ein paar liberaler Hochburgen wie Budapest oder Pécs wird Ungarn in nächster Zeit von mir definitiv hauptsächlich im Transit genützt.


29. 4. 2023

Das Intercity-Hotel war gut gelegen, wie man sieht.




IC/IR 367 "Hargita"/"Harghita" bereit zur Abfahrt nach Brașov.




Wir hatten die ganze Fahrt ein 1.-Klasse-Abteil für uns.



Einer der Tageszüge Europas mit der längsten Fahrzeit, alles ging glatt:
https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=START&kategorie=IC&cislo=367&nazev=&rok=2023

Die Strecke Püspökladány - Biharkeresztes lag schon komplett unter Fahrdraht, die Bahnhöfe sind erneuert. Ab Biharkeresztes merkte man allerdings noch kein Anzeichen einer Modernisierung. Nur bei Transferoviar Călători gab es einen Baustellenfahrplan, sonst schien alles normal zu laufen auf der Strecke Oradea - Cluj. Das sollte sich wohl ändern in den nächsten Jahren, die Pläne zur Erneuerung gibt es schon länger.




Fast pünktlich angekommen um 14:35 in Bratca (sprich "Bratka") im Kreischgebiet - 15 km westlich von Ciucea und Poieni, welche wir im Bericht zuvor besucht hatten.




Hier herrschten allgemein noch tiefere Temperaturen und früherer Frühling.




Der hintere ABmz wird ab Cluj als Kurswagen nach Târgu Mureș per IR 1748 geführt.









Waghalsiges Fensterputzmanöver.




Bratca war nicht unser Ziel, also musste der gut genutzte RE 3009 Cluj - Oradea für eine kurze Fahrt zurück herhalten.




Nach acht Minuten angekommen am eigentlichen Ziel, Șuncuiuș (sprich: "Schunkujusch"). Wir kreuzten InterRegional Călători R 10656.1 Oradea - Cluj.




Man möge das Fahrzeug bewundern, denn es ist das einzige an dem Wochenende in IRC-Lack schön hergerichtet gesichtete. Wie die anderen ausschauen, wird man noch sehen...




Wir gingen nicht weit zu unserer Pension "Tarina", wo wir von unseren Gastgebern - pensionierten Lehrern - empfangen wurden. Das Zimmer lag in einem extra Holzhäuschen - nicht der Luxus, aber freundlich.




Ein Hof in der Nähe des Quartiers. Es dürften viele Leute in der Gegend Sommerhäuschen eingerichtet haben, man sieht gleich einige Touristen bei diversen Outdoor-Aktivitäten.




Flusspanorama an der hier eher langsamen Schnellen Kreisch (Crișul Repede / Sebes-Körös) mit dem Gegenzug IR 366 "Harghita" Brașov - Budapest beim Bahnhof. Er fuhr wie fast alles auf der Strecke praktisch auf die Minute pünktlich. Zwei Stromkabel entfernt.




Wir gingen an einer massiven verlassenen Fabrik vorbei ins Tal Richtung Cluj. R 3645 Piatra Craiului - Oradea und mein erstes rumänisches Streckenbild seit fast vier Jahren... rechts als Panorama die Flussschleife des Crișul Repede.




Ein guter alter Bekannter: Langstrecken-IR 1833 Iași - Timișoara Nord schaffte den Spotlight-Krimi.




Das Rollmaterial hat sich schon verändert seit dem letzten Bericht.









Natürlich kommt mal länger nichts, dann drei Züge innerhalb weniger Minuten - da kann man kaum Position wechseln. R 3078 Oradea - Cluj komplettierte das Trio, man möge sich nicht von den Frontlichtern hinten in die Irre führen lassen.




Nur kurz darauf, wieder etwas Bekanntes: IRN 1972 aus Oradea - diesmal nur in der Off-Season-Version nach Constanța.









Mit einem mageren Liegewagen im Schlepptau.




Weiter im Tal findet man den "Şuncuiuș-Strand", nach der Pension daneben kürzlich umbenannt in "Promenada Gradia" mit Blick auf imposante Felswände an der Flussschleife. Auch viele Höhlen sind sich in der Gegend verstreut.




Wir nahmen im Restaurant Gradia Platz und bestellten Abendessen.




Ich schaute um sieben kurz zum Tunnel für R 3075 Cluj - Oradea.




Rechts hinten ist das Restaurant, wo ich eine hervorragende Forelle in Polenta-Panier verspeist hatte.




Ein pipifeiner Desiro - sowas gibt's!









Ein motorisierter Gleitschirm - und auch im ehemaligen Bahnwärterhäuschen wurde das Gulasch zum Abendessen aufgewärmt.




Der nächste Desastro, RE 3011 Cluj - Oradea um halb acht.









Da näherte sich schon das, woran man sich die nächsten Tage gewöhnen musste: IRC R 10658.1 Oradea - Cluj als noch nicht aufgearbeiteter 628 548.




Der Triebwagen war bis 2019 auf der Bodenseegürtelbahn im Einsatz gewesen, siehe:

Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 19: Voralpen-Express II (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3980.0





"Die letzten Fahrten" - nein, aber ein frischer Lack wäre ganz gut...









Marsch an der Fabrik vorbei zurück in den Ort, der Rauch stammte nur von einem brennenden Haufen Gras.




Der typische Beton-Bahnsteig der Station Şuncuiuș.




Um 20:12 näherte sich IRC R 10659.1 Cluj - Oradea. Das geniale Gleisbaugespann werden wir bei Sonne noch näher begutachten.




Die einfachste Methode des Second-Hand-Triebwagens: Einfach DB-Keks durchgestrichen, und läuft schon.




"Şuncuiuș" schön stilisiert - in Übereinstimmung mit unseren gelehrten Gastgebern stammt der Name wohl tatsächlich vom Schinken ab.




Nicht ganz barrierefrei in den Ort. Das Ausfahrtssignal Richtung Osten stand...




... für den durchrauschenden IRN 1742 Satu Mare - București Nord.




Zusammentreffen stilvoller ex-DB Vehikel.




Nun verabschiedete sich die "Chiemgauer Lokalbahn"...




... Richtung Crișul Repede-Schlucht, welche wir im nächsten Teil erkunden werden.




Ironischerweise machte das Gleisbauvehikel Stimmung für Autobahnen in Rumänien.




Pünktlich um 20:42 wurde unser Starzug IR 143 "Transilvania" Wien - Cluj vom Vorstand erwartet.




Dieser Schnellzug blieb hier stehen, manch andere nicht. In Bratca hielten dafür alle. Einer genauen Logik konnte ich bei diesem Muster nicht folgen.




Mit viel Hupen (siehe Video) verabschiedete sich der "Transilvania" in die Nacht. Es wurde nun frisch, ich war froh ins Häuschen einkehren zu können.




Mehr aus der Schlucht nächstes Mal! :-)
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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 58: Balaton V/Istria VI (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4119.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/Bggik8SiMIc



7. 1. 2023

Der meistfotografierte Zug bei Wien war in den letzten Monaten Regiojet 1033/1034, in Wien Hbf wurde nach Ankunft aus Prag häufig Steiermarkbahn 1142.578 am Zugschluss beigegeben, dann eine Runde über Oberlaa gedreht, im Flughafen gewendet, und es ging direkt mit der 1142 voraus zum Hauptbahnhof, wo sie bei der Wende Richtung Prag wieder abgekuppelt wurde.




2. 3. 2023

Seit 1. Juli 2020 endlich begehbar ist der Arsenalsteg, welcher das brandneue Sonnwendviertel mit dem Arsenal für Fußgänger und Radfahrer verbindet. Er wurde vorausschauend schon zusammen mit der Konstruktion des Hauptbahnhofs über die Gleise errichtet, doch stand er anschließend ein Jahrzehnt ohne Verbindung zum Boden da, weil das zugehörige Stadtviertel noch fehlte.
Regiojet 1034 Flughafen Wien - Prag passierte die Autoreisezuganlage in einer Symphonie aus klassischen ÖBB-Reisezugwagen.




MÁV 480 012 mit Bahn-Kinderzeichnungen vor EC 147 "Lehár" Wien Hbf - Budapest-Keleti traf auf die rechts in die Abstellanlage rangierende Italien-taugliche Garnitur des RJX 184 "Dolomiten/Dolomiti" aus Bozen über Innsbruck.




REX 2519 von Bratislava.




IC 45 Wien Hbf - Košice fuhr aus, als gerade StB 1142.578 nach ihrem Regiojet-Einsatz zum Abstellgleis rangierte, wo auch ein ausgereihter Regiojet-Waggon stand.




4. 3. 2023

Der Arsenalsteg ermöglicht erstmals Eisenbahnbilder mit dem Stephansdom nahe Gleisniveau, auch andere Sehenswürdigkeiten ragen hervor.




Regiojet 1032 Budapest-Déli - Prag nahm die Einfädelung Richtung Norden.




Der Starzug der nächsten Teile - EC 143 "Transilvania" Wien Hbf - Cluj-Napoca mit Kurswagen nach Baia Mare - fuhr vor dem Stephansdom und Kahlenberg aus:
https://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=OeBB&kategorie=EC&cislo=143&nazev=Transilvania&rok=2023

2019 nannte sich der Zug noch "Transsylvania", 2020 wurde der Name geändert. Im ersten Reportageteil konnte man den Zug bei Wien und in den "Highlands" nahe Cluj betrachten:

Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 16: Transsylvania I (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3976.0





Panorama mit dem Funkturm Wien-Arsenal aus dem Jahr 1975. Leider sind die durchsichtigen Geländer des Stegs etwas zu hoch zum gemütlich Fotografieren, aber man kann entweder indirekt über Display arbeiten oder sich daran leicht hochziehen, wenn man etwas größer ist.







4. 8. 2018

Wir kehren zurück an die Strecke Cluj - Oradea und arbeiten uns im Kreischgebiet Richtung Westen weiter. Den östlichsten Teil haben wir schon im zuvor verlinkten "Transsylvania"-Bericht gesehen, außerdem war ich 2015 dort:

Winter in Rumänien 2015 - 2: Cluj - Viseu (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3698.0


Dieser Bericht ist jedoch eine Fortsetzung der Heckenschnellzugtour im Sommer 2018. Im vorherigen Bericht war ich in Suceava gewesen, für den Saisonschnellzug Minsk - Warna, den es wohl so schnell nicht mehr geben wird...
Am nächsten Morgen um 8:23 bestieg ich Langstrecken-IR 1833 Iași - Timișoara Nord, der fast 16 Stunden quer durch das ganze Land benötigt. Bilder von der Fahrt durch den bergigen Teil der Bukowina findet man am Ende der Reportage:

Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 14: Suceava (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3969.0


Nach neun Stunden Fahrt kam ich praktisch pünktlich um 17:14 in Ciucea (sprich: "Tschutscha") an. (Video-Screenshot)




Mein Quartier war in Poieni 5 km zurück Richtung Cluj gebucht, doch in Ciucea fand sich ein Lebensmittelgeschäft, wo ich mich bei 30 Grad noch mit einigen Litern Getränk für den nächsten Tag eindecken konnte.



An einer Ausfahrt von Ciucea befanden sich rumänische Formsignale, wie wir sie von wenigen anderen Orten im Land schon kennen:

Valea Mărului im Olttal:

Rumänien 2015 - 13: Durch das Olttal (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3725.0


Dealul Ștefăniței am Pass Șetref Richtung Maramureș bei Vișeu de Sus:

Winter in Rumänien 2015 - 10: Multimedia-Diashow + Abschied von Vișeu (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3716.0


Ein Desiro pirschte sich als R 3076 Oradea - Cluj durch die exzessive Vegetation.




Es gab immer wieder Berichte von einem gegenüber Fotografen widerborstigen Vorstand in Ciucea - mich bemerkte er entweder nicht, oder ich war ihm egal (oder es war jemand anderer ;-)).




Ein Transferoviar Călători (TFC) ex-DB 614 als IR 15037 Cluj - Oradea näherte sich. Ein die Kreuzungspause zum Rauchen nutzender Junge war so freundlich, sich kurz zurückzubeugen...




Um 18:03 angekommen in Poieni (Ungarisch Kissebes).




Ich wanderte mit vollbepacktem Rucksack auf der Hauptstraße durch den Ort ein paar hundert Meter nach Norden und bezog Quartier in der Casa Alesia - ziemlich luxuriöse, große Zimmer, meines hatte eine Dachterrasse... genau das Richtige nach einem langen Reisetag. Restaurant ist es ebenfalls, also gleich zu einem kühlen Bierchen.




Ein paar Meter vor der Haustür: InterRegional Călători (IRC) ist der zweite private Betreiber auf der Strecke und verfügt über ex-DB 628er, hier R 15856 Oradea - Cluj um 20:09 inmitten des bäuerlichen Lebens.




Einfahrt mit industriellen Überresten, ab 1930 wurde hier ein Dazit-Steinbruch für die Straße Bukarest - Budapest betrieben.




Eine Hauptattraktion der Reise war IRN 1932 Oradea - Mangalia, dem wir schon zuvor gefolgt sind:

Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 13: Medgidia - Eforie (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3968.0





Vorbeigezogen um 20:46 vom Star-Jimmy des Depots Cluj, 640 950.




Gleich neben der Hauptstraße taucht man in eine andere Welt ein...




Kontraste von der Dachterrasse aus gesehen.





5. 8. 2018

Für IRN 1741 Bucharest - Satu Mare um 6:28 stand ich kurz auf, die schöne Maschine kehrte zurück.









Und tauchte Diesel-rauchend in den Talbodennebel ein.









Anschließend wanderte ich für die Morgen-Sonnensession eine Stunde später auf einen naheliegenden Hang an der Waldgrenze. Leicht hörte man es hinter mir kläffen...
IRC R 15853 nach Oradea vor den Bergbau-Resten.




Im Hintergrund die Munții Vlădeasa, Teil des Apuseni-Gebirges.




Die 1972-82 gebaute orthodoxe St. Nikolaus Kirche in Valea Drăganului.




Das erste Licht im Tal der Schnellen Kreisch (Crișul Repede / Sebes-Körös).




An der Haltestelle Valea Drăganului.




Um 7:55 tauchte der internationale IR/IC 362 "Ady Endre" Cluj - Budapest-Keleti auf.









Ein Bauer brachte sein Pferd auf den Hang und kettete es zum Grasen fest. Unterdessen wurde hinter mir das Kläffen lauter - offensichtlich war es ein Wurf Welpen von Straßenhunden. Letztendlich erschien die bellende Mama aus dem Wald, ich entschied mich zu einem Positionswechsel und begab mich in die Nähe des Pferdes.
Normalerweise bereiten mir Straßenhunde in Rumänien keine Angst - sie verhalten sich selbst meist eher ängstlich - , aber seitdem ich im Februar des selben Jahres von einem wilden Exemplar glücklicherweise ohne Konsequenzen gebissen worden war, bin ich doch vorsichtiger:

Bissiger Osten '16-'18 - 26: Buhăiești - Auf's weite Land (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3895.0





TFC IR 15031 nach Oradea folgte in Form eines ex-NS "Wadloper", eine Konstruktion von Düwag.









IRC R 15852 nach Cluj vollendete den Reigen der Triebwagen deutschen Ursprungs.




Darauf hatte ich natürlich gewartet: IRN 1931 Mangalia - Oradea.









Impressionen entlang der Hauptstraße.




Irgendwer war günstig an die alten orangen auch früher aus Wien bekannten Mistkübel gekommen, sie hingen praktisch alle paar Meter im Ort verteilt.




Ich ging mit dem Gepäck zum Bahnhof. Das Infrastruktur-Topmotiv von Ciucea sind die k.u.k.-Formsignale an der Westausfahrt, es befanden sich hier also drei Formsignaltypen auf wenigen Kilometern Strecke.
IR 1834 Timișoara - Iași durchfuhr die Station pünktlich um 11:27.














Vom Güterschuppen aus gesehen.




Güterschuppen und Kirche.




Ich entspannte mich in der Kühle der Station.




Mein IRC R 15855 nach Oradea näherte sich überpünktlich um 13:25.









"DAS will doch wirklich KEINER!"



Im nächsten Teil fahren wir fort - mit aktuellen Bildern ein kleines Stück westlich... :-)
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Bilder und Fotoberichte / Winterdampf im Erzgebirge, Februar 2023 (1 V., 20 B.)
« Letzter Beitrag von Roni am 07. Mai 2023, 12:29:09 »
Hallo!



Zum Video:
https://youtu.be/F5UBL3xomXE




8. 2. 2023

Im Februar verbrachte ich zwei Tage in einem Apartment in České Hamry, gleich bei der Grenze. Nach nur ein paar Metern Fußmarsch erreichte man das Fichtelbergbahn-Motiv bei der Ausfahrt Hammerunterwiesenthal, auf 800 m Seehöhe auch heutzutage recht schneesicher.
P 1001 Cranzahl - Kurort Oberwiesenthal.









Das Panorama, auf der rechten Seite beginnt Tschechien.




Dynamisches Panorama aus 5 Bildern.




P 1003 um 13:53 vom Rodelhang aus gesehen.





9. 2. 2023

Am zweiten Morgen um 8:56 kam 99 1785 mit P 1000 als DR-Garnitur in Hammerunterwiesenthal an.









P 1001 aus Cranzahl näherte sich um 10:45.
























Die klassische Einfahrt mit P 1003. Die 1898-99 erbaute Kirche ist die einzige nach Philipp Melanchthon benannte Sachsens.














P 1004 um 15:04.




Erinnerung an die Bergbau-Geschichte des Ortes.









P 1005 kam nach Sonnenuntergang um 17:02 an, die modernen Versionen der "Pilzlampen" leuchteten schon.




Leider versagte die Videokamera bei der Ausfahrt, also gibt es nur ein Standbild davor...



An- und Abreise erfolgten per Bus nach Klášterec nad Ohří und dann über Prag per Bahn.
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Allgemeine Diskussion / Re: Unser langjähriges Mitglied HERMA ist verstorben
« Letzter Beitrag von Roni am 15. März 2023, 15:57:53 »
Mein herzliches Beileid  :'( :'(
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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 57: Balaton IV (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=4116.0


Das Video zu dem Teil:
https://youtu.be/KCrjwOkQmBM


11. 7. 2021

Wir kehren zurück nach Tapolca, M61 006 stand abgestellt vor dem Lokschuppen.




418 330 umfuhr ihre Garnitur.




Der nostalgisch lackierte Bzmot 343 wurde als VESz 19735 Richtung Balatonfüred bereitgestellt.




Die Putztruppe rückte an.









Verschub nach Ankunft des "Kék Hullám" aus Budapest.









S 19607 Szombathely - Keszthely kam mit M62 302 bespannt an.









Ultimatives Treffen der noch aktiven Klassiker, anschließend fuhr mein IR 9602 "Helikon" Kaposvár - Győr ebenfalls lokbespannt auf dem verbliebenen engen Bahnsteig links ein.





11. 7. 2015

Genau sechs Jahre zuvor verfolgten wir Gy 19807 Szombathely - Keszthely: bei der Burg Sümeg und in Becehegy am Westufer des Balatons mit Burg Szigliget im Hintergrund.




Hier geht es tatsächlich durch die Hecke.




Nostalgiefestival in Tapolca.




Hier sind die Farben gut abgestimmt.




Sz 19626 Balatonszentgyörgy - Ukk nachmittags um 16:36 bei der Einfahrt aus Richtung Keszthely.














Am Lokschuppen.




Gy 1973 "Tekergő" Richtung Budapest mit zwei neu lackierten Original-M62.




Die Ludmilla kehrte mit Gy 19804 Keszthely - Szombathely bei Kalicsmajor nach fünf Uhr zurück.




Das Bild danach gab es schon in dem Bericht zu sehen:

Magyarischer Osten '03-'16 - 7: Durch die Puszta nach Tschop (50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3789.0






18. 8. 2004

Weiter auf den Spuren des "Istria": der im Sommer Di auf Mi und Fr auf Sa verkehrende D / MV 1459 Wien - Koper / Rijeka um 1:44 nachts in Maribor.
Mit der Olympus Camedia C3000Z konnte man damals ziemlich gute Nachtaufnahmen machen, indem man sie einfach irgendwo drauf legte oder dagegen drückte (die Füße sind übrigens nicht meine ;-)).









Abfahrt der Garnitur aus Liegewagen, Sitzwagen und Autotransportwagen.





8. 8. 2022

Der das gesamte Land Südwest-Nordost durchquerende IC 502 "Pohorije" Koper - Hodoš, viele Jahre einer der wenigen längeren inner-slowenischen Reisezüge mit Lok und Wagen, ist nun in Form eines Stadler FLIRT 4-Doppels unterwegs.
https://sl.wikipedia.org/wiki/S%C5%BD_serija_510/515

Am Fluss Savinja in Celje, mit Blick auf die Burg Celje.





23. 8. 2022

IC 503 "Pohorje" Hodoš - Koper quert eine der Steinbrücken über die Savinja an der Mündung in die Save zum Eisenbahnknoten Zidani Most.














9. 8. 2022

MV 482 "Ljubljana" fährt aus Rijeka kommend am Zielbahnhof ein.




Die seltsame Bahnhofskonstruktion von Ljubljana mit dem Hauptgebäude links weit weg von den hauptsächlich genutzten Bahnsteigen wird jetzt angeblich bis 2025 endlich erneuert.




7. 8. 2018

Morgendlicher Verschub des Kursschlafwagens Budapest - Rijeka vom MV 1246 "Istria" zum MV 481 "Opatija" hinter einer 642.




11. 8. 2019

RG 1605 Maribor - Koper mit Kurswagen des "Istria" aus Budapest auf dem Viadukt über die Autobahn bei Vrhnika.

Weitere Bilder von dort gab es schon hier zu sehen:
Mit dem Schnellzug durch die Hecke - 15: Adria, Istria I & BiH (1 V., 50 B.)
https://www.mstsforum.info/index.php?topic=3973.0





7. 8. 2018

Auf der Schlafwagenfahrt bog ich in Pivka Richtung Rijeka ab.




Fahrt des mächtigen B 481 hinter neublauer HŽPP-1141, Opatija-Matulji ist nach der Schleife gleich erreicht.




9. 8. 2018

Zwei Tage später fuhr ich wieder hinauf, diesmal mit 1141-302





13. 8. 2022

Und letzten Sommer zwischen Regenschauern mit 1141-303.




Der Fußweg vom Ort Matulji zur Station führt neben einem Gemüsegarten vorbei, schon wieder bei Sonne.




Das in diesen Gefilden obligatorische Gleis/Oberleitungsbauvehikel.




B 482 "Ljubljana" näherte sich langsam aus Richtung Rijeka vor der Kvarner Bucht.









Panorama mit Blick nach rechts bis zur Insel Cres.




16. 8. 2022

Schlafwagen nach der Ankunft aus München am Bahnhof Rijeka.



















Das in diesen Gefilden obligatorische Gleis/Oberleitungsbauvehikel.




Es verkehren ja jetzt wieder Regionalzüge auf der Strecke Richtung Slowenien - bis Permani, eine Station vor der Grenze.




Pu 4802 neben B 482 "Ljubljana". Die zwei Schnellzugpaare wurden den ganzen Tag aus der selben Garnitur plus/minus Kurswagen gebildet, was sich auch in Verspätungen beim Wenden niederschlug. Zum Fahrplanjahr 2023 ist es nach dem Schengen-Beitritt Kroatiens noch sportlicher geplant.




HŽPP 2132-328 holte die Nachtzugwagen aus München ab, 15 Jahre zuvor waren wir hier noch persönlich besonders verschubfreudig im Kurswagen nachts herumrangiert worden. Hinten steht eine Regionalzuggarnitur für die Strecke Richtung Ogulin, die Verbindung nach Zagreb wird leider seit Jahren sträflich vernachlässigt.




Pu 4802 machte sich auf den Weg, eine Stunde später ging es für uns per "Ljubljana" mit Zwischenstopp am Faaker See heimwärts - doch es sollte für mich nicht die einzige Kroatien-Reise des Sommers bleiben.
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Allgemeine Diskussion / Unser langjähriges Mitglied HERMA ist verstorben
« Letzter Beitrag von e-blue am 21. Januar 2023, 18:36:17 »

Wie ich erst heute erfahren habe, ist unser langjähriges Mitglied HERMA Anfang Dezember 2022 verstorben. Er hat viele Verbesserungen beim "Rollmaterial" eingebracht und er war auch der Schöpfer der Lavanttalbahn. Ich habe einen sehr lieben Freund verloren.

Leb wohl und RIP Herbert  :'( :'( :'(


lG
100
Allgemeine Diskussion / @pump_upp - best crypto pumps on telegram !
« Letzter Beitrag von veriga am 18. Januar 2023, 06:48:41 »
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