Autor Thema: Mit dem Schnellzug durch den Kukuruz - 36: Subotica (50 B.)  (Gelesen 457 mal)

Roni

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Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Mit dem Schnellzug durch den Kukuruz - 35: Avala (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=4056.0



14. 8. 2015

Wir kehren am brütend heißen Nachmittag zum Bahnhof zurück. Wie man sieht, ist einiges zweisprachig angeschrieben.




Ein Blick zur teils nicht elektrifizierten Rangiergruppe des Bahnhofs: DB Cargo Romania 480 004, eine in Craiova gefertigte Softronic "Transmontana" mit alter Front, war über Ungarn nach Serbien gekommen.




Man tut in 35 Grad Hitze, was man kann.









Innovative Uniform-Kühlung.




Die "Transmontana" war vom "gelben Küken" wieder unter Strom gezogen worden.









Der Eisenbahner-Bergsteigerklub.




Impressionen aus der Stadt.














Moderner Kreisverkehr, klassische Vehikel. Wir aßen dort in der Nähe zu Abend.





15. 8. 2015

Am Samstagmorgen ging ich vor sechs Uhr vom Hotel durch die Fußgängerzone zum Bahnhof.




Blick durch das Gebäude.




Sonnenaufgang durch das "gelbe Küken" ŽS 621-102 (ČMKS (heute CZ Loco in Česká Třebová) Nr. 212 / gebaut 2005).




Ein auch allgemein genutzter Übergang über die Hauptstrecke Serbien - Ungarn.




Der freundliche Lokführer startete seinen Rangiertag mit Kaffee auf der Maschine.




Blick zum Bahnhofsgebäude.




Schön gemischt.




Ich ging zum Frühstück zurück ins Hotel.














Es wurden gerade die Blumen gegossen.









Blick vorbei am Nationaltheater zum Rathaus.









Rathaus-Details.




Nach dem Frühstück begaben wir uns auf Besichtigungs-Rundgang, zunächst zur 1901-1903 errichteten Jugendstil-Synagoge.
Der Innenraum ist jetzt ebenfalls renoviert, damals war er es noch nicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_(Subotica)










Eine alte Straßenbahn war erhalten geblieben.




Im Stiegenhaus unseres Hotels "Gloria" hingen einige historische Fotos, davon zwei mit Straßenbahnen. Hier vor dem originalen Nationaltheater.









Ein Paradebau des ungarischen Jugendstils ist das Palais Reichle, 1904 errichtet vom stilprägenden Architekten Ferenc Raichle.














Der Innenraum wird für Ausstellungen genutzt.




Ein zur Reise mit zwei Busfahrten in Serbien passender Comic - ich will ihn nicht ganz zeigen, der Künstler heißt Gábor Szalma.
Essentiell beschwert sich ein Junge beim Schaffner, warum der Zug so lange wartet, man wird "wie Tiere" behandelt. Der Schaffner meint: "Dann fahr' halt mit dem Bus" - als Antwort: "Fahr' du mit dem Bus!"




Ein paar letzte Jugendstil-Eindrücke.




Dann war es schon Zeit für die Heimfahrt per "Avala" mit dem Gepäck zum Bahnhof zu marschieren. 711-022 (Metrowagonmasch 2012) wartete auf Abfahrt nach Novi Sad über Sombor und Bogojevo um 11:02 - interessanterweise genau zwanzig Minuten vor der planmäßigen Ankunft des "Avala" aus Belgrad.




Als stilvoller Abschluss der Reise röhrte es in der Ferne...




661-116 (GM-EMD Nr. 26243 / Baujahr 1960) zog 441-751 (Rade Končar 1987, eine der letztgebauten 441er).




MMV (Magyar Magánvasút) 602-001, eine 2009 von Softronic gelieferte "Phoenix", war ebenfalls gerade aus Ungarn angekommen.




Wie schon erwähnt, der Weg wurde von Stadtbewohnern genutzt.
























Zwei Minuten verspätet fuhr man ab.




Grenzüberprüfung der Güterwagen. Bald darauf traf unser "Avala" ein und brachte uns pünktlich aber bis Budapest maximal in Eilzugtempo mit vielen Halten von der Balkanreise nach Hause.




Wie man sich denken kann: es fehlt doch noch was - das gibt es dann im nächsten Reportageteil hauptsächlich! :0)
lg,
Roni

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