Autor Thema: Urlaub in Rumänien 2015 - 17: Budapest - Brasov (50 B.)  (Gelesen 1393 mal)

Roni

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Urlaub in Rumänien 2015 - 17: Budapest - Brasov (50 B.)
« am: 05. Oktober 2015, 17:43:19 »
Hallo!



Zum vorherigen Teil der Serie:
Rumänien 2015 - 16: Dacia Spezial - Sibiu (50 B.)
http://www.mstsforum.info/index.php?topic=3737.0



Zum Video:
https://youtu.be/4dl-qDnduFM




Willkommen zur großen Balkanrundreise diesen Sommer!
Es galt einige dunkle Flecken auf der Landkarte für mich zu entdecken, in Bulgarien war ich bis dahin beispielsweise nur einmal in der Nacht auf Durchreise Richtung Istanbul gewesen, ebenso in Regionen Serbiens. Und auch Rumänien sollte einmal außerhalb der kalten Jahreszeit als Urlaubsland besucht werden. Ich reiste wieder mit Nicht-Eisenbahnfan-Begleitung, also hatten wir ein ausgeglichenes Programm vor, inklusive Kultur-Besichtigungen, aber auch Erholung - zu schlecht sollten wir es uns auch nicht gehen lassen. Aus praktischen Gründen konnte man nur zwei Nachtzugfahrten in den Reiseverlauf einbauen. Auf dem Rest der Reise wollten wir entweder die Landschaft sehen - wie beispielsweise in Rumänien am Bucegi-Gebirge vorbei - , oder die Nachtfahrten wären unbequem kurz - zum Beispiel Sofia - Nis oder Subotica - Budapest. In Wien buchten wir nur die Anfahrt bis Brasov im Double Abteil, sowie per Internet eine Tagesverbindung in Rumänien und einen Schlafwagen in Bulgarien, dazu die Hotels der Reise. Nicht am ÖBB-Schalter buchen konnte man die Rückfahrt von Subotica im "Avala", der Zug existierte zu der Zeit schlicht und einfach nicht im HAFAS und war daher auch den Schalterbeamten unbekannt, obwohl sowohl im MÁV, also auch im ZS-System vorhanden. Mittlerweile ist er wieder im HAFAS enthalten.


Der Fahrplan für diesen Teil:
Sa, 1. August 2015

Wien Meidling ab 14:02 RJ 63


Budapest Keleti an 16:49

Budapest Keleti ab 19:10 EN 473 "Ister"



So, 2. August 2015

Brasov an 9:17



1. 8. 2015

Am ersten Augustsamstag bestiegen wir den wie immer gut genutzten Railjet 63 München - Budapest in Wien Meidling bei Mittagshitze. Mein wie immer verlässliches WeatherPro sagte für die gesamten zwei Wochen beständiges Hochsommerwetter an, und so sollte es auch bleiben. Ein paar Burschen aus Bayern auf der 4-er Sitzgruppe nebenan hatten offensichtlich während der Westbahnhof-Wende einen Ottakringer 24er-Tray ergattert, welcher in den 2:45 h bis Budapest komplett geleert wurde. Es blieb allerdings, auch dank Ohrhörern, während der Fahrt halbwegs erträglich.

Angekommen am Budapester Ostbahnhof.




Bald nach unserer Ankunft schob "Red Bulletin" 1116.222 die herkömmliche Garnitur des Railjet 42 in die Gegenrichtung aus der Halle.




Eigentlich ist Budapest ja nur einen Tagesausflug für mich entfernt, aber wenn die späte Sommersonne die Gebäudefront des 1884 eröffneten Kopfbahnhofes - damals einer der modernsten in Europa - erleuchtet, muss man eine intensivere Fotosession einschieben.














Wir zogen eine Nummer, um im Reisezentrum die Karten und Reservierung für Subotica - Wien zu erwerben. Es dauerte etwa eine halbe Stunde bis wir an die Reihe kamen, Reisende aus aller Welt warteten. Wir plauderten mit einem Jungen aus Syrien auf der Bank neben uns. Er meinte, dass er alles tun würde, um es in Deutschland zu schaffen, sogar auf der Straße schlafen.
Der Kauf erwies sich fast als langwieriger als das Warten: zuerst versuchte die Dame uns sowohl Reservierung als auch Fahrscheine in zwei Teilen auszustellen - von und nach Budapest - , dann schaffte sie zumindest die Reservierung in einem durch, nur die Fahrkarten gesplittet.




Eines meiner Lieblingsbilder vom ersten Reiseabend.



















Nach dem Fahrkartenkauf hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt des "Ister". Wir setzten uns in das klassische Bahnhofsresti, das heißt eigentlich in den "Garten". Neben Palatschinken und Gulaschsuppe gab es als "heimisches" Bier etwas, das zwar näher zu Wien als Budapest situiert war, aber uns dennoch auf die Reise einstimmte. So sollten wir insgesamt doch auf eine ganz schöne Bandbreite verkosteter Biere zurückblicken können, und schlechtes war am Balkan eigentlich nie dabei.




Um dreiviertel sieben begaben wir uns langsam Richtung Schlafwagen.









Am Kopfende des Bahnsteigs stand eine CFR 47er - alle Maschinen dieser Baureihe sind seit 2007 von Softronic modernisiert worden - , dahinter begannen die MÁV-Binnenwagen des EN 473.




Es folgten die Kurswagen Arad - Timisoara - Craiova - Sofia.
"Nach Sibiu, Brasov und Bukarest geht es - weiter vorne!"




An der Spitze befanden sich zwei CFR-Schlafwagen, wir hatten diesmal die modernere Option gezogen. Im Fenster rechts spiegelt sich der ZS-Liegewagen des "Beograd".




477-880 sollte unsere Zuglok bis Simeria sein, rechts stand die Garnitur des "Metropol" mit einem PKP-IC Nachtzugwagen.









Eine klassische Wendezuggarnitur kann man auch einmal klassisch fotografieren.




Wohl in keinem anderen Bahnhof Europas lässt sich eine derartige Vielfalt an Bahngesellschaften verschiedener Länder erleben: ganz links ZS, MÁV, GySEV, ÖBB, CFR, BDZ, PKP, Wagon Service, CD und ganz rechts der gerade angekommene Tages-IC 72 "Traianus" aus Bukarest.




Nun hieß es aber trotz herrlicher Stimmung einsteigen...





Wir schauten noch ein bisschen, wie die Puszta an uns vorbeirollte, dann wurde es im August aber auch schon dunkel. Glücklicherweise funktionierten die Gardinen - anders als im April - einwandfrei, also waren keine Behelfskonstruktionen nötig. Zeit hatten wir genug am nächsten Morgen, bei einer Ankunft erst nach neun in Brasov. Das war auch der Grund, warum wir nicht direkt von Wien den "Dacia" nahmen, denn eine Ankunft im ersten Etappenziel um halb zwei wäre doch vergeudete Zeit gewesen. Wir schliefen gut, die Grenzkontrollen weckten einen nur kurz auf.

Hier eine Ansammlung erleuchtender Beschriftungen unseres Wagens, wobei eigentlich nur Deutsch problematisch zu sein scheint... ;-)






2. 8. 2015

In Sibiu weckte uns die Morgensonne - heimatliche Gefühle kamen auf, als wir all die Stellen passierten, die ich dieses Jahr schon ein- oder mehrmals besucht hatte. In Talmaciu kreuzten wir als Vorgeschmack auf Bevorstehendes den Doppelstock-"Schwarzmeer-IR", siehe Video bei Minute 1:05 - wie man auch sonst einige hier nicht fotografisch festgehaltenen Eindrücke der Reise am bewegten Bild mitverfolgen kann.
Durch die Scheibe fing ich die herrliche Nebelstimmung über dem Fagaras-Gebirge ein, als wir gerade dem letzten Flusskilometer des Cibin vor Podu Olt folgten.




Nach der Flussquerung in Podu Olt weitet sich das Tal zu einer Ebene, der Nachtzug hielt vor Brasov nur in Fagaras und Codlea. An einigen Abschnitten stand noch die Telegrafenleitung.

Pünktlich angekommen am ersten Ziel der Reise - Brasov (sprich: "Braschof") / Deutsch: Kronstadt / Latein: Corona - , welche Lok hatte uns befördert? Natürlich die gute alte 65-0943! Eine französische Touristin fotografierte sie genauso interessiert, und es sollte nicht die letzte Begegnung mit einer Eisenbahnfotografin auf der Reise sein. Rechts stand die planmäßig nur elf Minuten vor uns angekommene Garnitur des IC 407 -> "Corona"  <- Budapest - Cluj - Brasov zum Verschub bereit.




Selbst bei dieser Königin der Lokomotiven musste man für mehr Luft im Führerstand auf den "Plastikflaschentrick" zurückgreifen. Im Hintergrund tuckerte 80-0054 mit den Wagen des "Corona" aus der Station. In bewegten Bildern und für Waggoninteressierte gibt es die Nachtzuggarnituren am Video ab Minute 2:47 zu sehen.




41-0056 hatte sich vor den "Ister" gesetzt, um ihn in 2 1/2 Stunden die restlichen 166 km über die Berge bis Bukarest Nord zu befördern.




Auf die Minute pünktliche Ausfahrt komplett mit Denkmal-Dampflok.




Impressionen der klassischen Kunststoff-Sitze.




In der modernen Bahnhofshalle kauften wir noch zunächst Balkan-Flexipässe für den weiteren Reiseverlauf - wir würden sie allerdings erst in Bulgarien nutzen. Insgesamt zahlten sich die Pässe nicht unbedingt monetär aus (das tut es bei den Bahntarifen wohl fast nie), vor allem konnten wir in Serbien weniger Bahn fahren als erhofft, aber es ersparte zumindest ein bisschen Anstehen bei Kassen und brachte Flexibilität. Anschließend besorgten wir noch Regionaltickets für die nächsten Tage an der Schwarzmeerküste, damit wir dort auch etwaigen Passagierandrängen fernbleiben konnten.
Wieder einmal wurde Hochgeschwindigkeitsverkehr von der CFR bestens vereinnahmt... :0)




Wir nahmen mit Gepäck den Stadtbus Nummer 4 ins Zentrum, wobei "Stadtbus" bei den hier teilweise eingesetzten kleineren Modellen eher hochgegriffen ist. Nun gut, es war nicht sonderlich weit, bis zur Station Livada Postei am Rand der Altstadt konnte man auch im Gedränge zwischen freundlichen Pensionisten stehen.
Wir steuerten die Piata Sfatului / Marktplatz an, wo sich direkt unsere Unterkunft befand: "Casa Wagner", wieder einmal ein historisches Gebäude von 1477. Wir wurden freundlich empfangen und brachten das Gepäck die Stiegen hinauf in unser großes Zimmer Nr. 1, welches den Marktplatz überblickte. Anschließend begaben wir uns auf den Stadtrundgang, zunächst gab es noch Kaffee und Frühstück am Platz. In der Mitte befindet sich das Alte Rathaus, dessen Kern seit dem Mittelalter immer wieder erweitert wurde, Ende des 18. Jhdts. entstand großteils das heutige Erscheinungsbild. Ebenfalls am Platz befindet sich die orthodoxe Mariä Himmelfahrtskirche, welche 1896 errichtet worden war. Für Wiener ist sie allerdings nicht so ganz interessant, denn sie stellt eine exakte Kopie der Griechenkirche in Wien dar. Links oben am Hügel der Weiße Turm der Stadtbefestigung. Das Haus ganz am rechten Rand des Bildes ist unsere "Casa Wagner".




Blick die Strada Muresenilor entlang Richtung Schloßberg / Martinsberg.
Mehr allgemeine Information über die Stadt findet man hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bra%C8%99ov
http://www.burzenland.de/Burzenland/orte/kronstadt.html




Die orthodoxe Dreifaltigkeitskirche ist seltsam in einem Innenhof gelegen. Der geschichtliche Hintergrund liegt darin, dass ehemals keine orthodoxen Kirchen in der Stadt gebaut werden durften. Im 18 Jhdt. wurde gestattet, Häuser in Kirchen umzuwandeln - allerdings ohne Turm und Glocken. So entstand 1786 dieses interessante Konstrukt.




Die Synagoge ist ebenfalls interessant, leider konnte man zu der Zeit niemanden für die Besichtigung erreichen. Doch wir würden in anderen Städten noch weitere Gelegenheiten haben, Synagogen zu besichtigen. Ein neuerer Bestandteil Brasovs ist der "Hollywood"-artige Schriftzug hoch oben am Hausberg Tâmpa / Zinne.




Gleich daneben findet sich die Strada Sforii / Schnurgasse, angeblich die "schmalste Gasse Europas", aber so genau kann man das wohl nicht definieren... ;-)









Wir erreichten die Stadtbefestigung beim Katharinentor, wieder einmal deuteten die vier Türmchen wie schon anderswo in Siebenbürgen gesehen auf den Status der Stadt hin. Das breitere Gegenstück gleich daneben - die Poarta Schei / Scheitor - ist in neoklassizistischem Stil des 19. Jhdts. erhalten. Dort ist eine Erinnerungstafel an Kaiser Franz I. in Latein angebracht, der als "Friedenserhalter der Stadt" apostrophiert wird.




Wir folgten nun der Stadtbefestigung außerhalb bis zum Fuß des Tâmpa. Bei der Weberbastei befindet sich der Tennisklub "Olimpia".
Einen guten Überblick über die Befestigung kann man sich hier machen (auf Rumänisch): https://ro.wikipedia.org/wiki/Fortifica%C8%9Biile_Bra%C8%99ovului




Es boten sich Blicke auf die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt, die Schwarze Kirche, die wir jedoch erst später besichtigen würden. "Schwarze Kirche" wurde sie übrigens genannt, da nach einem großen Stadtbrand 1689 nur noch die geschwärzten Gemäuer stehengeblieben waren, nicht weil der Stein eine leicht dünklere Farbe als die umgebenden Gebäude aufweist. Da Brasov sich in einem Erdbebengebiet befindet, wurde der Turm nie höher gebaut.




Bequem auf den Hausberg gelangt man per Seilbahn. Natürlich herrschte an einem schönen Sonntag beträchtlicher Andrang, doch mehr als zwei-drei Gondeln mussten wir nicht abwarten, letztendlich ging alles recht schnell und schmerzlos. Im Eingangsbereich zu den Gondeln ist ein Modell der Stadt aufgestellt. Wir hielten uns natürlich exakt an die Anweisungen, die Fahrkarten sind übrigens österreichische Schipässe...




Die Seilbahn wurde zusammen mit dem Fernsehturm 1968-69 errichtet, die Talstation liegt auf 640 m Seehöhe, die Bergstation auf 960 m.




Nach einem kurzen Marsch gelangt man zum Brasov-Schriftzug.




Spotlight auf den Marktplatz und unser Quartier von der daneben liegenden Aussichtsplattform aus.




Die zwischen Hügeln eingezwängte Altstadt, unten die Stadtmauer.




Es bot sich ein hervorragender Blick Richtung Codlea ganz hinten und die weite Ebene, die hier vom Fluss Bârsa / Burzen durchquert wird, nach dem die hiesige Region Burzenland benannt ist.
Die Dieselstrecke Richtung Fagaras und Sibiu führt parallel zur DN7 (E 68): der schon aus vorherigen Reportagen bekannte IR 1621 Bukarest - Timisoara, Planabfahrt 13:00, hat soeben den Hornbach am Stadtrand von Brasov passiert und wird bald Ghimbav erreichen.




Nun beschien die Sonne sowohl Schwarze Kirche als auch Weißen Turm.




Ah, darauf hatten wir gewartet! Mit etwa einer halben Stunde Verspätung tauchte unser IR 347 "Dacia" Wien - Bukarest in der Ferne auf, Planankunft 13:36. In der Wartezeit tummelten sich Leute aus aller Welt auf der Aussichtsplattform um uns herum. Zunächst dachten wir, es käme ein Desiro als R 2506 aus Fagaras, doch aus der Ferne hatte man nur die weiße Lok herausleuchten gesehen und nicht die Wagenschlange. So hatte man den IR doch bevorzugt, obwohl dadurch auch der Regionalzug verspätet wurde.




Bei der Station Bartolomeu erreicht die Bahn erste Wohnhaus-Siedlungen. Unten in der Mitte die mittelalterliche Kirche St. Bartholomä.




Die Strecke passiert die Altstadt in einer Entfernung von etwas mehr als zwei Kilometern. Der "Dacia" ist neben der Kirche im Hintergrund zu entdecken.




Der Bahnhof ist vom Berg aus hinter Gebäuden verdeckt, nur die östliche Ausfahrt lässt sich hier erkennen. Kurz darauf biegt die Hauptstrecke nach Bukarest scharf nach Süden ab.




Und zu guter Letzt für heute ein Gesamt-Panorama, mit dem iPhone 5 angefertigt. Eigentlich ist die Qualität der Panoramen gar nicht so schlecht, und man spart sich einen Haufen Arbeit...



Nächstes Mal besichtigen wir Brasov weiter und bewegen uns anschließend Richtung Meer! :-)
lg,
Roni

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Re: Urlaub in Rumänien 2015 - 17: Budapest - Brasov (50 B.)
« Antwort #1 am: 06. Oktober 2015, 00:48:55 »
Danke fuer die schoenen Bilder
Schoenen Gruss aus Bali
Peterle


Roni

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Re: Urlaub in Rumänien 2015 - 17: Budapest - Brasov (50 B.)
« Antwort #2 am: 07. Oktober 2015, 11:41:47 »
Danke dir! :)

Schön, dass du dich wieder einmal meldest!  :D
lg,
Roni

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Re: Urlaub in Rumänien 2015 - 17: Budapest - Brasov (50 B.)
« Antwort #3 am: 07. Oktober 2015, 16:08:06 »
Schau immer nu regelmaessig einmal am tag hier rein.  ;D
Schoenen Gruss aus Bali
Peterle